Beiträge von Massai

    Ich finde auch, Hund muss nicht alles können. Bei uns wird nur gemacht, was wirklich gebraucht wird. Und ich übe auch nicht extra, sondern nur, wenn Bedarf da ist und es der Alltag es verlangt. Klar, bringt man den ganzen jungen Hunden anfangs bei, was es überhaupt bedeutet am Fuß zu gehen, das meine ich nicht. Aber wir z.b. üben das unterwegs eigentlich nie aus einer Laune heraus nach dem Motto: jetzt üben wir aber mal 10 Minuten.

    Vielleicht würde vieles besser laufen, wenn ich das tun würde. Vielleicht aber auch nicht, weil es unnötig Druck aufbaut. Mein Hund zumindest reagiert sehr stark auf meine Stimmung. Wenn ich angespannt bin, ist er es auch und wird aufmerksamer. Je cooler ich bleibe, desto desinteressierter ist auch mein Hund.

    Aber gut, ich habe jetzt auch einen Hund, der wirklich keine Lust auf irgendwelche Trainingseinheiten hat und daran noch Spaß hat. Ist einfach nicht sein Charakter. Und Kekse bringen da auch nicht viel.

    Dafür kann ich so Stadtbesuche wie Phonhaus mit ihm problemlos machen, ohne ihn irgendwie daran gewöhnen zu müssen oder das explizit aufgebaut zu haben. Er liebt das, weil es da extrem viel zu glotzen und zu schnüffeln gibt. Zum Glück dreht ihn das nicht hoch. Er nimmt das ganz entspannt hin, sagt zu einer Kugel Eis nicht nein (ich habe noch nie ein Hund gehabt, der derart gierig auf Eis ist. 3x Schlecks, die Kugel ist Geschichte) und schläft danach wie ein Stein. Machen wir aber nicht so oft, weil es dann eben mit der Leinenführigkeit auf eine solange Dauer dann doch anstrengend wird, für beide Seiten. Ist dann eben doch kein Alltag und das meinte ich mit: wir üben nur Alltagssachen im Alltag.

    Mir gings einzig allein um die gewagte These, dass jeder(!) Hund durch Autorität und Strafen vom jagen abgehalten werden kann, und dass es, falls dies nicht klappt, am fehlenden Mindest des HH liegen würde. Man schließt da einfach von einer ganz bestimmten Art Hund mit der man vertraut ist auf andere Hunde.

    Und noch ein letztes Mal.

    Das hat niemand so geschrieben oder gemeint.

    Wurde jetzt mehrfach versucht klar zu machen aber man möchte es wohl zwanghaft falsch verstehen.

    Davon ab hast du keine Ahnung wer hier was für Erfahrungen mit welchem Typ Hund aus welchem Grund hat . Das gilt wohl für 90% der User hier.

    Um das Thema jetzt mal zu beenden …

    Mir ging es ausschließlich um deine Aussagen Co_Co dass du schriebst „erfahrungsgemäß“. Einer deiner Hunde sieht meiner Meinung nach mindestens wie ein RR- Mix aus und ich dachte mir in meiner Naivität: oh wow, endlich mal jemand, der Ahnung auch gerade von den RR hat. Und war sehr neugierig auf den Zugang zu dieser Rasse, die man eben nur schwer über einen Spieltrieb erreichen kann.


    Na ja …. Den Rest kann jeder hier nachlesen. Ich wäre auch dafür, dass man einfach dann krude Andeutungen lässt oder man schreibt eben „nur“ seine Erfahrung und Fragender/Lesender nimmt sich eben raus, was er möchte und umsetzen will.

    Mein Fehler ….

    Ist jetzt auch gut mit dem Thema.

    Na endlich! Der erste Tag heute wo der Hund mir wirklich hart auf den Sack geht :fluchen: :stock1: :motzen:

    Dachte schon wir kämen überhaupt nicht mehr ins Teeniestadium... :hundeleine04: :igitt: :headbash:

    Same.

    Heute ganz schlimm.

    Am Horizont war seine Freundin mit dem Rad unterwegs. Es musste sich 1 km ständig umgedreht werden und es wurde sich bockend hingesetzt, nach dem Motto: ich will ihr aber JETZT Hallo sagen. Und das bei 28 Grad. Fertig heute.

    Mein erster Hund ist in einem Garten begraben. Leider wohnen wir nicht mehr in diesem Haus. So was mache ich nie wieder, zumal wir seither auch viel größere Hunde haben.

    Meine letzte Hündin steht in der Urne im Wohnzimmerregal und ist so irgendwie immer dabei. Würde ich auch so wieder machen.

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Dieses Blocken hat mich und meinen Hund nur gestresst. Mich, weil ich kleine Fiffis, die mir einfach durch die Beine flutschen oder hintenrum viel schneller sind als ich, doch noch zu meinem Hund kamen; meinen Hund, weil er dachte: oh, Frauchen ist aufgeregt, da passiert bestimmt was spannendes, der fremde Hund muss ja super interessant sein.

    Mache ich jetzt nur noch im absoluten Notfall, wenn ein Hund auf uns zukommt, der eindeutig keine guten Absichten hat. Kann ich aber auch nur so machen, weil mein eigener Hund sehr friedlich ist und keinen Streit sucht.

    Mir ist die Mutterhündin wichtig, bzw. Die anderen Hunde im eventuellen Rudel. Ihren Umgang miteinander, mit den Menschen und natürlich auch mit Fremden. Bisher war es so, ob es Zufall war, oder immer so ist, weiß ich nicht, dass alle meine Hunde extrem viel von ihren Müttern hatten. Meine letzte Hündin war ebenso misstrauisch, mein erster Rüde war ebenso verrückt und mein jetziger Rüde ist ebenso menschenfreundlich wie die Mutter. Menschen können sich verstellen, Hunde nicht.

    physioclaudi

    Och, da wäre ich schon sehr zufrieden.

    Ich würde auch eher ein Stopp anstatt des Rückrufes nehmen. Meinem Hund fällt es leichter zu warten bis ich aufschließe anstatt zurückzukommen.

    Wir haben ja nun jeden Abend ordentlich Übungstime bei den Katzen. Muss sagen mit einer positiven Bestätigung komme ich bei ihm weiter als mit einem scharfen Abbruch. Wenn sie sitzen, lasse ich ihn hin, soweit er geht (er ist natürlich an der Leine und ich kann ihn jederzeit stoppen), er geht aber maximal auf 1 Meter ran. Heute wieder. Katze, hat nen Buckel gemacht und gefaucht. Hund bleibt in Abstand vor ihr stehen, ich kann ihm direkt beim Nachdenken zuschauen (Bock auf Haue oder nicht?). Ich rufe ihn, ganz unaufgeregt, eher gelangweilt, nach dem Motto: ach komm, gehen wir weiter. Katze ist langweilig.

    Hund kommt und geht entspannt mit mir mit. Lobe ihn natürlich ausführlich. So gefällt mir das. Löst natürlich nicht das Bewegungsreiz- Thema, zeigt mir aber, dass ich Hoffnung haben darf, weil er schnell lernt und vor allem möchte er es mir recht machen. Er hasst es, wenn ich sauer auf ihn bin, mein kleines Sensibelchen 🥰