Beiträge von Massai

    physioclaudi

    Gibt's eigentlich keinen Neid-Smilie? Ich bräuchte einen. Fotos machen sind hier ganz übel. In 99 von 100 Fällen sieht es so aus:

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    Und der eine Fall ist auch nicht wirklich grandios.

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    Es gibt Hunde, die das nicht machen würden? :shocked:

    Hm.. ich kann nicht sagen für wie lange, aber Gustaf nimmt eigentlich nichts was ich nicht freigebe. Also auch wenn ich mal Leckerlies verliere zuhause aus der Hosentasche oder so. Gebe ich es nicht frei, trete ich irgendwann später drauf wenn ich nicht aufpasse. Schon mehrfach erlebt, deswegen weiß ich es. Seinen Futternapf muss ich auch freigeben, sonst steht er nach 10min noch bedröppelt davor.

    Dafür ist er bei Hundebegegnungen immernoch unverhältnismässig aufgeregt. Ich habe da echt noch nicht den Dreh raus um ihn konstant zuverlässig zu helfen. Andere Hunde sind so unsere ständig wiederkehrende Herausforderung.

    Also hier ist es so, dass Eros deutlich zögert, wenn mir aus Versehen was runterfällt. Wenn ich dann nicht Nein rufe, wird es gefressen. Also keine direkte Freigabe, aber auch kein „Ich fress schon mal“ 😅 und er ist wirklich extrem verfressen, aber halt auch nicht frech dabei. Oder wie SavoirVivre s Hund, einfach nicht die hellste Kerze.

    Wir haben zwar kein Thema mit Leinenaggression und bei einer gewissen Vorgeschichte, muss man da vielleicht auch wirklich die Ursachen beseitigen und nicht nur an den Symptomen arbeiten, aber bei uns ist es wichtig, dass der Hund nicht vor mir läuft. Ganz im Gegenteil, der Kopf ist am Bein (nicht mal die Schulter). Das zeigt ihm, dass er hier gar nichts zu regeln hat, sondern ich das mache.

    Bei uns ist das der Spüleffekt. Mein Hund, bekanntlich verfressen bis zum Gehtnichtmehr, lungert ja ständig in der Küche herum, wenn ich da was mache. Könnte ja was abfallen (tut es leider meistens auch |))

    Aber hört er, wie ich den Abwasch vorbereite, das Wasser länger laufen lasse … Zack, weg isser und ward nicht mehr gesehen. Dann liegt er pennend auf einem seiner Betten oder dem Sofa. Doof sind sie ja nicht, die Hundis 😅

    Ich bin jetzt doch bei Wolf of Wilderness gelandet :ka:

    Bei Happy Dog ist die Zutatenliste seltsam kurz, Wolfsblut ist in kleineren Packungsgrößen + Small Breed auch um die 10€/kg und ZooPlus hat gerade 10% Rabatt auf Wolf of Wilderness. Sind jetzt drei Mini-Sorten, jeweils 3kg, da probieren wir uns mal durch und dann sehen wir ja, wie es dem Hundi damit geht.

    Gerade gefällt mir auch der Gedanke, keine riesigen Säcke zu kaufen. Irgendwie bin ich einfach davon ausgegangen, dass man 12kg-Säcke kauft, wenn man mal "sein Futter" gefunden hat, aber wenn man auch noch mehrere Sorten zum Abwechseln möchte ist das einerseits riesiger Lageraufwand und andererseits wird das Futter bestimmt nicht besser, wenn der Sack ein halbes Jahr offen ist :flushed_face:

    Und ich gucke extra nach einer kurzen Zutatenliste 😅

    Wir füttern Josera.

    Aber seit neustem füttere ich zur Hälfte Botzita und bin begeistert. Der Output ist fester und weniger. Die Zutatenliste ist ….ähm, zum Glück kurz.

    Ich muss da immer an so eine Situation denken. Als meine Tochter noch jünger war, habe ich sie oft mit dem Auto von der Schule abgeholt. Manchmal haben wir eine Freundin mitgenommen. Die beiden Mädchen haben sich auf der Rücksitzbank über den Schultag unterhalten. Während die Freundin sagte:

    Oh, die Klausur habe ich total verkackt. Ich war so schlecht vorbereitet usw….. bekam das Mädchen dann am Ende eben anstatt der üblichen 15 Punkte mal nur 14.

    Meine Tochter, die schon froh über eine 4 war, saß daneben und war immer total deprimiert und traurig.

    So kleine Unannehmlichkeiten wie dass mein Hund irre beim Betteln sabbert und man danach regelmäßig auf dem Schneckenschleim ausrutscht, erwähne ich hier auch nicht, weil es kein Vergleich zum „mein Hund dreht immer total auf, bei …“ oder ähnlichen schweren Beispielfällen ist, zu echten Themen ist, die das Leben einfach schwer machen.

    Kam der Hund sofort zu mir und hat sich direkt neben mich gesetzte, mit Körperkontakt, und hat aufgepasst.

    Witzigerweise macht genau das Nando auch. Der liebt Körperkontakt und liegt gerne an einem dran.

    Zu Hause an uns entspannt Kontaktliegen, macht Eros auch. Nicht zu aufdringlich, nicht ständig, aber doch hin und wieder. Aber draußen ist das hier was anderes, denn da zeigt sich sein Schutztrieb. Da ist er nicht entspannt und will schmusen. Er hat mich mal vor einem nervigen Labbi beschützt, der mich ständig ansprang und mir das echt unangenehm war, da hat er sich direkt vor mich gestellt, mit Körperkontakt und hat das Anspringen so verhindert. Habe ich mich bewegt, hat auch Eros sich bewegt, immer direkt vor mir an den Beinen.

    Ach, Hundeschule (wir waren ja nur bis zum Junghundekurs), fand ich schon interessant. Da gab es tolle Hunde, die eifrig dabei waren, alles perfekt gemacht haben etc pp. Dann hat man sie auf dem Weg zum Auto gesehen, völlig hochgespult, kläffend und springend … da wusste ich, mei …. Macht meiner halt nicht alles zackig oder gar sichtbar motiviert (also, er hat immer fast alles gemacht, außer Platz auf dem kalten, nassen Boden), dafür ist er in einer für mich angenehmen Stimmung. Vergleichen ist halt immer blöd, selbst innerhalb eines Wurfes. Der Bruder von Eros ist sehr anders, viel spritziger, lernwilliger, hibbliger, anders besser zu Händeln. Mit meiner lowen Belohnungsart käme ich bei dem auch nicht sehr weit. Mir ist draußen Gelassenheit und Contenance sehr wichtig, gerade bei so einer Rasse wie dem Ridgeback. Und das habe ich, was will ich mehr?

    Wobei ich gleich mal berichten will, dass sich scheinbar doch was an der Wachhundfront tut. Gestern hat er zum ersten Mal gewufft. Also mit geschlossenem Maul und auch nur einmal. War auch bisschen nervös. War nachgucken. Vorm Haus stand ein Reh. Also die wohnen hier und laufen auch durch unseren Garten, direkt an der Haustreppe vorbei. Hat er scheinbar mitbekommen. Und kürzlich bin ich draußen blöd umgeknickt, hat mir der Knöcheln weh getan und ich musste mich mal kurz auf die Wiese setzen. Kam der Hund sofort zu mir und hat sich direkt neben mich gesetzte, mit Körperkontakt, und hat aufgepasst. Musste ihm das gar nicht sagen.

    Vielleicht muss man sich manchmal auch, wenn man denkt, alles läuft falsch, auf die guten Sachen konzentrieren.

    Oder man macht es sich einfach, indem man einfach erreichbare Ansprüche hat. Ich habe ja nun bekanntermaßen weder einen reinen Gebrauchshund noch einen reinen Begleithund. Mein Hund muss allerdings nur sehr wenig können. Er sollte bei Fuß laufen, wenn es notwendig ist, generell nicht in die Leine rennen und ziehen wie ein Ochse. Ansonsten sollte er abrufbar sein und andere Menschen, Hunde und Fahrzeuge möglichst uninteressant finden. Wobei mir natürlich seine Rasseeigenheiten in die Karten spielen, was ich ausnutze. Bis auf unser Jagdthema, welches mich jetzt nicht überrascht, kann er alles, einfach weil es nicht sehr viel ist, was ich erwarte. Mir kommt er sehr gut erzogen vor 😂