Beiträge von Potato

    Ich frage mich gerade, also nicht negativ, belustigend usw, sondern wirklich als ernstgemeinte normale Frage. Wo nach erkundigt man sich da?

    Ich/Wir haben/hatten einige die LSBTI/Queer ( darf man das so sagen ohne jemanden zu beleidigen? das möchte ich natürlich nicht) sind und wir sind mit denen einfach völlig normal umgegangen/gehen mit ihnen völlig normal um wie mit jedem anderen auch.

    Müssen wir uns da auch erkundigen? Haben wir bis jetzt etwas falsch gemacht? Das ist wirklich ernst gemeint. Wir wollen da niemanden beleidigen oder ähnliches in der Richtung. Wir haben uns da im Umgang ehrlich gesagt noch gar keine Gedanken drum gemacht und sie so wie immer alle behandelt/ mit ihnen umgegangen.

    LG
    Sacco

    Falls jemand eine Transition anstrebt, gibt es da ja schon einiges, was es zu besprechen gibt (natürlich nur, falls Bedarf besteht).

    LGBTQI*/Queer kann man immer gut sagen!

    Ich persönlich mag "outen" nicht so wirklich. Ich habe mich ja auch nie als Cis oder hetero geoutet. "Hat uns davon erzählt" zB reicht ja auch irgendwie.

    Kara's Family ich freue mich voll für ihn dass er ein so unterstützendes Umfeld hat!!

    Man darf bis zur zwölften Woche (12 Wochen nach Empfängnis) abtreiben, danach nur in Ausnahmesituationen (Strafgesetzbuch §218 a (1) 3. Absatz)

    Nur was sind die Ausnahmesituationen?

    mMn befindet sie sich definitiv in einer Ausnahmesituation

    Abs 4: Straffreiheit zwischen 12 und 22 Wochen nach Empfängnis, dies gilt bei medizinischer oder kriminologischer Indikation. (kriminologisch = zB Vergewaltigung, medizinisch kann auch die Suizidalität der schwangeren Person sein). Je nachdem wo die Person wohnt kann auch über eine Abtreibung in den Niederlanden nachgedacht werden, da jede der beiden Indikationen erst nachgewiesen werden muss

    Man darf bis zur zwölften Woche (12 Wochen nach Empfängnis) abtreiben, danach nur in Ausnahmesituationen (Strafgesetzbuch §218 a (1) 3. Absatz)

    Ich finde es schön, dass jeder hier etwas seine Geschichte erzählt... Meine beiden sind ja fern von jeglichen Hundeschulen und Trainer:innen aufgewachsen (und von den Meinungen anderer), und wenn ich mir das hier so durchlese, bin ich da echt auch etwas froh drum. Also den Gedanken dass mir jemand geraten hätte die Hunde in Boxen zu sperren, oder dass sie nicht die sportliche Jugend hätten haben können, die sie hatten, finde ich traurig. Meine Hunde sind so viel gelaufen, gerannt, gewandert, über Berge geklettert, durch Flüsse geschwommen, stundenlang über riesige Strände gerannt...

    Ruhe zuhause habe ich nie geübt, und nie eingefordert. Aber dadurch dass es eben viel sportlichen Ausgleich gab und zuhause auch einfach nichts passiert ist, war das auch nicht wirklich nötig. Wenn die beiden miteinander spielen wollten haben sie das halt gemacht, da hab ich mich nie eingemischt und jemanden zum schlafen gedrängt. Mittlerweile schlafen die beiden zuhause so viel, dass ich schon mal einen Tierarzt gefragt habe ob das normal ist. Draußen war das schon mehr ein Thema, und hat mich auch viele Nerven gekostet. Cheese hat sich mal fast selbst umgebracht, weil er an einem heißen Tag so drüber war, dass er Wasseraufnahme verweigert hat. Ein andermal hat er sich selbst schwer verletzt als er zum Jagen in einen Fluss gesprungen ist, einmal meinen Freund als er ein Schwein gejagt hat (wir waren auf einem eingezäunten privaten Grundstück, und das war das einzige freilaufende Schwein das ich glaub ich in meinem ganzen Leben gesehen habe) also wir sind wirklich einiges durch, und ich kann mir vorstellen, dass Trainer:innen uns alles mögliche geraten hätten.

    Ich hab mich mal ziemlich mit meinem Freund gezofft, weil wir am Strand ankamen und er erst in Ruhe Mittag essen gehen wollte, und ich es einen absurden Plan fande, zwei Junghunde zwei Stunden lang im Restaurant ruhig zu halten, für die den ganzen Tag noch nichts passiert war, dann eine Stunde Auto, und der ersehnte Strand in Sicht. Sowas kann man natürlich üben wollen wenn einem danach ist, aber sowas ist für mich einfach nicht der Weg.

    Ich hatte allerdings wirklich bestimmt eineinhalb Jahre so einen ständigen bestimmten Grundstress in mir, weil man mit zwei ziemlich extremen Junghunden einfach nichts "ganz in Ruhe" machen kann. Ich bin mir sicher, Trainer:innen hätten uns alles mögliche geraten, und trotzdem haben wir unseren eigenen Weg gefunden. Wir haben zwar immer noch den verrücktesten Hund im Park, aber andererseits wird auch 20 Stunden geschlafen/geruht. Typische Kommandos können sie im Grunde keine (auch kein Deckentraining etc) aber an die Sachen dir mir wichtig sind wird sich gehalten. Damit fahren wir zur Zeit ziemlich gut. Und ja, bei uns hat sich auch einiges, vor allem an "drüber sein" so mit zwei Jahren verwachsen!

    Hier kupiert man vor allem so Wuschelhunde, das finde ich am aller absurdesten. Und zwar auch nicht ganz am Ansatz, sondern so nach 5cm. Also alle Hunde Typ Cocker Spaniel. Ich komm da nicht drauf klar wenn ich das sehe. Ich meine für den Hund ist es gleich schlimm egal welche Rasse, aber diese Wuschelhunde mit abgeschnitten aussehenden Stummelschwänzen sind mir echt unbegreiflich

    Lalaland  Potato ja das sind diese unterschiedlichen Ansichten. Einer sagt „zuviel“ der andere „zu wenig“.

    Mein Gefühl sagt mir tageweise „das war zu wenig“, aber genauso schnell ist er dann auch drüber. Das ist bei Gonzo eine Sachen von gefühlt 5min…

    Mein Trainer meint lieber kleinere Runden, die aber nur dem Hund gehören, als 1h durch die Gegend ziehen lassen.

    Ich merke auch knapp bei 20-30min schaltet sich sein Kopf aus und er wird unruhiger. Erwische ich die richtige Dauer, geht er entspannt an lockerer Leine neben mir nach Hause. Die Hunde von meinem Trainer sind auch unglaublich tolle Hunde. Mehr steady als seine AL Hündin kann ein Labrador gar nicht sein. Also er macht schon viel richtig. Seine Hunde sind 100% auf ihn fokusiert, ein lobendes „brav“ reicht ihnen, total ausgelichen, abrufbar in jeder Situation…Nur schaffe ich es nicht, seine Art auch bei Gonzo anzuwenden - deswegen schau ich nochmal zu dieser anderen Trainerin.

    Aber der jetzige Trainer meint, dass man bei AL Labradoren den 6ten Gang auslassen muss bis sie zwei Jahre sind.

    Ich will mich da auch gar nicht einmischen, euer Trainer wird das schon wissen! Ich finde es nur merkwürdig, gerade wenn man langsam geht sind zwanzig Minuten ja wirklich nur die Runde um den Block. Allein für die Gesundheit und den Muskelaufbau braucht ein junges Lebewesen ja regelmäßige fordernde Bewegung. Das ist ja als würde man erst mit 18 mit Sport anfangen. Da ist der Zug für ganz vielen grundlegenden Körper- und Konditionsaufbau tatsächlich schon abgefahren.

    Puh, also ich kann nur von uns reden, aber Cheese wär uns die Wände hoch. Ich finde die Herangehensweise des Trainers auch ehrlich gesagt etwas seltsam, wovon soll sich der junge Hund denn den ganzen Tag ausruhen wenn er sich kaum bewegt? Dem kommt ja die Energie aus dem Hintern raus.

    Wir sind unter der Woche jeden Tag mit ihm eineinhalb Stunden gegangen, und zwar auch so richtig gegangen. Wir haben die ersten eineinhalb Jahre in den Bergen gewohnt, und das war sowohl für den Hund als auch uns tatsächlich richtig Sport jeden Tag. Am Wochenende waren wir am Strand, da ist er stundenlang gerannt. Und ansonsten war Ruhe, also wirklich absolute Ruhe, und ich kann mich auch nicht daran erinnern, das jemals (zuhause) hätte durchsetzen zu müssen (das am Strand irgendwann Schluss war musste er lernen). Wir haben ja zwei Hunde, klar haben die mal gespielt, als sie richtig jung waren noch mehr, aber ansonsten wird wirklich den ganzen Tag über durchgehend geruht und geschlafen. (Die eineinhalb Stunden waren auch das einzige Programm, ansosnetn nur lösen)

    Mittlerweile ist Cheese älter und ruhiger, aber seine große Runde am Tag auf der er auch richtig rennen kann (und er rennt dann auch wie ein Wilder) kriegt er immer noch. Der Tag den du beschrieben hast würde bei mir unter "ich habs heute nicht geschafft" laufen, was natürlich auch immer mal wieder vorkommt.

    Aber ansonsten wird eben durchgehend geruht.

    oder weiß jemand, ob die Airlines auch n paar hundert Gramm bis halbes kg drüber noch erlauben? Fürchte sieht für beides schlecht aus :/

    Ich würde mich da nicht drauf verlassen, egal welche Erfahrungen andere gemacht haben. Wenn genau du den Mitarbeiter erwischst, der es nicht zulässt, hast du ein fettes Problem.

    Gabs nicht mal ne Airline die bis 10kg transportiert?

    Sprech am besten mal direkt mit der Airline! Ich hab die Erfahrung gemacht dass die Airlines da sowohl sehr nützlich als auch sehr hilfsbereit sind. Es gibt meiner Meinung aber auch ganz unberechtigte Vorbehalte, Hunde im Transportraum zu transportieren. Wenn der Hund an die Box gewöhnt ist, ist es in der Regel kein Drama, wenn er für ein paar Stunden in fremder Umgebung in der Box ist.

    Aber sollte der Hund das nicht besser wissen als ich? Theoretisch müsste er ja auch ohne mich zumindest einigermaßen überlebensfähig sein. Meine fressen immer bestimmte Halme, ich bin einfach davon ausgegangen dass sie schon wissen werden was sie da tun...

    Nein, also meine essen leider supergerne giftige Pflanzen. Sie wollen Efeu, Maiglöckchen und die Beeren der Kirschlorbeere fressen

    Komisch eigentlich. Also dass ein Tier vors Auto rennt, klar, aber dass es sich aus Versehen an der falschen Pflanze (tödlich) vergiftet hab ich irgendwie noch nie gehört. Aber vielleicht kommt das ja doch vor