Beiträge von Massai

    Mit meiner Hündin (groß, ab 5 J. Kastriert), hatte ich nie Probleme. Sie war in der Läufigkeit immer angeleint und wenn es dazu kam, habe ich auch gesagt, sie ist läufig. Nie kam mir einer komisch. Die Rüden wurden angeleint und gut wars.

    Scheinbar gibt es inzwischen aber auch viel mehr Hypersexualität bei den Rüden als früher (kann auch ein subjektiver Eindruck sein, oder einfach auch, weil es mehr Hunde gibt?). Eros' bester Kumpel ist auch viel mehr sexuell interessierter, ist aber allgemein reizoffener und triebiger als mein Hund. Der ist auch schon läufigen Hündinnenspuren nach. An der Leine kann das halt nicht passieren 🤷‍♀️

    Klar, wie der Hund dann zu Hause drauf ist, ist wieder eine andere Sache, scheinbar gibt es da bei einigen Rassen Dispositionen dahingehend.

    Sobald meine Hündin wo gelaufen ist, war das "ihr" Ort. Wo hat keinen Unterschied gemacht. Hunde, die man häufig traf, die man kannte, wurden ignoriert. Solange der Abstand groß genug war, gingen auch Fremdhunde. Aber wehe, einer hat es gewagt näher zu kommen und wenn das noch auf unhöfliche Art war (frontal, gerannt usw.), war es gleich aus.

    Genau, das mit dem Berner drauf.

    Das GF Lachs und Rind für große Hunde hatte ich als Kleinpackung zum Probieren, das war auch okay. Anderes hatte ich noch nicht.

    Ich meinte eher das mit Lamm und Hühnchen, das Bozita Original Adult XL Weizenfrei, glaube da ist ein Ridgeback drauf. Mal schauen, ob ich Bozita überhaupt hier irgendwo finde.

    Das Josera und Belcando Lamm hat ihn nicht so überzeugt. Ich möchte ja gerne, dass er Lamm bekommt und hoffe, dass ich mich irre und es klappt.

    Ich glaube, in dem von dir genannten, war Mais drin. Das wollte ich nicht. Habe extra was mit kurzer Inhaltsliste und ohne seltsame Kräuter, Beeren, etc. Gesucht. Zum Beispiel reagiert mein Hund mit Durchfall auf Erbsen im Nassfutter. Erbsenstärke geht aber scheinbar.

    Wir füttern im Moment Bozita Lamm und Reis - wird trotz Erbsenstärke gut vertragen.

    Ist also das mit dem Berner auf der Packung? Das Single Protein? Dein Hund dürfte die andere Packung schmücken, allerdings gibt es da keine Erbsenstärke. Hast du das Adult XL auch ausprobiert?

    Genau, das mit dem Berner drauf.

    Das GF Lachs und Rind für große Hunde hatte ich als Kleinpackung zum Probieren, das war auch okay. Anderes hatte ich noch nicht.

    Bei uns war es so, dass Hündin einfach nach einer Weile sicher war, dass ihr der Fremdhund nichts will und sie ihn einschätzen kann. Das brauchte Zeit. Sympathisch war ihr Zeit ihres Lebens nur genau ein Hund, der ca 1 Jahr ältere Rüde der Schwiegis, den sie schon als Welpe kennengelernte. Die beiden haben sogar zusammen gespielt. Alles andere ging nur über Gewöhnung.

    Also ich berichte mal von meiner verstorbenen Bordeauxdoggendame, die null Bock auf jegliche Art von Fremdhunden hatte. Als sie so 2,5 Jahre alt war, wir waren gerade neu in die Stadt gezogen, habe ich eine Frau getroffen, die einen schwarzen Schäferhund im selben Alter hatte. Wir fanden uns sympathisch und meine Hündin fand den Rüden okay, weil der recht höflich war und Abstand gehalten hat. Haben uns öfter zufällig getroffen und irgendwann sind wir regelmäßig früh zusammen gegangen. Wirklich Interaktion gab es zwischen den Hunden nicht, aber sie haben sich aneinander gewöhnt. Kurz danach hat sich die Frau eine Hündin geholt (der Schäfer hatte nur der Tochter gehört), eine Aussiehündin 2 Jahre jünger als meine, natürlich auch entsprechend wild, das war anfangs recht anstrengend, doch da hat sich eingepegelt. Die beiden Alten haben der Junghündin gezeigt, was geht und was nicht. Wir sind viele Jahre zusammen gegangen. Manchmal mit dem Schäferhund zusammen, meist aber nur mit den Weibern. Die haben sich nach einer Weile (als die Aussiehündin erwachsen war) zwar nicht mit dem Arsch angeschaut, aber wehe eine hat nen Feind entdeckt, dann waren sie EIN Team und waren immer einer Meinung.

    Ging wirklich gut, auch wenn sie eben nie besties wurden oder etwa zusammen gespielt haben.


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    Bei uns hat es gut gepasst. Oder wir haben uns angepasst.

    Mein 1. Rüde war schon als Welpe ein frecher, respektloser Draufgänger und blieb es ein Leben lang. Allerdings hatte er nur eine Schwester, da konnte man wenig Dynamik zwischen den Beiden erkennen. Und da wir einen Rüden wollten, gabs nur ihn.

    Meine 2. Hündin war schon als Welpe eine Einzelgängerin, lag oft abseits ihrer Wurfgeschwister und ja, so blieb sie. Andere Hunde mochte sie nicht in ihrer Nähe. Dass sie hochsensibel und auch unsicher war, war damals nicht so ersichtlich. Das erkannte ich erst im Laufe der Zeit. Aber wir haben ihr immer Sicherheit gegeben, so war das kein Problem.

    Eros ist auch genau so, wie ich ihn mit putzigen 6 Wochen kennengelernt habe. Gut gelaunt, offen und zugänglich, menschenfreundlich, Konflikte versucht er über Spielen zu lösen, beschwichtigt schnell, ist aber auch mutig und neugierig. Die Züchterin hat ihn als ausgeglichen beschrieben und ja, das unterschreibe ich gern. Es braucht schon viel, ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen.

    Insofern ja, man hat/kann den Charakter schon gut erkennen, wenn man es auch rückblickend einfacher sagen kann. Ich habe erst beim 3. Welpen auf gewisse Dinge geachtet, einfach weil ich da inzwischen mehr Erfahrung habe. Als Ersthundhalter ist das natürlich viel schwieriger.