Beiträge von Potato

    Ich lein ab und vertrau auf Gott 😅 aber sonst könnte ich nie ableinen. Schleppleine geht im Park auch nicht wirklich, dafür gibts nichts zu jagen

    Was soll ich als Atheistin bei einem Jagdschwein tun? :ugly:

    Haha ja, dann siehts schlecht aus. Ne im Ernst, es ist halt auch etwas Philosophiefrage. Cheese hat einen enormen Rennbedarf, deshalb lein ich ab wann immer möglich, auch wenn ich eine Restgefahr nicht hundertprozentig ausschließen kann. Es ist ja ein bisschen wie mit einem Kind, ein stückweit muss man sie ja auch lassen, selbst wenn man noch so innerlich gerade die Zähne zusammenbeißt.

    In der Natur kann man ja auch zum Beispiel manche Flächen wirklich großräumig überblicken und die dann nutzen.

    dafür gibts nichts zu jagen

    Mich erstaunt es immer wieder. Hier gibt es in jedem Park mehr Wild als im Wald. Allein wenn ich an die Massen an Kaninchen denke.

    Hier gibt es Freilauf nur wenn der Hund im ZoomZoom Modus ist. Solange man rennt, kann man keinen Unfug machen. Nichts gefährlicher als ein ruhiger, entspannter Babyhund. Da fallen ihr in Sekundenbruchteile Dinge ein, die zwingend eine Leine erfordern. Dementsprechend hängt sie nahezu dauerhaft an der Leine.

    Irgendwas ist immer :ka:

    Naja ich wohn halt inmitten von 15 Millionen Menschen, da lebt im Umkreis von ner Autostunde kein natürliches Wesen mehr, ich kanns nicht ändern 😀 Ratten interessieren ihn nicht, Vögel auch normal nicht und wenn lässt er sich abrufen bis auf wirklich unglaublich seltene Fälle in denen das Gehirn ganz weg ist und Katzen treffen wir höchstens mal auf der Straße und haben einen staring contest

    Sind das denn wirklich eingetragene Vereine? Also heißen die sowas wie Mopszucht e.V., nur so als Beispiel? Dann müsste und könnte man denen doch die Gemeinnützigkeit entziehen

    Wie meinst du das? Datenschutzmäßig, also dass zb ein Arzt weiter keine Daten rausgeben dürfte oder?

    Ich mein das ganz generell. Nicht unbedingt rechtlich, sondern mehr ethisch.

    Ich habe eben eine Doku gesehen, in der jemand über eine verstorbene Person gesagt hat, es würde die Privatsphäre des Menschen verletzen, wenn in seinem Tagebuch gelesen würde.

    Und ich hab mich gefragt, ob das stimmt.

    Also ob eine verstorbene Person noch das Recht auf Privatsphäre hat. Oder ob die noch "verletzbar" ist.

    Wenn es um das ethische geht, dann ändert sich die Umstände ja nicht wirklich, wenn der andere tot ist. Die Grundfrage ist ja, würde man das Tagebuch des anderen lesen, wenn man sich hundertprozentig sicher ist, dass der andere es nie erfahren wird. Ob der andere es jetzt lebend oder tot niemals jemals wissen wird ist ja egal.

    Gibt es hier auch Junghunde, die eigentlich gar nicht mehr spielen?

    Eros ist ja nun 1,5 Jahre alt und ich merke immer mehr wie erwachsen und ernst er ist. Dabei heißt es ja immer so schön, dass große Rassen und gerade auch die RR immer sehr lange zum erwachsen werden brauchen. Scheint bei uns nicht so zu sein, obwohl es natürlich auch die jugendlichen Aussetzer gibt (gerade ein sehr nerviges Jagdverhalten bei allem, was sich bewegt). Früher hat er immer mal gern mit einigen Mädels gespielt, hauptsächlich Rennspiele, aber das will er gar nicht mehr. Mal kurz Hallo sagen, wenn man sich trifft, aber dann sind sie schon uninteressant und er will weitergehen. Mit Rüden spielt er eh gar nicht mehr, bis auf die Ausnahme seines besten Freundes, aber das ist dann auch eher ein raues Renn-Jagdspiel. Ansonsten ist seine Spielphase scheinbar schon vorbei, was mir aber wirklich sehr zeitig vorkommt. Er ist zur Zeit so desinteressiert an Hunden, wie ich es nur von meiner Dogge kenne, die war aber ein ganz anderer Charakter und hat nie gern mit Hunden gespielt. Eros aber schon. Ist das normal oder muss ich mir Gedanken machen? Ich dachte so, bis 2 spielt er schon, eben mit bekannten Hunden, mit denen er schon immer gespielt hat. Hm, bin ein wenig ratlos …

    Kann auch wieder kommen! Cheese hat gerade so eine Phase, in der er einen Spieltrieb mit Fremdhunden entwickelt, da hätte ich gar nicht mehr dran geglaubt. Aber ja, raue Rennspiele trifft es am besten, er muss halt jemanden treffen mit dem er das so umsetzen kann.

    Will Eros denn mit dir körperlich spielen? Cheese hats ja auch null mit Objekten, das ist fast immer schon so ein bisschen traurig wie er daneben steht und nicht weiß was er machen soll wenn ich mit unserem anderen Hund spiele. Aber so körperliche Beißspiele macht er auch mal mit.

    Ich bin mir da ehrlich gesagt auch nicht sicher. Also weder ob ich das auf die gleiche Art und Weise üben würde, noch ob das überhaupt die gleiche Situation ist. Beim langsam aufgebauten allein bleiben soll der Hund ja lernen, dass nichts schlimmes passiert, wenn er allein ist, und der andere immer wieder kommt. In der anderen Situation weiß der Hund ja, dass er nicht alleine ist. Meine wissen ja auch dass ich im Nebenzimmer bin, die sind gefrustet weil ich sie bewusst ausschließe. Also das müsste man erstmal heruasfinden, ist das überhaupt ein Leidensthema, wenn er dann jault? Oder ist das ein Frustthema?

    Hm, ich seh das irgendwie ganz anders :denker: ich hab das gleiche Problem nämlich auch, und finde es super nervig, und glaub auch echt nicht dass sich das einfach verwächst. Also meine Hunde bleiben super alleine, immer und überall, und auch ziemlich lange, und nachlaufen tun sie mir eigentlich auch schon lange nicht mehr. Trotzdem können sie nicht in der Wohnung alleine bleiben, wenn man selbst noch da ist. Das heißt man kann sie nie mal wegsperren (außer bei Besuch tatsächlich), oder als wir in einem Haus mit Garten waren konnten wir sie auch nicht ins Haus sperren wenn wir im Garten waren. Also ich hab da jetzt noch nicht genug Leidensdruck um mich da mal dahinter zu klemmen, aber es ist schon in manchen Situationen echt nervig, und verwachsen tut sich das eben auch nicht.

    noch mal zum Balljunki oder nicht. Ich würde mit dem Hund Ball oder ebenso mit dem Gegenstand, der in Verdacht steht , spielen und dem Gegenstand dann in Reichweite des Hundes liegen lassen.

    Lässt der Hund dann bald auch selber von dem Gegenstand ab nachdem er noch etwas damit gespielt hat und wendet sich anderen Dingen zu ist er kein Junkie.

    Liegt der Hund noch ewig hächelnt vor dem Ball nimmt den Ball immer wieder bringt ihn zum Menschen und kann nicht von selber aufhören sich mit dem Ball zu beschäftigen würde ich sagen ist er ein Junki.

    Ne er kann den ball ganz schlecht in Ruhe lassen, und hängt dem noch ewig fiepsend hinterher. Ich weiß bei ihm halt nur nicht was besser ist, gerade zB liegt er seit zwei Stunden zitternd unterm Tisch weil draußen irgendein Beräusch war. "Ist aufgeregt wegen Ball" erscheint mir da im Vergleich manchmal nicht so schlimm. Aber ja, wahrscheinlich ist es keine gute Idee das noch zu verstärken.