Beiträge von Massai

    tja, hatte ich mich noch gefreut, wie cool mein Hund ist ... schwupps sind wir in einer spooky Phase. Angefangen hat es gestern Abend mit einer Fliege, die ihn genervt hat, bis er panisch vor ihr weg ist. Herrchen hat sich dann drum gekümmert dann taucht eine schwarze Katze vorm Fenster auf, geht gar nicht (aus seiner Sicht, zumal ihn letztens eine schwarze Katze böse angefaucht hat), als die weg war, hat das Nachbarkind vorm Fenster Handstand geübt. Da habe ich meinen Hund zum ersten Mal tief wuffen hören ( aus Angst). Bin dann mit ihm ins Bett. War auch okay. Aber jetzt lauert er schon wieder die ganze Zeit am Fenster, ob was komisches passiert. Vorhin hat er ein Boot angewufft. War schon mit ihm draußen, war mäßige Begeisterung. Normal Gassi geht aber.

    Vorschläge?

    Ignorieren? Ihn gucken lassen? Könnte dir Rollos runter machen, hat gestern abend aber auch nix gebracht. War er trotzdem in hab acht Stellung.

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    Und, wie läufts mit der Schissbüxe im Urlaub? :grinning_face_with_smiling_eyes: Also deiner ist ja ein grundlegend stabiler Hund, nur gerade ist alles etwas spooky, da kann man vielleicht auch etwas kucken. Mein einer der wirklich eher in Richtung Angsthund geht darf prinzipiell nicht aus so gut gelegenen Fenstern Ausschau halten, irgendwas sieht man ja immer. Und wir machen ihm auch immer klar, dass es nicht seine Aufgabe ist zu wachen, sondern dass wir das übernehmen und er chillen kann/soll. Also keine strategischen Positionen, und kein durchs Haus laufen und abchecken.

    Also heute sah es zum Glück schon wieder anders aus. Eros war entspannt, auch viel ohne Leine auf der nicht eingezäunten Terrasse.

    Denke aber, er und Katzen werden keine Freunde :woozy_face:

    "gewacht" hat er heute gar nicht mehr, aber es ist schon schwer für ihn einfach zu liegen und nichts zu tun. Das muss er noch lernen. Dafür bietet sich der Urlaub aber auch richtig gut an.

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    In meiner Nähe ist er eh immer, richtige Klette 😄 da sucht er auch von selbst Körperkontakt, wenn er ganz unsicher ist.

    Ja, denke, es ist halt schon die ungewohnt Umgebung und der andere Tagesablauf. Allerdings war gestern eher so ein Ruhetag, wo er wenig unterwegs war, wenig erlebt hat. Vielleicht war er deswegen abends sensibler als vorher. Jetzt pennt er allerdings, obwohl das Mädel draußen wieder rumhüpft. Also vermutlich war er gestern unausgelastet und dann noch die Pubertät :dizzy_face:

    tja, hatte ich mich noch gefreut, wie cool mein Hund ist ... schwupps sind wir in einer spooky Phase. Angefangen hat es gestern Abend mit einer Fliege, die ihn genervt hat, bis er panisch vor ihr weg ist. Herrchen hat sich dann drum gekümmert dann taucht eine schwarze Katze vorm Fenster auf, geht gar nicht (aus seiner Sicht, zumal ihn letztens eine schwarze Katze böse angefaucht hat), als die weg war, hat das Nachbarkind vorm Fenster Handstand geübt. Da habe ich meinen Hund zum ersten Mal tief wuffen hören ( aus Angst). Bin dann mit ihm ins Bett. War auch okay. Aber jetzt lauert er schon wieder die ganze Zeit am Fenster, ob was komisches passiert. Vorhin hat er ein Boot angewufft. War schon mit ihm draußen, war mäßige Begeisterung. Normal Gassi geht aber.

    Vorschläge?

    Ignorieren? Ihn gucken lassen? Könnte dir Rollos runter machen, hat gestern abend aber auch nix gebracht. War er trotzdem in hab acht Stellung.

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    Ich glaube, es ist einfach auch abhängig von persönlichen Vorlieben, Einstellungen und Ansichten. In meiner Welt kommen Boxen nur am Rande vor, ich habe weder Gebrauchshunde noch denke ich, dass es ein Muss nach OPs ist oder aber sinnvoll für diverse andere Probleme. Einzig und allein sinnvoll fände ich die Unterbringung im Auto, aus Sicherheitsgründen. Leider ist das der Bequemlichkeit bei sehr großen Hunden nicht zuträglich. Ich fände weder Auto noch Box, wo der Hund drin stehen und sich drehen könnte und ich ihn guten Gewissens lassen könnte.

    Was ich aber eigentlich schreiben wollte.

    Mein Kind hatte jetzt 2 Wochen Praktikum bei der LP Hessen. Da waren die Diensthunde quasi den kompletten Tag im Auto. Kofferraum war zwar meist offen und meistens waren 1-2 Kollegen draußen, doch die Hunde waren sozusagen nur im Einsatz draußen, was auch nicht täglich vorkam. Das zum Thema Tierschutz, Gesetze und deren Einhaltung. Die Diskussion ist müßig. Finde es zwar gut, dass die Boxen von Trainern empfohlen werden, doch man sollte vielleicht auch noch bisschen genauer drauf eingehen, was für den Hund okay ist und was nicht. Das wird eben leider oft nicht gesagt.

    mir hat noch nie ein TA gesagt, der Hund muss nach der OP in die Box. Weder Kreuzband, noch Meniskus, noch Kastration, noch Tumor OP. Ist alles auch ohne gut verheilt und auch nicht langsamer als mit Box vielleicht. Ganz im Gegenteil war der TA sogar überrascht wie gut das Implantat eingewachsen war und wie gut die Muskeln schon wieder da waren, nach einer kurzen Zeit. Von menschlichen OP weiß man ja auch, dass die Schwestern und Ärzte einen nicht gern im Bett liegen sehen. Man soll sich moderat und angemessen bewegen, damit der Kreislauf in Schwung kommt und die Muskeln nicht abbauen. Klar muss man ein Auge drauf haben vielleicht sogar eine Zeit lang die kurze Leine anlegen. Bei mehreren Hunden im Haus ist es wohl auch noch mal schwieriger.

    Was habt ihr denn konkret gemacht?

    Wir haben die Jagdsituation ganz realistisch im Wald mit einem Hasendummy an so einer Zugmaschine für Windhunderennen nachgestellt.

    Dann kannst du ganz punktgenau eine Grenze setzen (ja, mit einer "bösen" Korrektur, aber nicht über Schmerzreize oder so) und das war wohl für die Hunde so deutlich und dann halt durchs coaching zum genau richtigen Zeitpunkt ... und nun jagen sie nimmer

    Und da kommt nicht irgendwann mal wieder ein Zeitpunkt wo sie denken .... ach, ich könnte mal wieder .... ?

    Ich biete jedem meiner Hundewelpen eine Box an, keiner hat sie je benutzt oder gebraucht, weder zum "runter kommen", noch zum sauber werden, noch zum ruhig pennen. Das mag aber auch einfach an dem Charakter meiner Hunde liegen, bzw. Vielleicht auch an Größe und Gewicht und unseren Haltungsumständen. Eine 60kg Dogge, die sich in eine Box quetschen muss, ist vielleicht auch nicht so happy damit, zumal es nicht ihrem Wesen entspricht. Wenn sie irgendwo drin liegt, kann sie schlecht wachen 😁

    Allerdings kann ich mit durchaus vorstellen, dass für viele andere Hunde eine Box nützlich sein kann, als Rückzugs- und Ruheort. Nicht zum parken, wegsperren und auch nicht dazu den Hund sauber zu bekommen. Da geht man anfangs eben alle 2 h raus oder wischt das Pipi eben weg. Jeder neue Hund von mir wird das Boxangebot bekommen, habe schon 3 davon, verschiedener Größen. Aber ich nötige den Hund nicht hinein. Im Auto sind unsere großen Hunde ohne Box, weil das bequemer wenn auch nicht sicherer ist.

    Letztlich mag es individuell sein. Ausprobieren würde ich eine Box allerdings immer.