Beiträge von Massai

    Ich finde wichtig eine Beziehung zum Hund aufzubauen, wahrzunehmen, was er in jedem Moment seines kurzen Lebens braucht und wenn möglich, es ihm zu geben. Erziehung läuft so nebenher, indem man ihm klar macht, was geht und was nicht. Freundlich aber konsequent. Also nicht heute so und morgen lass ich das durchgehen, weil eben ….

    Es dauert mitunter ein paar Jahre bis man gut zusammen wächst.

    Mein Hund ist weder top erzogen, noch kann er zig Kommandos. Aber ich kann ihn jederzeit einschätzen, damit auch richtig und angepasst handeln. Und für meinen Hund bin ich eine sichere Bank, weil er weiß woran er mit mir ist. Ich habe übrigens, auch jetzt beim dritten Hund, immer ganz sehr auf meine Intuition geachtet. Viele Infos von außerhalb sind zwar mitunter wertvoll, passen aber weder zu deinem Hund noch zu dir.

    Das muss man wirklich sehr individuell betrachten.

    Wir waren viel draußen. Die ersten Wochen wollte er natürlich nicht, weil es ihm noch gruslig vorkam. Aber als der Knoten geplatzt war, liebte er es draußen rumzustromen. Immer noch, wir laufen viel. Ich bin nie arg weit gegangen, aber schon mehr als viele hier das tun und raten würden. Der Kleine war neugierig, immer leinenlos am Laufen und nie drüber oder platt. Er hat einfach schon als kleiner Pupsi viel Bewegung gebraucht und war auch oft im Galopp unterwegs.

    Macht er heute nicht mehr. Aber schneller Trab ist es es meist. Als Kleiner hat er auch wenig geschnüffelt, ist immer eher von einem Spot zum nächsten oder zu mir zurück gepest. Heute schnüffelt er ausgiebig, schleicht aber sehr selten mal im menschlichen Schritttempo. Ohne Leine schon gar nicht. Ich habe es nie bereut auf meine Intuition gehört zu haben, die gesagt hat: agiler Welpe, Laufhundrasse, viel Bewegung. Allerdings hatten wir auch nie Verhaltensauffälligkeiten. Heute ist mein dreijähriger Rüde im Haus absolut tiefenentspannt, wenn er ausreichend Bewegung bekommt. Klar, geht auch mal ne Woche mit wenig, das kann er gut ab, vor allem wenn es regnet 🤭

    Ach so, ich habe auch Einschlafhilfe gegeben bis er sechs Monate alt war, dann brauchte er diese Hilfe nicht mehr.

    Morgen hab ich Termin für den Ultraschall, lasse auch gleich den Bauchraum schallen, da wir auch mit einer anfänglichen Niereninsuffzienz zutun haben. Bin gespannt und habe ehrlich gesagt auch etwas Angst. :verzweifelt:

    Meine Recherchen ergaben neben tumorösen Aspekten 2 Dinge:

    • früh kastriert (unter 2 Jahre)
    • zu wenig Jod im Futter (BARF-Hund)

    Gibt es noch mehr Anlaufstellen, warum die Schilddrüse größer wird? Kann man die auch wieder verkleinern, wenn es keine bösen Zellen zu finden gibt?

    Ich kenne das nur so vom Menschen. Wenn sich da ein Kropf gebildet hat, ist der nicht mehr rückgängig zu machen. Ich habe seit über 15 Jahren winzige Knötchen im Bereich der Schilddrüse, die verändern sich zum Glück nicht. Weggehen tun die aber nimmer.

    Das kann bei kleinen Hunden natürlich anders sein, weiß ich nicht. Aber Collie ist ja nun nicht klein und die Weißen Schäfer ja nun auch nicht. Das ist dann wahrscheinlich zu locker und würde vielleicht im Ernstfall auch nicht schlupffest sein.

    Ach ja und mein Hund hat auch einen geringen KU nämlich nur 55 und sein Hals 50 normal. Aber eben nicht an der dünnsten Stelle direkt hinter den Ohren. Da sind es nur 47 cm. Und so ein Zugstopp muss halt wirklich exakt eingestellt sein. Ich sehe leider oft die Dinger viel zu locker am Hals baumeln bzw. Grundsätzlich zu groß gewählt.

    Man kann die Würste so übereinander stapeln, indem man immer einen immer drunter klebt. So passt viel in einen Beutel. Muss aber dann eben alles auf einmal sein. Ich laufe nicht Kilometerweit mit offener Tüte, um den zweiten Haufen einzusammeln. Da nehme ich dann eben eine neue Tüte.

    So mache ich es zumindest :pfeif: