Beiträge von verruecktsein

    Früher fand ich die Idee, lieber ein Spot on damit kein Gift im Hund ist gut...

    Dann hat mich ein uralter TA ausgelacht, weil der Spot on über die Haut aufgenommen und im Hund verteilt wird.

    Also völlig egal was ich gebe, gibt es Nebenwirkungen, krieg ich weder das eine noch das andere wieder aus dem Hund raus.

    Fand ich logisch.

    (Zu den Tabletten bin ich dann aber aus nem anderen Grund gewechselt)

    Das stimmt nicht ganz, es gibt sowohl Spot Ons die die Haut nicht durchdringen, als auch solche die vom Körper aufgenommen werden. Es kommt auf den Wirkstoff an.

    Quelle Wikipedia: Spot On

    Die Aufnahme und Verteilung des Wirkstoffs hängen von seinen chemischen Eigenschaften ab. So durchdringen beispielsweise Fipronil, Imidacloprid, Deltamethrin, Flumethrin oder Permethrin nicht die Basalzellschicht der Oberhaut, vielmehr werden sie durch Diffusionsvorgänge mit dem Hauttalg über die gesamte Körperoberfläche verteilt (Translokation). Amitraz wird nur zu etwa 10 % systemisch resorbiert. Avermectine wie Eprinomectin oder Ivermectin werden dagegen gut resorbiert, für Selamectin ist dies speziesabhängig (bei der Katze hohe Resorption, beim Hund kaum). Für die Katze ist auch ein Kombinationspräparat aus Emodepsid und Praziquantel als Spot-on (Handelsname Profender) gegen Rund- und Bandwürmer zugelassen, bei dem die Wirkstoffe schnell resorbiert werden.

    Das Profil auf Insta ist mittlerweile auch privat. Vor Wochen wurde die Wurfankündigung hier schon Mal gepostet und da konnte man noch kucken...

    Ich find's immer wieder traurig wie da mit 2 jährigen Hündinnen gezüchtet wird (sowohl da beim ersten Wurf als auch bei dem Labradingens), die sind doch selbst noch kaum erwachsen.

    Dino hatte mit 7 Monaten 30cm Schulterhöhe und jetzt mit 11 Monaten auch...ich schätze da kommt nix mehr :pfeif:

    ... ist aber halt auch kein großer Hund. Bei Balin konnte ich ja wenigstens immer noch "mittelgroß" behaupten, aber Dino ist halt wirklich ein Teppichporsche :lol:

    Ich les dann dafür einfach fasziniert mit, wie eure Hunde in die Höhe schießen.

    Dino hatte dieses Jahr auch schon die erste Zecke, Balin bisher noch Keine.

    Mein Arbeitskollege der im Odenwald wohnt hat auch regelmäßig Zecken, so winzig kleine Dinger. Wenn er auf der Arbeit ist und eine entdeckt, an die er nicht gut dran kommt muss ich die immer weg machen :ugly:

    Dieses Jahr haben beide Hunde ein Scalibor um, weil wir im Frühjahr noch nach Nordspanien fahren wollen. Bei Balin verschwindet das Ding einfach in der Fellhalskrause, bei Dino leider nicht und man tatscht da ständig dran. Mag ich nicht, aber nutzt ja nix.

    Manche Hundehalter sagen ja, dass sie kein Zeckenhalsband verwenden wollen, weil sie nicht in Kontakt damit kommen wollen beim Streicheln. Aber die Spot-On Präparate verteilen sich doch ebenso in der Fettschicht des Hundes auf dem ganzen Körper, oder nicht? Somit kommt man als Hundehalter mit dem Wirkstoff bei einem Spot-On doch genauso in Berührung wie mit einem Zeckenhalsband oder sehe ich das falsch?

    Das ist genau der Grund warum ich normalerweise keine Spot-Ons oder Halsbänder benutze. Ich hab ein Kind im Haus, das regelmässig die Hunde streichelt und sicher nicht konsequent danach die Hände wäscht, ich persönlich fühl mich damit nicht wohl (lass mich aber gerne belehren, wenn es unproblematisch ist)

    Je nach Fellstruktur und Haut funktioniert das mit den Spot-Ons auch nicht ordentlich. Bei Balin gibts da dann immer nur einen 5cm großen fettigen Fleck auf dem Nacken, der sich wochenlang nicht verteilt. So kann das ja nicht funktionieren.

    Das macht Dino auch nur zu gerne, den alten Mann ärgern und weiß auch genau wie es geht (wobei ich ihn ehrlich für einen Junghund noch ziemlich gemäßigt finde, Balin umrennen oder ernsthaft belästigen würde er sich nicht trauen)

    Balin schnauzt da ja nur so halbgar hin und ich muss ihn öfters retten, das weiß Dino auch genau, aber in letzter Zeit ist er ein paar mal zu weit gegangen und wurde dann auch richtig gekniffen. Selbst Schuld und offensichtlich hats geholfen :D

    Ich trau es mich kaum zu schreiben, aber Anansi ist schon fast langweilig :see_no_evil_monkey:

    Ach du, bei uns ist's genauso :ops:

    Dino ist super abrufbar, auch von Bällchenjunkie-Hunden. Hat heute sein erstes Reh angezeigt und mich dann gefragt was nun zu tun ist. Kann super entspannt den ganzen Tag rumliegen, gerade wo wir hier krank sind und es kaum Program gibt.

    Das bisschen rotzefreche Junghundegabe kann ich da dann null ernst nehmen :lol:

    Baustellen gibt's hier auch, aber das sind eher so typische Auslandstierschutzhundedinger. Autofahren und Geschirr anziehen sind nach wie vor Probleme an denen wir arbeiten.

    Und Cooper hat sich in einem Zimmerkennel die Rute wund geschlagen... klasse.

    Wann würde das denn gesagt ?

    Er hatte doch bereits 5 Wochen zuvor beim Einzug eine (umfangreicher) bandagierte Rute und es wurde darauf hingewiesen daß er sich verletzt hat und das regelmäßig gepflegt werden muss.

    Erstmal gute Besserung !

    Balin hatte Mal im Urlaub in Italien einen gigantischen Abszess auf der inneren Hinterbeinseite. Das schwoll innerhalb eines Tages an und platzte dann auf ehe wir's bis zum TA geschafft hatten...war eine gigantische Sauerei mit richtig viel Eiter...

    Der Tierarzt in Italien verschrieb Schmerzmittel und Entzündungshemmer, weiter wurde nix gemacht (Kommunikation war wegen der Sprachbarriere auf beiden Seiten schwierig, zum Glück gibt's Google Translate !)

    Wir haben dann das bestimmt 5cm tiefe eitrige Loch jeden Tag mit Wasser gespült (sagte das Internet) und zu Anfang auch regelmäßig desinfiziert.

    1,5 Wochen später, hier in Deutschland in der Tierklinik haben sie es wieder aufgemacht (war schon zugewachsen) und einen Abstrich gemacht + Antibiotika verordnet.

    Fazit der ganze Sache, ein Abstrich ist sinnvoll, Antibiotika ist nötig, desinfizieren und offenhalten des Lochs besser nicht und wenn es weiter geeitert hätte, hätte man unter Narkose nach nem Fremdkörper schauen müssen.