Beiträge von Clover

    Heute morgen stand ein kleiner Hund in nachbars Garten und hat dort die Himbeersträucher geplündert. Trotz Kaffee hat mein Gehirn deutlich zu lange gebraucht, um von "oh wie niedlich" über "komisch, die Nachbarn haben eigentlich gar keinen Hund" zu "kommt mir irgendwie bekannt vor" und von da aus zu der abschließenden Erkenntnis zu kommen, dass das mein eigener Hund war :see_no_evil_monkey: Ich bin definitiv kein Morgenmensch...

    "Leine dran lassen, der geht sonst jagen und rennt zu anderen Hunden" ist nun kein seitenlanger Regelkatalog :???:

    Und weder eine unverständliche noch ungewöhnliche Forderung und selbstverständlich kann man von einem Sitter erwarten, diese Forderung nicht einfach ohne Absprache zu missachten.

    Und dass jemand einen Hund nach 3x Gassigehen so genau einschätzen kann, dass er besser als der Besitzer weiß, was geht und was nicht, ist doch auch Blödsinn. Das kann auch ein Trainer nicht nach der ersten Trainingsstunde und dass Wesenstests keine große Aussagekraft haben, ist jetzt auch kein Geheimnis.

    Wenn es viel nebenher gab, kann es natürlich auch schlicht sein, dass sie satt ist und daher nicht ans Futter geht (so ist es z. B. bei meinem recht neu eingezogenen Zweithund, macht mich noch immer fassungslos, dass es sowas gibt xD).

    Oder sie mag morgens nichts fressen, auch das hab ich schon von einigen HH gehört, die Hunde fressen dafür dann nachmittags/abends eine größere Portion. Vielleicht will sie auch einfach Abwechslung und nicht jeden Tag das selbe fressen. Vielleicht ist sie ein eher sensibler Hund, der eine blöde Fehlverknüpfung gebastelt hat oder der von warten und Freigabe vorm Napf zu sehr unter Druck gesetzt wird.

    Ich würde dem Hund wohl einfach erst mal einen Napf Trofu stehen lassen, an den sie gehen kann, wann und wie sie mag, ohne dass sie dafür was machen muss, ohne dass der Fokus darauf liegt. Futterplatz und -napf wechseln wurde ja schon genannt, das könnte man vielleicht direkt mit machen. Und dann würde ich abends eine Mahlzeit extra geben. Wenn sie lieber Nassfutter, was selbst gekochtes o.ä. frisst, dann würde ich auch nie darauf bestehen, dass der Hund nun unbedingt was fressen muss, was er nicht so mag oder auch einfach nicht verträgt.

    Beim gesundheitlichen Thema muss man halt immer im Hinterkopf haben, dass man das nicht mit einem TA-Besuch ausschließen kann (wenn der Hund z. B. vom Futter Magenschmerzen bekommt, wie soll der TA das in seiner Praxis feststellen). Oft merkt man erst, nachdem man ein passendes Futter gefunden hat, dass der Hund eben nicht "verwöhnt und mäkelig" ist, sondern Unverträglichkeiten dahinter stecken.

    Auf der Seite vom Verband deutscher Kleinhundezüchter (VDH) habe ich ein "Werbevideo" über den Mops gefunden... Echt gruselig

    "Leider wurde der Standard in der Vergangenheit oft missinterpretiert und der Mops hatte mit Übergewicht und Atemproblemen zu kämpfen."

    Na ein Glück, dass das nun nicht mehr der Fall ist, schließlich engagiert sich der VK mit allen Mitteln für eine Zucht mit gesunden Hunden. Dass die gezeigten Hunde wirklich überhaupt keine erkennbare Nase haben und selbst auf dem Rücken die Fettwülste nur so quellen, liegt sicher nur an der Kameraperspektive :dead:

    Die Richterin erzählt was von Gesundheit und normaler Atmung, während sie an einem Mopsschädel herum zerrt, bei dessen Anblick jeder empathische Mensch eigentlich nur das große Kotzen bekommen kann. Das Problem liegt aber einzig und allein an der Presse, die den armen Mops so nieder macht. "Wir können das ja überhaupt nicht nachvollziehen" und die scheinen diesen Stuss, den sie da von sich geben, tatsächlich zu glauben.

    Dass es auch da, wo Hunde "Leistung" erbringen müssen, genug Rassen gibt, die systematisch an die Wand gefahren werden, ist doch eigentlich keine neue Erkenntnis. Nur leider sind die Reaktionen der Rasseliebhaber die selben, wie die der Bulldoggen- und Mopsliebhaber. Betrifft ja nicht alle, also MEINER hat überhaupt keine Einschränkungen, xy ist ja noch viel schlimmer usw. usf.

    Ich verstehe diese Reaktionen nicht, wenn es um Rassen geht, bei denen es noch (!) genug leidlich gesunde Individuen gibt, mit denen man die Zucht wieder in eine moderate Richtung bringen könnte. Da müsste man doch eigentlich alles dran setzen, zu verhindern, dass man irgendwann nichts mehr retten kann. Stattdessen wird sich alles schöngerdet. Der völlig deformierte Schädel des Boxers beeinträchtigt den Null, schließlich kann der Hund in jungen Jahren ein paar km am Rad traben und mal schnaufend im Ärmel hängen, hat also "Leistung" gebracht und muss daher ja gesund sein. Die DSH werden ja alle nur so krumm hingestellt, eigentlich ist der Körperbau total funktional, die in Schieflage herum eiernden Hunde bildet man sich alle nur ein. Niederläufige Jagdhunde, die auf krummen Beinchen durch die Gegend hoppeln, das muss halt so, schließlich muss der Hund in der Fuchsbau passen oder darf bei der Jagd nicht zu schnell sein.

    Mag sein, dass die Auswüchse in diesen Bereichen nicht ganz so katastrophal sind wie im reinen Showbereich, aber von "alles in Butter" halt leider trotzdem meilenweit entfernt.

    Das tut mir sehr leid. :shocked:

    Ich hab gerade erst Fotos von meinen Geschirren gemacht und sie deswegen von allen Seiten betrachtet.

    An denen ist nix. :ka:

    Ich find das auch komisch, sie ist zwar jeden Tag im Wasser mit dem Geschirr, aber so schnell sollte die Polsterung ja trotzdem nicht hinüber sein :denker:

    Das Kunstlederpolster an meinem Peppetto-Geschirr ist leider schon an mehreren Stellen eingerissen, nach grad mal 2 Monaten bin ich ziemlich enttäuscht. Ich hoffe, dass ich das reklamieren kann.

    Jetzt habe ich endlich mal einen Hund mit Hals und wenig Fell und weiß einfach nicht, was ihm steht.... Hilfe

    Also mir gefallen rein optisch schmale HB meistens besser als breite. Auf deinen Fotos finde ich das untere schöner. Ich denke auch, für den Hund ist es bequemer, wenn das Halsband nicht übermäßig breit ist (das hat manchmal was von Halskrause xD), aber wenn der Hund auch mal zieht, ist zu schmal auch doof.

    Hier trägt der größtenteils leinenführige Hund da, wo nicht komplett Freilauf möglich ist, HB mit 2-3cm (Zugstopp, Klickverschluss, Dornschnalle je nach Lust und Laune), wenn's nur als Deko dran ist dünne Lederbänder oder Tauhalsbänder und wenn wir irgendwo sind, wo es wahrscheinlich aufregend wird und Gezerre zu erwarten ist, ein 4cm breites Zugstopp oder gleich Geschirr. 4cm finde ich am Pointerli aber wirklich das Maximum.

    Der kleine Hund hat einen perfekten Hals für Windhundhalsbänder, aber dünne Tauhalsbänder sehen auch super aus.

    Also was ich eigentlich sagen will, als Halter eines kurzhaarigen Hundes kommt man nicht um eine Halsbandgarderobe herum, man kann das arme Tier ja nicht für jeden Anlass mit dem gleichen Halsband los schicken |)

    Ich finde es ganz interessant das doch einige weniger geben müssen / können. Ich habe bislang bei allen meinen Hunden egal welches Futter immer mehr gegeben als empfohlen und bin eigentlich davon ausgegangen das die aus meiner Sicht zu niedrigen Angaben Absicht sind

    Hier hat es bei den Hunden immer den größten Unterschied gemacht, ob sie kastriert waren oder nicht. Die unkastrierte Hündin konnte immer normal fressen ohne zuzunehmen, der unkastrierte Rüde war ein Hochofen. Meine kastrierte Hündin wird hingegen vom Futter angucken dick, obwohl sehr aktiv.