Beiträge von Thor

    Ja, er schreibt, dass man die Fütterung nicht ändern soll, wenn alles iO ist.

    Nur sehe ich es nicht so, dass er Handfütterung nur bei massiven Problemen empfiehlt. "Probleme mit der Halterorientierung" kann ja alles mögliche sein. Das Beispiel, welches er im Kapitel benutzt, behandelt einen Beagle, der draußen gerne zu fremden Menschen läuft und diese freundlich anspringt.

    Das wäre für mich kein Problem, welches so massiv wäre, dass der Zwang über die Fütterung gerechtfertigt wäre.

    Aber wie gesagt, ist einfach meine Meinung. Und die ist zum großen Teil auch informiert von meinem Bauchgefühl. Das hat natürlich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

    Deswegen schrieb ich ja auch, man sollte nie irgendetwas übernehmen ohne eigenes drüber nachdenken.

    Ich versuche offen zu sein und von vielen Ansätzen mir das rauszusuchen was mir gefällt.

    Davon abgesehen fand ich die wirkliche Handfütterung recht unpraktisch.

    Und Baumann kommt nun mal aus der Gebrauchshundeecke, dass man als Jagdhundehalter z.b.sich das anders anschauen muss sollte klar sein.

    Ich finde das man sowieso immer selber schauen muss ist das was für mich und meine Hund! Ich hab daraus lediglich zum Beispiel den Futterbeutelaufbau benutzt um meinem Hunden schmackhaft zu machen. Aber den Gedanken daraus über Futter sich die Aufmerksamkeit zu holen finde ich aber gut. Er schreibt ja auch nie alles Futter nur so geben.

    Letztendlich muss aber jeder selbst schauen bringt das was oder bringt es nichts.

    Kurz und knapp.

    Natürlich ist es ok weiterhin da hin zu gehen.

    Frage ist doch?

    Kann ich als Erwachsener Mensch jederzeit meinen Bedürfnissen frönen! Oder gibt es Regel/Werte und Normen an die ich mich halten muss.

    Die Antwort ist ja gibt es bzw. es ist zwar tendenziell möglich die Sau raus zu lassen aber dafür haut mir wer auf die Finger.

    Zur Hundeerziehung es kommt auf den Charakter und auch auf die Rasse zum Teil an.

    Ich arbeite für mich eher so, aber auch eine aversive Korrektur muss möglich sein, wenn es notwendig ist.

    Oh, ich merke gerade, dass das allmählich sehr angefressen und hart klingt - sorry (nicht nur) Chris, das soll es nicht, und schon gar nicht ist da was persönlich gemeint.

    Wir sind hier im Norden nur allmählich und stellenweise sehr verunsichert und angefressen von dem, was sich so über die letzten fünf Jahre auch auf Hundehalter ergossen hat: Von "überhaupt keine Gefahr, die trifft man nie" über "keine Gefahr im Wald, wenn der Hund unter Kontrolle ist" über "Warum gehst du auch mit Hund tief in den Wald?" über "Warum gehst du mit Hund überhaupt in den Wald?" bis hin zu "auch die Feldmark tagsüber ist Wolfsgebiet" und jetzt auch noch "Wölfe in Siedlungen sind ganz normal und harmlos".

    Bis hin zu unseren offiziellen Ministeriumsempfehlungen vom letzten Frühjahr, sich beim Hundespaziergang mit Knüppel und Pfefferspray zu bewaffnen. Oder, wie gerade in Bayern, in der Ranzzeit nicht mehr außerhalb von Siedlungen zu gehen. (Nur mal so am Rande: Was ist dann eigentlich, wenn die Welpen da sind und die kleinen Racker die Welt erkunden wollen?)

    Da fühlt man sich inzwischen schon leicht.....sagen wir: im falschen Film? Und reagiert entsprechend über. Sorry.

    Bei allem Verständnis aber wer ist denn wir im Norden ich lebe auch in Niedersachsen zum Beispiel und mich tangiert das nicht. Und über 3 Jahre im Wolfsgebiet, öfter im Aller/Leinetal unterwegs und auch in Südniedersachsen soll es Wölfe geben.

    Könnte schneller gehen, als du denkst. Ich wollte das erst nicht schreiben, weil nur Hundespaziergangsinfo, aber da es jetzt auch online auftaucht: Hier im Kreis, sehr nahe bei uns, scheint es heute morgen eine ausgesprochen unerfreuliche Nahbegegnung gegeben zu haben. Wolf, der am Vorabend ganz dicht an den Häusern gesehen wurde, soll - ich gebe wieder was ich gehört habe - sehr dicht und für den Betroffenen sehr bedrohlich auf dessen Hund gegangen sein. Online lautet der Kommentar "konnte ihn gerade noch vertreiben". Gefilmt hat der HH nicht, das wird also entweder ins Lächerliche/Unglaubwürdige/total Ungefährliche gezogen werden oder ganz unter den Tisch fallen.

    Aber wer - ich zitiere jetzt den kompletten Absatz, im kompletten Zusammenhang - allen Ernstes nicht mal eine Vergrämung(und wir reden hier eben genau NICHT vom Töten!) in Gebäudenähe für angemessen hält, der lebt wirklich irgendwie in einer alternativen Realität.


    Zitat

    Kurzfristige Aufenthalte in bebauten Ortsteilen oder in der Nähe von Häusern seien nicht ungewöhnlich, schreiben die Naturschutzorganisationen dazu: „Wölfe bewegen sich frei in der Landschaft, meiden dabei grundsätzlich Begegnungen mit Menschen, aber nicht seine Gebäude.“ Wenn wegen so etwas eine „Vergrämung“ erlaubt wäre – beispielsweise, mit Gummigeschossen auf die Wildtiere zu schießen – so sei das nicht angemessen.

    btw: Es übrigens soll schon hell gewesen sein, so gegen halb acht, Feldmark in Siedlungsnähe.

    Also noch ein Versuch

    Du zitierst Teile eines Artikels, der zwei Seiten darstellt.

    1. Den möglichen Gesetzentwurf für den Landtag, welcher die verbrämung vorsieht.

    Und zweitens die Sicht, bzw. Kritik der Umweltverbände welche Fragen haben.

    Nur darum geht es hier erstmal.

    Das kann man kritisieren, oder polemisieren oder gut finden.

    Das kann doch wirklich nicht die Zukunft und das Leben sein, dass wir hier in D führen wollen! Bei allem Naturverständnis nicht, das ist absurd!

    Niemand muss bewaffnet in Deutschland im Wald oder auf dem Feld rum laufen. Jetzt nicht und auch in x Jahren nicht.

    Wenn wer aus Angst das tun will ist das was anderes, aber notwendig und sinnvoll ist es nicht.

    Es hat seinen Grund warum man für sowas Fernwaffen benutzt.

    :???: Verkaufst du die Dinger oder bekommst du nur Provision?

    Vor ein paar Seiten warst du doch noch auf der "alles-nicht-so-schlimm-Seite" und jetzt gibst du Tipps zum aufrüsten? Seltsam...

    Nö aber ich mach mir evtl Sorgen wenn jemand denkt sowas ist ein wirklicher Schutz. Ich laufe mit gar nichts durch die Gegend, auch in Wolfsgebieten.

    Feuerholz.

    Stell dir mal zwei kämpfende Hunde vor, und da willst du jetzt mit deiner Axt nur den gegnerischen Hund treffen!

    Und auch mit nur einer Hand, mit unruhigem Hund an der Leine? In Panik? Mit genug Kraft?

    Es hat seinen Grund warum man für sowas Fernwaffen benutzt.