Ich kann das gut nachvollziehen. Mein letzter Hund, ein Husky/Berner Mix, hatte genau so einen "Ball" am Vorderbein. Inoperabel, weil es an dieser Stelle wegen Hautmangel nicht heilen kann.
Ich hatte immer den Eindruck, daß der śchubweise gewachsen ist.
Er hatte ihn einige Jahre und auch nie Schmerzen dadurch. Ganz am Ende hat er evtl etwas das Gleichgewicht beim Laufen beeinträchtigt. Aber da war er auch schon altersschwach.
Letztendlich wurde die Haut immer dünner und brach schließlich auf.
Das wurde dann innerhalb weniger Tage so arg, daß ich ihn mit nicht ganz 16 Jahren gehen ließ.
Was ich damit sagen will: er konnte einige Jahre gut mit den Tumor leben, ohne das Bein einzubüßen. Ob er mit einer Amputation recht viel älter geworden wäre, ist kaum anzunehmen. Für seine Größe hatte er ja ein gutes Alter erreicht.
Falls du also Amputation in Erwägung ziehst, dann wirklich erst, wenn der Tumor keine andere Möglichkeit mehr zulässt und der Hund dann auch tatsächlich noch davon profitiert.
Das kannst du jetzt nicht vorhersehen.
Ich würde das Leben mit dem Hund jetzt genießen und einfach ein Auge drauf haben, wie es sich entwickelt.