Ich habe leider (nach 1,5 Jahren) auch noch nicht den ultimativen Trick gefunden, Endgegner sind weiterhin andere Hunde wo er sich zusätzlich sehr aufregt. Andererseits hatte Bituk auch 5-6 Jahre vor uns, wer weiß was dich da alles verfestigt hat, er ist draußen unglaublich außenreizempfänglich und schnell auf 180+. Also, ich verstehe dich sehr gut und drücke die Daumen dass ihr zeitnah einen Weg findet der für euch gut funktioniert. Ich zähl mal auf was wir alles probiert haben (einiges wurde schon genannt), vielleicht ist ja noch etwas für euch dabei).
Freundlich ansprechen, für Blicke belohnen (Haha, wenn er mal geguckt hat oder so an der Schleppleine guckt war es ein 6er im Lotto, der steht auch 20min an der gespannten Leine und starrt nach vorn ohne Idee für Blick nach hinten), mit Körpersprache arbeiten hat bei ihm überhaupt nicht funktioniert, "laaangsam" etablieren wenn er von sich aus bremst, Pausen machen und warten bis er sich beruhigt hat, einfach draußen sitzen und gucken, entspannen... (auch Haha, dann regt er sich noch mehr auf, guckt immer hektischer rum..oder ist 15min scheinbar entspannt und wenn es dann weitergeht direkt wieder auf 180
aber vllt funktioniert es ja bei euch! : ) ).
Was parallel geholfen hat ist "hier lang" oder so zum Ankündigen beim Richtungswechsel (und wenn er def nächsten Spur nachrüsseln will wieder Wechsel), "Weiter" wenn es weitergehen soll und an der Schleppleine dann gemeinsam laufen, hier lang mit reinbringen dass er vllt lernt sich in dem Moment an dir zu orientieren und so : )
Was bei ihm dann bezüglich zerren aber dann richtig geholfen hat war ihm klarmachen zu können dass er hinter/neben mir laufen soll - nur das hat wirklich halbwegs nachhaltig geholfen. Anfang war ein Kommando im Sinne von zurück/Hinter oder so, dass wenn er vorläuft und sich die Leine spannt er selbstständig auf "zurück" nach hinten kommt (je nach Aufregung springt er auch mit allen 4en zurück
).
Als nächstes habe ich versucht ein "Hinten" aufzubauen mit Flacher Hand als Kommando vor ihn gehalten an der Hüfte wo er nicht weiter nach vorn laufen durfte, sonst spannt sich die Leine und er darf wieder "zurück", es hilft auch wenn du selber in dem Moment wo es sich spannt einen Schritt mit zurückgehst.
Ah ich merke gerade ich kann das schwer erklären, hab es mir ein bisschen von FrauZerb abgeguckt, das war tatsächlich für uns der Durchbruch 
Inzwischen hat er damit dann auch das "langsam" verstanden und in der Kombi mit "hinten" und als Korrektur "Zurück" sobald sich die Leine spannt einen Schritt zurück hat es glaube ich endlich Klick gemacht was wir überhaupt von ihm wollen, das konnte ich ihm scheinbar all die Zeit nicht adäquat vermitteln
Und so fängt er gaanz langsam an auch mal selbst zu überlegen wie er sich meinem Tempo anpasst, wirklich auch mal guckt und sich nett mit Ansprache etc korrigieren lässt, und weiß zumindest was er zutun hat wenn er trotzdem der Spur nachdüsen/vorpreschen wollte- ja, außer Hund zu nah und so, dann bums Hirn weiterhin aus, nah können auch 100m sein
also wir arbeiten auch noch an dem ganzen Thema, aber will Mut machen dass sich da auf jeden Fall was tun kann - allein durch das Dauerziehen war ich mehrfach den Tränen nah weil ich ihm nicht helfen konnte (und das Ziehen mich dann auch so stresste..wenn ich ihm jetzt noch bei der Aufregung helfen könnte...=/ ich werde hier fleißig weiter mitlesen).
Meh, ich hab mal wieder das Gefühl mein Text ist nicht hilfreich, vielleicht ist ja der ein oder andere Gedanke dabei=(