Wäre der Hund in solchen oder anderen Situationen grundlos aggressiv (oder "wachsam", wie es hier genannt wird) gewesen, hätte es echt schlimm ausgehen können.
Naja, ich würde mir in solch einer Situation eine ganz andere Reaktion wünschen. Bin da Fan der US Gesetzte „stand you own ground“.
Aber ein APBT würde wohl gleich reagieren. Sind eben beides KEINE Schutzhunde.
Was stört dich denn am AmStaff?
Per se nichts, hab einen in der Familie aus einer russischen Arbeitszucht der sogar „game“ ist. Von wenigen Exemplare aber abgesehen, sind Amstaffs für mich einfach eine ausgepowerte APBT Kopie, bei der nur noch die Optik an die eigentliche Rasse erinnert.
Also, wieso ich mir hier amerikanischen Zustände wünschen sollte, wo mich der Nachbar über den Haufen schießt, wenn ich im Wald die Grundstücksgrenze übertrete, erschließt sich mir nicht. Finde es sogar sehr schön, hier auch durch weite Landschaften unabhängig von persönlichem Besitz streifen zu dürfen und auch in unseren eigenen Wäldern ist jede*r willkommen, der achtsam ist und sich an Grundregeln hält.
Weshalb ich mir wünschen sollte, dass der Hund den verpeilten Jäger oder den bissi dämlichen Jugendlichen verletzt hätte, ist mir völlig schleierhaft.
Übrigens konnte der Hund ganz ohne Beschädigungsabsicht jeweils beiden klar machen, dass ihr Verhalten unangebracht ist.
Geht auch ohne Menschen beißen 😉
Da ich zum jeweiligen Zeitpunkt leider keine Hilfe war, weil im Augenblick durchaus sehr erschreckt, bin ich umso froher, dass der Hund die Nerven bewahrte.
Was hast du eigentlich mit deinem früheren APBT sportlich gemacht und was mit der Dobihündin, oder hab ich das überlesen?