Es ist ja nett gemeint, aber bei dem Umgang, den der Kerl da mit dem Wachtelembryo und Küken zeigt, rollen sich mir echt die Zehennägel hoch. Das sind Lebewesen, die brauchen zur Entwicklung im Ei möglichst penibel genau eingehaltene Bedingungen, da finde ich es ja schon fahrlässig, mit so 'nem schicken selbstgebauten "Hipster-Brutapparat" mal eben werdendes Leben zu riskieren, weil das auf Instagram halt cooler aussieht als ein üblicher, moderner Brutapparat.
Der "Wassertest" für angebrütete Eier ist einfach nur Stress und Todesangst für die armen Embryos, warum macht man sowas heutzutage noch? Wenn man sich beim Schieren nicht sicher ist, kann man auch leere Eier einfach ein paar Tage länger weiterbrüten, die explodieren schon nicht gleich.
Dieses andauernde Stören beim Schlupf macht mich ganz wuschig - meine Güte, die armen Kleinen brauchen zum Schlüpfen Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit, und es ist einfach nur schwachsinnig, so kurz vorm und beim Schlupf dauernd an dem Ei rumzupopeln und es fröhlich bei Zimmertemperatur herumzuschwenken. Kein Wunder, dass das ausgetrocknete kleine Küken dann nicht mehr ohne Hilfe schlüpfen kann und anfangs Beinprobleme hat. Meine Güte, ich sehe bei meinen Küken zu, dass ich so selten und so schnell wie nur irgendwie möglich die geschlüpften und bereits getrockneten Küken und Schalen aus dem Brüter nehme, damit ich den anderen ja nicht ihre Schlupfbedingungen versaue, und der nimmt seelenruhig das schlüpfende Küken in die Hand und lässt es schön auskühlen und austrocknen. 
Und dann kriegt der Kleine noch nichtmal einen Kükenfreund dazu, obwohl ja schon Tage vor dem Schlupf abzusehen war, dass es wahrscheinlich nur höchstens ein Küken gibt? Warum tut man einem sozialen Tier so etwas an? Nur weil es cooler ist, wenn das fehlgeprägte Küken dann so photogen im Bart kuschelt?