Vielleicht auch Zufall (oder ich achte da besonders drauf weil eine gute Freundin von mir lange einen Vizsla hatte)
Ich hab auch das Gefühl das hier im Forum sehr viele Collies und Shelties vertreten sind, hier beim spazieren gehen hab ich hingegen schon ewig keine mehr gesehen. Ist vermutlich ganz unterschiedlich, je nachdem wo man wohnt und ob und welchen Hundesport man macht. So begegnet man dann bestimmten Rassen dann viel häufiger...
Ist mir zum Beispiel direkt in Frankreich wieder aufgefallen. Dort hab ich innerhalb einer Woche mehr Bretonen, Springer Spaniel und Setter getroffen, als ich hier hier in den letzten 10 Jahren gesehen hab.
Mich würde mal interessieren, wo eure Rumänen herkommen
Dino kommt aus dem städtischen Tierheim "Bucov", seine restliche Vorgeschichte ist unbekannt.
Er ist dort kastriert worden und dann ziemlich bald in ein deutsches Tierheim, das mit prodogromania zusammenarbeitet, ausgereist. Dort haben wir ihn eine Woche später, auf der Suche nach einem Zweithund kennengelernt. Eigentlich wollten wir ne andere Hündin anschauen, aber die Entscheidung für ihn ist schnell gefallen.
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Nächstes Jahr wird er schon 5, Ich kann's kaum glauben. Mit dem Erwachsen werden ist er doch noch ein richtiger Rumäne geworden, skeptisch, bewachend und alles beobachtend. Gleichzeitig finde ICH ihn wirklich unkompliziert. Und auch wenn er einen eher unauffälligen Charme hat, hat er über die Zeit doch den einen oder anderen großen Fan gefunden.
Ein völlig unkomplizierter Reisebegleiter wird er wohl nie (zu besorgt ihm könne die Welt auf den Kopf fallen), aber da tut ihm der sorglose Franzose richtig gut
Hatte jemand auch schonmal ähnlich irrationale Gedanken während einer stressigen Zeit mit Hund?
Ja, nachdem Balin gestorben ist, hätte ich am liebsten direkt wieder einen zweiten Hund gehabt. Aus verschiedenen Gründen wäre das aber so gar keine vernünftige Entscheidung gewesen, vor allem weil Dino erst 1,5 Jahre alt war und noch einges an Training nötig hatte. Juju ist erst jetzt eingezogen als Dino 4 Jahre alt geworden ist.
Mittlerweile dürfen Hunde aber auf so einigen Überfahrten (ins Baltikum war es so) nicht im Auto / WoMo gelassen werden, weil es halt keine "Sachen" sind
Das ist bei DFDS nach GB seit einigen Jahren auch so und auch auf den italienischen Fähren die wir zuletzt gefahren sind durften Hunde nicht im Auto bleiben. Ich kenne das eigentlich auch nur noch von kürzeren Fährfahrten das Hunde noch im Auto bleiben können.
Wir sind früher mehrmals mit der Fähre von Amsterdam nach Newcastle gefahren, das sind 16h+ Fahrt. Hunde durften damals nur entweder im Auto bleiben oder musste in die Zwingeranlage.
Da unser damaliger Hund im Auto/Wohnmobil immer sehr entspannt war, haben wir uns immer dafür entschieden. Man hätte theoretisch (in Begleitung von Personal) zum Hund gedurft um ihn zwischendurch pinkeln zu lassen, das haben wir aber nur 1x gemacht und festgestellt das es nur Unruhe reinbringt.
Einhalten war tatsächlich kein Problem und unser Hund war nach den Überfahrten nie unruhig oder gestresst. Allerdings würde ich es immer von Hund abhängig machen, ob er das problemlos meistert (Einer meiner jetzigen Hunde würde das z.B. sicher nicht gut mitmachen)
Gibt es vielleicht die Möglichkeit eine Haustierkabine zu buchen oder den Hund in einer Zwingeranlage unterzubringen ? Bisher gab's die Möglichkeit auf jeder Fähre mit der wir gefahren sind (GB, Schweden, Albanien, Sardinien, Sizilien). Ich würde mal bei der Fährgesellschaft nachfragen, bzw. Meist steht auch eine Info auf der Homepage.
Juju hat seinen ersten Urlaub über- und die Möwen-Probe bestanden. Ich würde jetzt nicht sagen mit Bravour, aber die Minimalanforderung von "Wir fahren zusammen wieder nach Hause" wurde erreicht
Möwen und weite Sandstrände sind schon echte Endgegner. Wenn ich ihn da gehen lasse (was ich unfreiwillig getestet habe), dann läuft er locker 600m+. Pfeifen hört er dann natürlich nicht mehr und ist dann auch nicht mehr steuerbar, daher gabs meistens Schleppleinenknast von 10-20m. Insgesamt hat er sich aber wirklich gut geschlagen, war fast immer ansprechbar und viel lenkbarer als ich er wartet hab.
Auch ansonsten hat er sich mehr als gut geschlagen, war brav in der Ferienwohnung, fand meine Eltern sehr nett und war sehr umgänglich, Stadtspaziergänge waren keine Problem, Hundebegegnungen auch nicht (vor 3 Monaten hat er da noch von Aufregung rumgeschrien), fährt geduldig im Auto mit und ist rundherum unkompliziert. Selbst unsere grauenvolle Heimfahrt von 13h, das Doppelte von dem was wir normalerweise gebraucht hätten, inkl. Autopanne, abgeschleppt werden und Weiterfahrt im fremden Auto hat er souverän mitgemacht.
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Das Möwen-Bootcamp hats aber scheinbar gebracht. Auf dem Feld ließ er sich heute das erste mal richtig gut verbal von der Krähenjagd abhalten, natürlich mit Absicherung (was er auch genau weiß), aber trotzdem super. Außerdem hat er im Urlaub zum ersten mal richtiges Vorstehen gezeigt, statt kopflos vorzupreschen. Jetzt in den 7 Tagen in Frankreich hab ich auch mehr Bretonen gesehen, als in den letzten 15 Jahren hier in Deutschland, allerdings keinen Einzigen ohne Leine dran