Ich erlebe
Ich erlebe gerade das Gegenteil und bin in einer Junghundegruppe (zwischen 4 und 7 Teilnehmern), wo die Trainerin immer sehr intensiv auf 1-2 einzelne eingeht, die größere Baustellen haben (immer die gleichen Teilnehmer). Und ich empfinde es zunehmend so, dass wir anderen "wenig beachtet" werden.
Bei mir und Kaala läuft zwar alles ohne größere Probleme und sie ist ja auch nicht mein erster Hund, aber an sich ist das so auch nicht Sinn eines Gruppentrainings, wenn mind. 50% der Zeit für 1-2 einzelne Teams drauf geht und die anderen währenddessen warten oder allein vor sich trainieren ohne Feedback.Ich denke so allgemeine Grunderziehungs-Gruppenangebote sind halt primär sinnvoll für Hunde, die in Anwesenheit anderer noch Schwierigkeiten mit der generellen Ansprechbarkeit haben. Diesen Umstand, also die Ablenkung durch andere Hunde,hat man dann ja durchgängig.
Wollte ich gerade schreiben - für uns ist es nämlich gerade das perfekte Training, eben nicht dran zu sein, nicht über Gebühr beachtet zu werden, Übungen zu machen, ohne dass wir im Fokus stehen, nicht zu den anderen Hunden/Menschen gehen zu dürfen. Wir hatten auch schon Einzelstunden, aber das Hauptproblem hier ist die Ansprechbarkeit bei Ablenkung, insofern ist Training in der Gruppe tatsächlich das Nonplusultra für Fortschritte in dieser Hinsicht.