Mal etwas ganz anderes...
Wie macht ihr das im Alltag mit euren Senioren die entweder schlecht zu Fuß sind oder mittlerweile nicht mehr so gut allein bleiben können. Verzichtet ihr auf Unternehmungen, Freizeitaktivitäten etc. wo die Hunde früher mühelos mitkamen oder eben zu Hause geblieben sind komplett, arbeitet ihr über Sitter oder habt ihr irgendwie einen guten Kompromiss gefunden?
Tidou kann sehr gut alleine zu Hause bleiben aber das Problem sind seine Medikamente. Er muss das Vetmedin ungefähr eine Stunde vor der Mahlzeit einnehmen und ungefähr ein bis zwei Stunden nach der Mahlzeit muss er pinkeln. Das heißt, am Morgen und Abend muss einer von uns mindestens zwei bis drei Stunden beim Hund sein. Wenn wir eingeladen sind nehmen wir ihn mit, vorher ließen wir ihn öfter zu Hause.
Sehr lange Wanderungen sind nicht mehr möglich und das ist manchmal schon schwer zu akzeptieren. Jetzt machen wir Wanderungen die man auch mit Kindern machen könnte. Unser Alltag ist jetzt total an den Hund angepasst und wenn es sein muss, Hochzeit, Beerdigung, oder sonst was wichtiges, haben wir eine gute Freundin die ihn auch mal für ein oder zwei Tage nimmt. Er kennt sie gut und liebt ihren Labrador. Wenn ich arbeite kann ich ihn zum Glück mitnehmen. Er ist es gewöhnt mehrere Stunden im Büro zu sein.
Ferien ohne Hund machen wir auch nicht mehr. Das Risiko, dass er ein gesundheitliches Problem haben könnte wenn wir nicht da wären ist mir zu groß.
Man liest ja öfter hier im Forum wie schön es ist einen alten Hund zu haben, ich liebe Tidou sehr und hoffe dass er noch lange bei uns ist aber an manchen Tagen ist es nicht so einfach.