Ich belohne das anfangs wirklich immer.
Auch, wenn der Hund angeleint ist. Sieht dann je nach Frequenz der Begegnungen bisschen nach Leckerliautomat aus.
Genau das haben wir von Anfang an mit dem Rückruf gemacht: Sie guckt, ich rufe, ich belohne immer, immer, immer (ich habe in allen Taschen trockene Leckerli). Bei jeder Gelegenheit, Spaziergang oder Spiel, sie guckt - auch zufällig! - zu mir, ich rufe - sehr oft auch ohne Grund - und belohne, schicke sie wieder los. Garantiert spielt mir hierfür der Dauerhunger des halben Labis in die Hände, an meinen erzieherischen Kniffen liegt es bestimmt nicht, der Hund frisst halt gerne, also belohne ich halt immer mit Fressi.
Wenn du schon davon ausgehst, du hast keinen Einfluss und der Hund macht eh was er will, wird sich das vermutlich auch erfüllen.
Das kann ich bzw mein Mann leider bestätigen: Er befürchtet, dass sie nicht hört - und sie hört nicht (nicht nie, aber sie ist halt weitaus "tauber" als bei mir). Wenn der Hund meint, ein paar hundert Meter durchstarten zu müssen, würde ich einfach losspurten mit Hund und Party machen, selbst einen Haken schlagen und gucken, dass wir zusammen in die richtige Richtung laufen, also ggf weg von Hunden oder anderen Reizen.
Nicht funktioniert hat bei uns bisher leider das dauerhaft ordentliche Gehen an der Leine, da warte ich noch auf einen Heureka-Moment (und freue mich über Tauwetter, weil das sonst echt halsbrecherische Aktionen mit Emmi sind).