Mit meiner ersten Hündin hatte ich ein angekautes Tischbein, einen angekauten Schrank, kleine Welpenzahnabdrücke in der Hand, ein kaputtes Tablet, ein kaputtes Handy.
Und das nur in der Welpenzeit.
In der Junghundzeit schlossen da noch entnervte Jogger, Angstzustände, das Vergessen von aller Erziehung und ein beständiger Hass auf Kleinhunde auf.
Mit meiner zweiten Hündin hab ich ein blaues Auge, bis heute (jetzt anderthalb) Kratzer, aufgrund ihrer Pfotenaffinität, ein dutzend kaputte Müllsäcke, verlorene Paar Socken, ewige Suchen nach Schuhen in Paaren und auch eine bleibende Narbe auf, weil ich einfach dumm reagiert habe, als eine Situation gekippt ist. Und da hat die gute Dame (bin mir nicht sicher welche von beiden es nun war), durch einen dicken Winter-Hoodie gebissen und sofort losgelassen. Also nicht einmal richtig zugebissen. Ausgesehen hat das dann so:
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Da war so viel Druck, dass die Haut aufgeplatzt ist.
Nicht böse sein, aber Welpen haben scharfe Zähne und sind als kleine Piranhas verschrien. Alles was du beschreibst ist normal. Bis auf die Sachen bei deiner "Züchterin". Und du bist viel zu ungeduldig und... zur Hundeerziehung gehört einfach extrem viel Humor und Spaß. Und Motivation.
Es gibt einen Text, ich verlinke ihn dir mal, der beschreibt wie man sich am besten auf einen Welpen vorbereitet. Auf humoristische Art und Weise:
Klicke hier für den Text
So wie du aber von der Einstellung her bist, rate ich dir auch, gib den Hund ab. Jeder Tag ist einer zu viel. Sowohl für dich, deine Familie als auch den Hund.
Und dass du soweit bist, einzusehen, dass du dir danach keinen mehr holen wirst, ist nur all zu vernünftig. Und wenn doch, dann bitte vorher mit zwei Jahren Infos sammeln.
Da hilft dir dieses Forum auch, wenn du keinen eigenen Hund hast, um so etwas zu vermeiden.