Beiträge von Ben_auch_mal_hier

    Dazu muss er nicht unbedingt bei Dir sein.
    ich notiere da vorallem, was ich mache mit dem Hund und was es wann gibt, wieviel und so.

    Natürlich schon auch wie Hundchen reagiert aber primär geht's mir um das Drumherum :smile:

    ah ok. Ich werde mal überlegen.

    Die Sache ist halt, dass er i.d.R. nichts außer seinem Hauptfutter und den Pferde-Kartoffel-Leckerlis bekommt. Das ist also eh übersichtlich.

    Wenn er mal etwas Anderes bekommt, dann bin ich ohnehin danach schon in Habacht-Stellung...

    Was meinst Du mit "was ich mit dem Hund mache?" - also Aktivitäten oder so? Hundeschule, TA-Besuche?

    Zum Ende des Spaziergangs gestern hat sie ja wieder ihren "Rappel" gekriegt, schnappt sich ein Stöckchen (ich hab auch immer Angst dass sie sich mit sowas mal echt weh tut), rennt im Kreis wie eine Bekloppte und lässt sich nicht abrufen. Wir haben sie einfach ignoriert, nach kurzer Zeit hat sie sich dann runterreguliert. Sie hat dann einen schwer zu beschreibenden Blick drauf, ich sag dann immer "Chucky die Mörderpuppe".

    Ich habe für solche Situationen ein Wort, das ein Spiel ankündigt.

    Normalerweise würde ich es wahrscheinlich laufen lassen, aber Junior bezieht in seine Zoomies schon mal großzügig unseren Ersthund mit ein, der das aber gar nicht abkann und dann gestresst ist.

    Ich rufe dann dieses Wort, daraufhin wissen wie beiden, dass jetzt ein Leckerlispiel folgt und lassen alles stehen und liegen und kommen.

    Bei dem Spiel nenne ich immer den Namen eines Hundes und werfe ein Leckerli weit fort, dass er dann jagen darf. Das mache ich ein paarmal in verschiedene Richtungen, abwechselnd für jeden Hund. Danach hat Junior total vergessen, dass er gerade ein Zoomie hatte.

    Keine Ahnung, ob das "Bestechung" ist, aber in meinem Fall denke ich mir, dass der Zweck die Mittel heiligt, weil ich eben nicht möchte, dass Senior gestresst wird. Und ich bin auch froh, dass ich so eine Energiespitze damit jederzeit abbrechen kann. Es könnte ja auch mal ein Radfahrer oder Jogger kommen, da müssen die Hunde dann eben zuverlässig zu mir.

    Henning hat aktuell Probleme mit der Verdauung. Der Sausack hat wohl (in der Dämmerung? Im Pubertäts-Überwchwang?) eine Zigarettenkippe gefressen. Ab Dienstagmittag Durchfall. Wir hatten Montag ein neues Nassfutter ausprobiert und es darauf geschoben. Mittwochabend war ihm dann richtig schlecht und er hat die Kippe ausgekotzt. Donnerstag war erst besser, heute Nacht musste er dann wieder raus. Ich denke der Spaziergang gestern war etwas zu früh. Also heute Schongang in der Hoffnung,. Ich ruf aber heute Mittag mal den TA an, wenn es bis dahin nicht besser geht.

    Ansonsten habe ich im Moment das Gefühl, dass er kein Bock auf Geschirr mehr hat. Er zickt beim Anziehen und ich habe das Gefühl, mit Geschirr hat er viel mehr Übersprungshandlungen. Ich vermute, dass er sich bei einem Ausraster mal etwas weh getan hat (ist ja auch nicht angenehm im Geschirr zu hängen). Ich probiere mal aus, ihn mehr als Halsband zu lassen. Bis auf Hundebegegnungen zieht er ja auch (eigentlich) nicht mehr.

    Flossi so einen Blick kenne ich. Wenn Henning drüber ist und kurz vorm wilden Rumspringen (und gerne an den Arm gehen) hat er Crazy Eyes - so nenn ich das immer. Maul zum Irren Grinsen offen, Augen etwas wild und starrt mich die ganze Zeit beim Laufen an. Aber das ist gut, warnt mich vor. Dann gibt es ein kleines Schnüffelspiel oder wir machen einen kleinen Sprint und er vergisst, dass er gerade den Horror-Pubertier rauslassen wollte :winking_face_with_tongue:

    Meiner fing mit dem Zigarettenkippen-Fressen an, als er damals seine akuten Bauchprobeleme hatte und hörte abrupt damit auf, als die vorbei waren.

    Ich habe etwas recherchiert, aber nichts dazu gefunden.

    Meine Analyse ist, dass ihm irgendwas an der Kippe suggeriert, dass sie seine Schmerzen "heilt" (ähnlich Gras fressen). Sind ja genug Duftstoffe enthalten...

    Anderen Müll - selbst verführerische Taschentücher - rührt er nämlich seit Welpentage nicht mehr an.


    Was das Geschirr-Verweigern angeht: Auch das fing bei ihm an, als er Bauchschmerzen hatte. Er krümmte sich dann auch immer sehr stark, wenn ich es angezogen habe. Auch das war nach Ende seiner Bauchprobleme wieder weg.

    Damals dachte ich, es wäre ein "Austesten" oder eben Pubertäts-Kasperei, aber es hing zeitlich wirklich komplett mit den Bauchschmerzen zusammen. Beim Halsband kasperte er nämlich überhaupt nicht rum.

    Gestern hatte ich ein sehr erstaunliches Erlebnis mit unserem Senior:

    Wir hatten Besuch, und als wir essen wollten, schickte ich ihn wie immer in sein Körbchen.

    Man muss dazu sagen, dass er ein sehr aufgeregter Hund ist, der sich bei allen Menschen sehr anbiedert.

    Unser einer Gast meinte dann: "Halt, er soll noch mal raus, ich will ein Foto machen!" und rief ihn. Er blieb aber in seinem Körbchen und schaute mich an, bis ich ihm erlaubte rauszugehen.

    Das Erstaunliche daran ist, dass wir solche Situationen nie geübt haben, also dass er z.B. "Kommandos" anderer Personen ignoriert. Einfach weil er öfter mal in Fremdbetreuung ist und da schon auch hören muss.


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    Mit dem Junior hatte ich heute ein positives Erlebnis draußen: Er entdeckte einen großen Wildvogel (leider sein Beuteschema...), zeigte schon an, hob die Pfote.

    ...und rannte los.

    Ich pfiff mit der Hundepfeife und er drehte sofort um und kam zurück Mega.



    Unsere TÄ sagte uns, Magengeräusche während/nach dem Fressen für eine Dauer von 2-3h sind völlig normal. Die Nahrung wird verdaut und das macht eben Geräusche (wie bei uns Menschen auch), mal stärker und mal schwächer.

    Schlingt dein Hund sehr? Das kann natürlich Einbildung sein, aber ich habe seit einigen Tagen einen Anti-Schling-Napf und unser Hund frisst dadurch (merklich!) langsamer und seitdem haben m.E. auch die Magengeräusche nachgelassen bzw. deren Lautstärke

    Oh, danke für die Info! Mein Verstand sagt mir auch, dass es ja gewisse Geräusche geben muss. Gestern fing es wirklich so eine Stunde nach dem Essen an und dauerte knapp zwei Stunden. Da gab es ganz leise Geräusche, vielleicht so alle 5-10 Minuten.

    Hihi, nein, schlingen tut er nicht. Er ist eher langsam beim Essen. Er bekommt auch nur gaaanz winzige Leckerli, weil er eben sonst immer ewig steht und rumkaut.


    Führst Du Tagebuch?
    Mir hilft sowas einen Überblick zu bekommen.

    Nein... Das ist eine gute Idee, aber etwas schwierig umsetzbar, weil er nach dem Essen nicht immer in meiner Nähe ist. Er ist ein Hund, der sich auch gerne mal woanders ein Plätzchen sucht, was ic haus anderen Gründen ganz gut finde.


    Meine Tierärztin sagt sowieso, gefährlich wird es, wenn man nichts mehr hört…

    Oh, das stimmt natürlich auch wieder!


    Ich denke, momentan ist alles im Lot.

    Gras fressen beide immer mal, aber mir ist aufgefallen, dass es a) so gut wie immer an den selben Stellen ist (vermutlich das Gras dort einfach schmeckt), b) sehr wenig ist und c) oft ein Hund den anderen auf die Idee bringt, das Bedürfnis also wohl nicht wirklich da ist.

    Vielleicht wirkst Du in den 10% der Fälle irgendwie bedrohlich? Gibt ja Hunde, die sich bedroht fühlen, wenn man auf sie zu geht und sie "anstarrt".

    (Ich kenne das auch erst seit unserem Zweithund, der zwar nicht knurrt, aber in solchen Situationen z.B. dann mal beschwichtigt oder ausweicht, wenn man sich ihm z.B. zu frontal und schnell nähert, auch wenn man gar nichts von ihm will. Andere Hunde reagieren da vielleicht eben anders und warnen)

    Hihi, ich dachte früher immer, der Hund ist fertig, sobald er stubenrein ist.

    Aber leider ist es wirklich so: Je nach Lebenssituation kann man wieder neu anfangen, also nicht ganz bei Null, aber eben mit neuen Dingen, die er lernen muss.

    Als wir unseren zweiten Hund bekamen, war unser Ersthund bereits 10 Jahre und bis auf zwei kleine Macken ein prima Hund. Gehorsam, freundlich und unkompliziert.

    Tja, aber durch den zweiten Hund wurden auf einmal Themen aktuell, die vorher überhaupt keine Rolle spielten. Z.b. war der Senior beim Alleinebleiben tiefenentspannt, aber als Junior auf einmal ebenfalls mit ihm alleine bleiben sollte, war er nervös. Usw.

    Das bedeutete, dass wir mit dem Senior vieles noch mal neu üben mussten, damit es dann eben im Alltag zu viert klappt. Das hat echt ungefähr ein Jahr gedauert, weil der Junior in der Zeit eben auch seine Pubertät durchlaufen hat und sich ja auch verändert hat.

    Jetzt so langsam stellt sich Routine ein...

    Mir hat mal jemand gesagt, dass Hunde im Rudel auch immer mal den Platz wechseln, also nicht immer vor oder hinter bestimmten anderen Rudelmitgliedern laufen.

    Mein Junior bleibt nur zurück, wenn er mal schnuppert, der Senior macht es aber wie Deiner: Lässt sich zurück fallen, steht da da und schaut mich an. Ich arbeite zwar generell schon mit Leckerli, aber seine Erpressungsversuche sehen sonst ganz anders aus (finden in meiner Nähe statt). Das kann es bei ihm also nicht sein, weil er dafür auch nichts bekommt.

    So richtig darüber nachgedacht habe ich noch nie, manchmal hoffe ich nur, dass ihm nichts weh tut, was ich aber ausschließe, weil es dafür keine anderen Anzeichen gibt.

    Hallo zusammen,

    ich habe momentan irgendwie wieder etwas Paranoia.

    (Bevor der Hinweis kommt: TA-Termin aus anderem Grund (Impfung) ist schon ausgemacht, da gehe ich also so oder so hin).

    Unser Junghund hatte im Frühjahr / Sommer extreme Magen-Darm-Probleme. Es wurden alle möglichen Untersuchungen gemacht, wir waren bei zwei TÄ, großes Blutbild, Kotprobe, alles o.B.

    Er hat phasenweise gar nichts gegessen und dann Probleme bekommen (Magensaft erbrochen etc.). Er hat sichtbar Bauchschmerzen und extremste Verdauungsgeräusche.

    Seit seiner Kastration, die wir auch aus anderen gesundheitlichen Gründen haben vornehmen lassen, war das alles Geschichte.

    Er hat wieder gut gefressen, nie mehr erbrochen, Kot immer normal, etc.

    Trotzdem haben wir bei der Fütterung aufgepasst, es gibt nur eine Sorte getreidefreies Trockenfutter von Vet Concept sowie hochwertige Leckerli ohne Getreide. Keine anderen Kausachen.

    Jetzt ist es so, dass er immer mal wieder leise Bauchgeräusche hat, die mich jedes Mal total verrückt machen. Mal ist ein paar Tage nichts zu hören, dann halt mal ab ca. einer Stunde nach dem Essen sporadisch für 1-2 Stunden.

    Unser anderer Hund hat das auch immer mal, und es hört sich an, wie es auch manchmal bei uns Menschen ist.

    Es klingt definitiv anders als im Frühjahr (viel leiser), aber ich mache mir jedes Mal wieder Sorgen.

    Ansonsten ist sein Kot normal, aber ich beäuge ihn (den Hund, nicht den Kot) ständig und meine dann dauernd, dass er mehr schläft als sonst, weniger "fröhlich" ist usw. Und weiß eben nicht mehr, wie viel davon nur Einbildung ist :-(

    Und wenn er mal ein und zwei Grashalme frisst, oder seinen Napf nicht ganz leert, bekomme ich Panik.

    Wie ist das denn bei gesunden Hunden mit diesen Geräuschen?

    Dem TA werde ich das natürlich erzählen, aber der kann halt ad hoc vermutlich auch nicht mehr machen, als ggf. wieder die gesamte Untersuchungs-Maschinerie anzuwerfen.

    Vielen Dank schon mal...