Beiträge von Massai

    Nur unterscheidet sich das Gebiss eines Schäfers und eines IW nicht so sehr, wie das eines Sibas und eines Mastiffs. Klar kann auch jeder kleine Hund einen Schaden anrichten. Tatsache ist aber, bist du nicht versiert, kannst du einen kleinen Hund dann eben einfach über Körperkraft halten, an der Leine, einen großen, starken Hund eben nicht mehr.

    Ich kenne Verletzungen von kleinen Hunden, und Shibas sind klein. Und die von großen Hunden mit entsprechenden Gebissstrukturen. Das IST ein Unterschied, allein schon aufgrund der Kieferkraft. Egal wie klein ihr das hier reden wollt.

    Ich find so Pauschalaussagen wie "Nicht für Ersthundehalter geeignet" viel zu schwarz-weiß. Es gibt halt nicht DEN Ersthundehalter, genauso wenig wie einen das bloße jahrelange Halten von Hunden in irgendeiner Form für irgendwas qualifiziert. Gerade Ersthundehalter, die sich gut vorbereiten, bereit sind, sich wirklich auf den Hund und seine Eigenheiten einzustellen und gern eng mit einem Trainer zusammen arbeiten sind oftmal deutlich besser für bestimmte Rassen geeignet als Leute, die ja "schon jahrelang Hunde" hatten und daher meinen, alles zu wissen oder zu können.

    Ich war auch absoluter Hundeanfänger und manch ein Züchter hätte mir vielleicht keinen Toller anvertrauen wollen (und dann noch mit 2 mittelkleinen Kindern!). Zum Glück schauen viele verantwortungsvolle Züchter aber genauer hin, wer da dieser Ersthundehalter ist.
    Für mich ist "meine" Rasse perfekt, ich bin absolut happy damit und kann mir derzeit keine andere vorstellen und möchte immerimmer einen Toller in meinem Leben haben. Ich empfehle sie trotzdem (oder gerade deshalb...) selten weiter, weil es halt sehr individuell ist, was zu einem passt.

    Das mag ja alles sein. Ich finde trotzdem es kommt wirklich viel auf die Rasse an und ob sie bei unfachgemässer Behandlung eine Gefahr für die Umwelt darstellt. Dass es bei den RR öfter so ist, kann man leider in diversen FB Gruppen nachlesen. Hast du einen bockigen Shiba als Ersthund, ja mei … So viel kann er halt nicht anrichten. Nimmst du dir als Ersthund einen BM, kann dir und deinem Umfeld die Decke auf den Kopf fallen. Sicherlich gibt es Ausnahmen, darum geht es hier aber nicht.

    Super Wetter.

    Nicht für Eros. Der ist maximal genervt. Gestern hat er sich beim Toben mit seinem Kumpel bisschen den Hinterlauf gezerrt. Heute läuft er schon wieder viel besser, es gab trotzdem nur eine Minirunde, auf der er natürlich auch noch seine Freundin getroffen hat (und nicht mit ihr rennen durfte) und noch von weitem seinen Kumpel gesehen hatte, aber abbiegen musste. Drama für ihn, ist auch demonstrativ nicht gehumpelt. Hat nichts geholfen, musste trotzdem mit mir heim. Jetzt ist ihm langweilig.

    Ich werde aber gleich mal, angeregt durch eine Post vor ein paar Seiten, mal sehen, ob ich ihm beibringen kann sein Spielzeug in eine Kiste zu bringen.

    Ja natürlich sollte auch das Umfeld passen, bzw. Der HH sich eben dann auch dem Hund anpassen 🤪 das macht man dann eben. Habe ich auch bei, 1. Hund getan. Abgeben wäre keine Option gewesen und jeder fängt ja mal an.

    Aber gerade beim RR hört man oft, wie hübsch sie aussehen, ja, tun sie, und man wäre ja sportlich und würde viel wandern. Klar, geht er sicher gern mit. Und man habe Haus und Hof, klar … bewacht er auch gern 😁 aber es gehört halt einfach mehr dazu. Ich gehe jetzt einfach mal von mir aus. Ich war mit meinem eigenständigen Hund als Ersthund schon überfordert. Aber der war klein und händelbar. Ich war auch noch sehr jung, wollte eigentlich einen Rotti oder einen Riesenschnauzer, aber aufgrund der Wohnverhältnisse war eben nur ein kleiner Hund drin. Mit einem RR wäre ich ganz sicher absolut überfordert gewesen. Bestimmt gibt es auch Ersthundehalter wo das gut gehen kann. Aber die Mehrzahl hat wohl eher Traumvorstellungen von einem territorialen Hund. Ist eben einfach so.

    Aufgrund des Links in einem anderen Thread, habe ich den tollen Faden gefunden und buddeln ihn mal wieder aus. Gibt ja immer wieder neue User, die ihn vielleicht lesen.

    Meine Rassen würde ich durchaus bedingt weiterempfehlen.

    Wer gut mit sturen Hunden kann, nicht allzu viel Ansprüche an einen perfekten Gehorsam hat und Spaß an der Fellpflege hat, ist mit dem Tibet Terrier gut bedient. Er hat den typischen Charakter vieler asiatischen Hunde, da müsste man sich informieren, weil sie schon sehr eigen sein können. Meiner war ein Clown mit verrückten Ideen, langweilig war es mit ihm nie. Ihm eigen waren Nerven aus Stahl, man konnte ihn wirklich überall mit hinnehmen und er war in seiner Umwelt sehr beliebt, weil süß und wuschelig. Wer einen Hund will, der aufs Kommando zackig Sitz macht, sollte sich lieber nach einer anderen Rasse umschauen. Also die TT machen das durchaus, aber nur, wenn ihnen danach ist. Durchaus auch für nervenfeste Ersthundehalter geeignet.

    Meine Bordeauxdogge hingegen, würde ich niemals weiterempfehlen. Charakterlich ein 1A Familienhund, leichtführig, sensible, unauffällig. Ein guter Wachhund, wenn er soll, muss aber auch nicht. Sehr menschenbezogen und liebevoll, in der Familie. Draußen dann leider doch sehr territorial, aber ohne aggressive Ambitionen. Ein Traumhund, wenn die grauenhafte Gesundheit nicht wäre. Es gibt keine gesunden Bordeauxdogge, egal ob vom VDH Züchter oder vom Vermehrer, oder von sonst wo. Dazu ist der Inzuchstquotient einfach viel zu hoch. Wer seinen Hund nicht schon mit durchschnittlich 6 Jahren verlieren will, sollte es lassen. Die Kosten beim TA sind immens (Medis werden nach Gewicht berechnet und das ist bei Molossern nun mal sehr hoch).

    Meinen Ridgeback habe ich jetzt zwar noch nicht so lange, und wie ich so erfahren habe, habe ich auch eher eine gemäßigte Version erwischt, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass es Menschen gibt, zu denen dieser lauffreudige Hund passen kann. Für Ersthundehalter allerdings völlig ungeeignet.

    Eine gewisse Erfahrung, möglichst mit ähnlichen Rassen/Mixen wäre ein großer Vorteil. Als Ersthundehalter wäre ich mit diesem Kaliber wohl auch total überfordert. Aber ich mag so eigenständige Rassen, die hinterfragen und diskutieren sehr gern. Außerdem sind sie die liebevollsten, zärtlichsten Hunde, die ich je erlebt habe.

    @Eddy09

    Sag bescheid, wenn dir das Tier einfällt. Bis jetzt haben mir immer wieder Leute erzählt, dass sie finden, Leni sähe aus, wie die Miniatuausgabe von irgendwas (was wussten sie aber auch nicht...).

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    Der nächste Hund wird definitiv einer mit viiiiiiiiiiiiiel Fell. Der Thread hier ist furchtbar und verleitet einen auf fiese Weise ständig Geld auszugeben 🙈

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    der_pudel Ich finde, dein Hund hat was von einem Cairn Terrier Welpen. Zuckersüß auf jeden Fall ❤️

    (Nicht auf deine Bilder bezogen, SavoirVivre, ganz allgemein zum Mantel und was ich bisher von dem gesehen hab :))

    Ich muss ganz ehrlich sagen, mir persönlich gefällt der Sternchenmantel vom Schnitt gar nicht. Der wirkt so dick und steif und gerade die oft empfindliche Achselpartie ist so weit offen. Und ich stelle mir den dick gepolsterten Schlauchschal total unangenehm für den Hund vor, der wirkt auch echt unflexibel und von Haus aus eng geschnitten.

    Eigentlich wirkt er wie eine günstige Version vom Hurtta Expedition (der mich persönlich ja total überzeugt in fast jeder Hinsicht).

    Das sieht wirklich nur so steif aus.

    Der ist wirklich sehr weich und anschmiegsam, auch am Hals. Der relativ weit offene Schulter-Brustbereich missfällt mir auch ein wenig, stimmt. Aber immerhin Spritzschutz von unten. Aber für diesen gute Preis ist die Qualität und die Passform richtig gut. Der ist auch neu auf Zooplus.

    SavoirVivre

    Der Mantel steht deinem Boxer super. Darf ich fragen, welche Größe du genommen hast. Bzw. Wie euer BU ist? Ich muss wohl den Kragen das nächste Mal umschlagen, dann zieht sich die Brust vielleicht auch noch ein bisschen hoch.

    Also ich stelle mir gerade bildlich vor, wenn bei unserem Spaziergang über uns Affen in den Bäumen auftauchen würden. Ich glaube, Eros würde so was von schnell nach Hause galoppieren 😂

    Nee, Scherz. Schon klar, wenn Hund damit aufwächst, ist das für die wie bei uns die Eichhörnchen und da glotzt meiner halt auch, oder bei den Enten im Fluss, oder, oder, oder.

    Inzwischen kann ich mir nicht (mehr) vorstellen, dass es Hunde gibt, die das kalt lässt. Sogar meine gemütliche, später nie jagende Bordeauxdogge hat in dem Alter wie Eros die Krähen auf den Feldern gejagt. Erst so mit 2 Jahren war sie sich dafür zu fein und die Krähen ihrer unwürdig.

    Wir laufen hier eigentlich auch fast nur noch mit Leine, allerdings jogge ich auch nicht 🤭