Ich seh die Blauäugigkeit bzw. in manchen Fällen einfach ... Ignoranz der Eltern ziemlich kritisch. Manche ziehen da gleich die nächsten Hunde für "Die Unvermittelbaren" heran, hab ich das Gefühl 
Wir haben in unserer Gassigruppe auch eine Familie mit drei Kindern und einer jungen Hündin. Die Hündin ist ein ziemlich tiefenentspannter Hund, extrem kinderlieb und geduldig ... auf einem der Spaziergänge fing der älteste Sohn dann an, die Hündin (und andere junge Hunde) random festzuhalten, weil er der Meinung war "die brauchen eine Pause". Gab zig mal den netten Hinweis, dass er das nicht machen muss, die SOLLEN sich bewegen, die DÜRFEN miteinander toben. Hat natürlich nicht gefruchtet ... erst als die Mutter dann gegen Ende des Spaziergangs explodiert ist, hat der Junge damit aufgehört. Der hat zwischendurch auch immer wieder mit Stöcken rumgefuchtelt und sich gewundert, warum der junge Bulldoggen-Rüde ihn immer angesprungen hat, ihm hinterher ist usw. 
Dass Kinder nicht immer mitdenken oder über ihre Handlungen und die Folgen nachdenken - klar. Aber dann müssen die Eltern (meiner Meinung nach!) einfach mal handeln, in dem sie klipp und klar sagen "Lass den Scheiß JETZT". Und nicht erst zigtausend mal bitten, den Stock wegzulegen. 
Wenn man falsches Verhalten schon erkennt, warum unterbindet man das nicht spätestens nach der 2. netten Warnung? Warum lässt man sowas immer laufen, bis es kurz vorm Knallen ist?!
Nem Hund macht man doch auch möglichst sofort klar "Ey - den Menschen beißt man nicht!" ...