Beiträge von Potato

    miamaus2013 hätte es probiert mit Schwimmen lassen an der langen Leine…hab kurze, leichte Übungen eingebaut. Einmal auch eine Ruhe Übung als er uns wüst verbellte, als wir uns erlaubten eine Pause zu machen…

    Alleine mit 100 % Fokus geht es besser mit ihm. Aber kaum bin ich nur 80% da, ist es vorbei.

    Freilauf geht bei uns leider nicht bzw. wäre dort auch nicht erlaubt gewesen.

    Das Fiepen (aus der Hölle) nervt mich grad immens 🤯 Aber ich frag mich auch, ob irgendwas gesundheitlich sein könnte. Und wenn es nur verspannte Muskeln sind. Oder ob das einfach Rasse/Pubertät ist.

    Du hast AL, oder? Darf ich fragen warum? Das klingt jetzt irgendwie so vorwufsvoll, meine ich null so, bin einfach nur interessiert :lol: Musst du natürlich auch nicht sagen.

    Ich kenn Golden Retriever irgendwie nur als wandelnden Gleichmut. Also ohne irgendeinem Retriever zu nahe treten zu wollen, ich mag das ja, weil ich das schon beim zuschauen entspannend finde. Aber es ist halt so ein krasser Unterschied zu dem was ich hier oft lese. Ich hab so etwas bei nem Golden Retriever wirklich noch nie in echt erlebt. Ich hab heute im Park noch welche beobachtet und mir das wieder gedacht. Sind die dann alle Showlinie? Ist das wirklich so ein krasser Unterschied?

    Ist denn irgendeine Pflanze draußen für den Hund so giftig? Ich hab da ehrlich gesagt noch nie drüber nachgedacht oder drauf aufgepasst

    Natürlich. Es gibt eine ganze Menge an schwach bis extrem giftigen wilden Pflanzen.

    Aber sollte der Hund das nicht besser wissen als ich? Theoretisch müsste er ja auch ohne mich zumindest einigermaßen überlebensfähig sein. Meine fressen immer bestimmte Halme, ich bin einfach davon ausgegangen dass sie schon wissen werden was sie da tun...

    7.5. Wer würde dich in einem Film über dein Leben spielen? Wäre es ein guter Film?

    Also ich hab ja ne zeitlang in Kriegs- und Krisengebieten gearbeitet, von daher geht das schon, aber ich hab da ganz genaue Vorstellungen: Ich möchte die unbedeutende Nebenrolle zu der Coming-of-Age Story einer Woman of Colour sein, und weder eine eigene Storyline noch irgendwelche eigenen Wünsche und Vorstellungen haben. Gespielt werde ich von irgendeiner weißen Frau (am besten von zwei, und es fällt niemandem auf wenn ich irgendwann im Film etwas anders aussehe) und mein Akzent kommt noch nicht einmal vom richtigen Kontinent. Ich mach dann noch irgendwas dummes und werde von der Hauptdarstellerin gerettet, was aber auch nur die Storyline der Hauptdarstellerin weiterbringt, und dann verschwinde ich kurz vor Ende und es fällt auch niemandem groß auf. Der Film wär natürlich ein super Film.

    Uff, das klingt ja echt nach nem armen Kerlchen. Wie toll von dir dass du dich so kümmerst!!

    Hat jemand von euch eine Patenschaft für einen Hund im TH und kann mir sagen, wie das läuft? Geht das Geld dann wirklich genau diesem Hund zu? Oder wie muss ich mir das vorstellen?

    Konkret gehts mir um Verwandschaft von Kira, sitzt seit Mitte 21 im TH und ist quasi nicht vermittelbar. Und es bricht mir das Herz (genau wie 2 weitere Rüden in einem anderen TH). Ich würde gerne helfen und weiß nicht wie.

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    Ach Gottchen, der klingt aber auch nach nem Würstchen. Schwierig. Gut versorgt wird er ja wahrscheinlich, wahrscheinlich ist es dann am besten, das Tierheim allgemein zu unterstützen. Ist es denn in deiner Nähe? Könntest du Gassi-Patin werden oder so?

    Also, ganz wichtig, es geht auf keinen Fall darum was ich richtig oder nicht oder gut oder schlecht finde. Wenn du vor der Spende darüber informiert wurdest, wird das rechtlich nicht mehr als zweckgebundene Spende gelten. Wenn es eine zweckgebundene Spende ist, und die nicht für ihren Zweck verwendet wird, ist das Veruntreuung von Geldern. Ich meine das wirklich NICHT moralisch, aber es ist halt wie wenn man sagen würde, ach, das findet bei uns schon keiner raus, aber wir brauchen nunmal unbedingt die Erna die bei uns mithilft, und die braucht halt grade 100 Euro weil ihr Auto kaputt ist. Rechtlich ist das das gleiche, und strafbar.

    Und für jede Organisation, klein wie groß, stellt das ein wirklich großes Problem dar. Ich kenne keine Organisationen (Caritas ist allerdings kirchlich, die hat das Problem tatsächlich nicht in der Form) die dieses Recht nicht schon in große Nöte gebracht hat. Wenn du jetzt eine Million Euro für Hund Eva spendest, und die Organisation ansonsten keinerlei Geld hat, bricht sie zusammen, so absurd das klingt. Gerade bei kleineren Organisationen führt das dazu, dass sie dauerhaft in finanziellen Krisen sind, weil selbst offizielle Gelder normalerweise projektbezogen sind. Es führt auch dazu dass Mitarbeitende (wie ich) sehr oft nicht wissen, ob es im nächsten Jahr noch Geld für sie gibt, und das nicht weil die Organisation kein Geld hat, sondern weil sie kein "freies" Geld hat, sondern nur projektbezogenes. (Wie gesagt, nicht bei den großen deutschen Wohlfahrtsverbänden)

    Wenn das Geld für Hund Jimmy gespendet wird und Jimmy ist weg, muss das Geld zurückgezahlt oder in Abspruch mit dem Spender umgewidmet werden. Wenn du eine Email bekommst wird das Geld dadurch in Absprache mit dir umgewidmet. Du kannst dann deine Spende eben auch einstellen, ansonsten stimmst du der Umwidmung zu.

    Die Lehrbuch Beispiele im NGO-Recht sind der Tsunami von 2004, der zu riesigen Mengen an Spenden geführt hat, die alle zweckbezogen für den Tsunami waren und NGOs damit noch Jahre überfordert hat, und eine deutsche Stiftung in Hamburg, dessen Stiftungszweck es ist, Witwen von Seefahrern im Winter warme Kleidung zu kaufen. Dieser Stiftungszweck wurde vor, wie man merkt, sehr langer Zeit festgelegt, und darf rechtlich nicht mehr geändert werden. Die Stiftung hat damals auch ziemlich viel Geld bekommen, und versucht seitdem, das Geld für warme Kleidung für Witwen-ähnliche Sachen auszugeben.

    Ich schreibe das auch deshalb, weil viele vielleicht nicht Spenden, weil sie sich denken, ach, wer weiß wo mein Geld am Ende landet. Aber das deutsche Spenderecht ist ein unglaublich strenges, das Geld kommt an. Und zweitens um dafür zu plädieren, wann immer möglich nicht-zweckgebunden zu spenden, sondern der Organisation zu vertrauen, das Geld bestmöglich einzusetzen.

    Ich habe zwei Patenhunde, die aber mittlerweile gar nicht mehr im TH sind. Realistisch gesehen fließt das Geld in die allgemeinen Kosten. Das ist für ein Tierheim nicht machbar, genau dem einen Hund davon Dinge zu kaufen.

    Was manche Paten machen, ein Paket mit Leckereien genau für den Hund schicken, sich an Medikamenten/Medizinischem beteiligen, wenn nötig. Oder auch Trainerstunden finanzieren z.B. Das kann man dann einem speziellen Hund zuordnen.

    In dem Shelter, in dem wir Patenhunde haben, ist es auf jeden Fall so, dass das Geld in den großen Topf fließt. Davon profitieren dann alle. Und ein Patenrind hab ich auch, da läuft's auch als "Solidargeschmeinschaft".

    Ist halt die Frage, ob das ein in Deutschland eingetragener Verein ist. Ich meine das auch in keinster Weise moralisch, sondern rein rechtlich. Und da ist es halt nicht möglich, und kann dir die Gemeinnützigkeit und damit die ganze Organisatin kosten. Das Problem mit zweckgebundenen Spenden haben alle gemeinnützigen Organisationen, weil Menschen prinzipiell fast nur zweckgebunden Spenden wollen. Klassisches Beispiel "für die Erdbebenopfer". Es gibt Organisationen, die finanziell am Rande des Zusammenbruchs stehen, aber noch einen riesigen Batzen Geld für xy auf dem Konto haben, das sie aber nicht nutzen können, weil sie durch das fehlende Geld für die Organisationsstruktur handlungsunfähig sind.

    Hat jemand von euch eine Patenschaft für einen Hund im TH und kann mir sagen, wie das läuft? Geht das Geld dann wirklich genau diesem Hund zu? Oder wie muss ich mir das vorstellen?

    Konkret gehts mir um Verwandschaft von Kira, sitzt seit Mitte 21 im TH und ist quasi nicht vermittelbar. Und es bricht mir das Herz (genau wie 2 weitere Rüden in einem anderen TH). Ich würde gerne helfen und weiß nicht wie.

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    Ich habe zwei Patenhunde, die aber mittlerweile gar nicht mehr im TH sind. Realistisch gesehen fließt das Geld in die allgemeinen Kosten. Das ist für ein Tierheim nicht machbar, genau dem einen Hund davon Dinge zu kaufen.

    Was manche Paten machen, ein Paket mit Leckereien genau für den Hund schicken, sich an Medikamenten/Medizinischem beteiligen, wenn nötig. Oder auch Trainerstunden finanzieren z.B. Das kann man dann einem speziellen Hund zuordnen.

    Wenn du das Geld für einen bestimmte Hund spendet, ist das eine zweckgebundene Spende. Rechtlich gesehen darf das geld dann nur für diesen Zweck verwendet werden, für nichts anderes. Für gemeinnützige Organisationen sind zweckgebundene Spenden deshalb immer sehr ungünstig, und man tut der Organisation einen weit größeren Gefallen, nicht zweckgebunden zu spenden. Wenn man spendet, vertraut man der Organisation ja in der Regel auch, das Geld bestmöglich einzusetzen. Wenn es dir allerdings wichtig ist, dass das Geld an diesen Hund geht und du zweckgebunden spenden möchtest, dann muss das Geld auch da ankommen, alles andere ist rechtlich nicht zulässig. "Nicht machbar" ist nicht möglich, jeder eingetragene Verein der Gelder empfängt ist auch nachweispflichtig.

    Naja das ist halt, mit Verlaub, ein ein bisschen veralteter Gedanke. Das hat man mit allen Arbeitszeitneuerungen behauptet. Nein, man kann auf keinen Fall hundert prozentig home office anbieten, da macht doch niemand mehr was! Turns out, Menschen sind dann sogar produktiver. Vier Tage Woche, wo kommen wir denn da hin, da wird ja gar nichts mehr gearbeitet. Turns out, es wird sogar mehr Arbeit erledigt. Jede:r Mitarbeitende hat großes Interesse daran, ein Vertrauensarbeitssystem aufrecht zu erhalten. Man ist sich sehr im Klaren darüber, dass es vorbei mit der Freiheit ist, sobald irgendetwas schief geht. Ich hatte Vertrauensarbeitssystem sowohl als Mitarbeitende als auch als Führungskraft und es war genau das der Fall. Die Gefahr ist sogar eher, dass Menschen dann mehr arbeiten, weil sie sich nicht mehr genügend abgrenzen.