Ich berichte nur mal von uns. Mein Hund war als Welpe an Vögeln jeder Art hochinteressiert. Inzwischen guckt er maximal zu einem Reiher, der auf dem Feld steht, ich sage Nein, Hund läuft weiter. Kleine Vögel sind mal nen zweiten Blick wert, aber auch da gibt es mein Nein, Hund läuft langsam, Vogel fliegt weg, alles gut. Belohnung gibt es dafür nur noch ganz selten. Mein Hund wird im November 2 Jahre alt.
Lösung war also einfach ein schlichtes Verbot. Umorientierung- hätte ich drei Tage stehen können, bis er mal zurück schaut. Belohnung interessieren ihn auch nicht, wenn er im Jagdmodus ist. Das einzige, was funktioniert ist Gehorsam. Bei uns ist es nicht bei den Vögeln geblieben, aber meine Vorarbeit, dass er kapiert, dass ich sein Jagen blöd finde, ist sehr wichtig gewesen. Heute geht es um Wild. Da arbeiten wir noch dran. Umorientierung ist bei meinem Hund ein überambitioniertes Ziel, vermutlich unerreichbar, eben auch, weil positive Belohnung nicht funktioniert. Ich arbeite einem konsequenten Stopp. Einfach stehen bleiben, bis ich ihn berühre (und anleinen kann). Platz, Sitz, bei uns kritisch, weil Mimimi, nass an den Kronjuwelen etc.
Wichtig war, konsequent sein. Bei jedem verdammten Vogel! Können lange Spaziergänge sein, gebe ich zu.