In Leipzig 96€ für den ersten Hund und 192€ für jeden weiteren. Ausgenommen sind glaube ich nur Blinden- und Rettungshunde.
Beiträge von Clover
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Irgendeinen Tod wirst du sterben müssen, denn keiner kann davon leben, nur 3,4 Hunde zu betreuen. Also entweder macht das jemand privat nebenher, dann ist idR die Verlässlichkeit nicht so gegeben, da (wie du ja auch schreibst) die Leute noch ein Privatleben haben. Oder man gibt den Hund in eine professionelle Betreuung, wo der Betreiber aber mehr Hunde aufnehmen muss. D. h. dann entweder viel Zeit allein oder aber relativ große Gruppen auf einem Gelände oder beim Gassigehen. Was davon für den einzelnen Hund am besten ist, kann man pauschal nicht sagen. Es stimmt aber auch, dass ein Hund nicht sofort kaputt geht, wenn mal was nicht perfekt läuft.
Ich wäre auch nicht begeistert davon, wenn jemand anders mit meinen Hunden spazieren gehen würde, aber wenn ansonsten alles passt und der Sitter beim Probespaziergang einen guten Eindruck macht, dann wäre das auch OK. Aber auch die jetzige HuTa hört sich für mich jetzt nicht so furchtbar an, bis eben auf die Transportsituation. Vielleicht kann man da noch mal schauen, ob sie nicht mit Hunden, die nicht so aufdringlich sind und eher in ihrer Größe zusammen fahren kann?
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Wäre es denn möglich, dass du sie selbst direkt bis zur Huta fährst und abholst, damit sie diese blöde Situation im Auto nicht mitmachen muss?
Ansonsten klingt das ja eigentlich ganz gut.
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Ob sie jetzt eher unsicher ist, gelernt hat, dass Angriff die beste Verteidigung ist oder einfach nur ihr Ego an anderen Hunden poliert, auf alle Fälle würde ich solche Hundewiesen in Zukunft auch meiden. So viele fremde Hunde auf einem Haufen und die Halter stehen daneben rum, da kommt es eher selten zu einem netten Spiel.
Ich würde mich da lieber mit den anderen HH mit passenden Hunden zum Spazierengehen verabreden. Laufen ist sowieso immer besser, als so am Fleck zu stehen.
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Bei mir hilft es immer ganz gut, vorm Schlafengehen die Hände dick einzucremen (mit Körperbutter oder ähnlich fetthaltiger Creme) und dann über Nacht ein paar dünne Stoffhandschuhe darüber zu ziehen.
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Wenn mein Hund an der Leine bei mir ist und ein anderer Hund seine Individualdistanz unterschreitet und dann kurz den anderen anmotzt finde ich das nicht wirklich schlimm
Finde ich auch ganz normale Kommunikation, auch unabhängig davon, ob mein Hund nun angeleint ist oder nicht. Der andere Hund darf doch ruhig merken, dass er grad nervt.
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Ruft ihr Telefonnummern zurück, die zwar die Vorwahl eurer Stadt haben, die aber bei Google nicht gefunden werden bzw. es gibt nur Ergebnisse auf einer Seite, bei der andere Leute geschrieben haben, dass der Anruf negativ/verwirrend war, aber ohne weitere Erklärung, wer überhaupt angerufen hat?
Ich bin ein riesengroßer Telefonschisser und gehe nur ran, wenn ich zu 100% weiß, wer am anderen Ende ist. Und selbst irgendwo anrufen ist genauso schlimm. Erst Recht, wenn ich nicht weiß, was mich erwartet.
Warum quatschen die nicht einfach auf die Mailbox?

Nö, ich geh weder ran, noch ruf ich zurück, wenn ich die Nummer nicht kenne und auch im Netz nichts finde. Wer was von mir will, kann auf der Mailbox eine Nachricht hinterlassen oder ne Mail schicken

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Ich denke, nicht nur beim Gassipensum, sondern auch bei sonstiger Auslastung on the top ist auch immer viel Gewohnheit dabei. Ein Hund, mit dem von klein auf z. B. intensiv Hundesport macht, wird eher unzufrieden sein, wenn das plötzlich wegfällt, als einer, der das gar nicht erst kennenlernt. Ein Hund, mit dem man jeden Tag lange Strecken im Freilauf macht, wird wahrscheinlich unleidlich, wenn er plötzlich nur noch kurze Runden im Stadtpark drehen darf. Ein anderer kennt es eben nur so.
Da finde ich es manchmal sehr schwer zu sagen, was der Hund jetzt tatsächlich braucht, weil er sonst am Rad dreht und was halt nur an Erwartungshaltung im weitesten Sinne antrainiert ist.
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"Heißt das, Ihr geht Spazieren, Du siehst den Aufreger für Deinen Hund auf Euch zukommen, Dein Hund schaut sicherlich schon dahin und Du clickst genau DANN?"
ja, so hab ich das in der 2. Hundeschule gelernt. Laut der damaligen Trainerin, mach ich "alles" richtigDas ist prinzipiell auch nicht falsch und geht dann eher so in Richtung "zeigen und benennen". Da ist das Ziel am Anfang vorrangig eher eine Änderung der Emotionen, also Hund wird für das Anschauen des Auslösers belohnt und sollte ihn mit der Zeit mit etwas Positiven verknüpfen. Später wird dann immer mehr darauf hin gearbeitet, dass sich der Hund vom Auslöser abwenden kann. Gerade, wenn ein Hund aus Unsicherheit pöbelt, ist das eine gute Methode.
Wenn der Hund da kein Futter annimmt, ist die Entfernung eventuell zu nah. Hast du mal versucht, richtig gutes Zeug mitzunehmen? Käse, Leberwurst, gekochtes Huhn o. ä.? Oder Futter auf den Boden werfen? (ne Handvoll Futter vor den Hund auf den Boden schmeißen, war bei meinem Pöbeltier am Anfang die Methode, da überhaupt einen Fuß in die Tür zu bringen).
Strafen würde ich bei diesem Trainingsstand noch lang nicht. Wenn ihr mal an dem Punkt seid, dass der Hund gelernt hat, was er tun soll, sich runter fahren kann etc. DANN kann man sinnloses Gekläffe auch mal verbieten, aber grad ist das mM noch viel zu früh, bestenfalls ist er sowieso zu aufgeregt, um das groß zu merken, kann aber auch sein, ihr verschlimmert die Problematik damit noch.