Ich frag mich immer wo das herkommt, dass ein Verbot nichts bringt. Es mag an einigen Brennpunkten anders sein, aber ich hab an wirklich vielen Orten Deutschlands gewohnt und Sokas so selten gesehen, dass ich sie nicht unterscheiden kann. Ich wohne jetzt wo wo sie erlaubt sind, und es ist wirklich alles voll von ihnen. Genauso wie voller Qualzuchten. “Es kommt trotzdem noch manchmal vor” ist doch nicht gleichbedeutend mit “ein Verbot bringt nichts”.
Man darf auch nicht vergessen dass Sokas eine ganz andere Peergruppe haben. Menschen die auf der Suche nach einem süssen Familienhund zum Baby sind neigen wahrscheinlich weniger zum gesetzes brechen bzw wollen ihren Mops im Park vor der Polizei verstecken.
Naja, das Verbot bewirkt, dass sich vernünftige Leut dran halten, just das "Problemklientel" aber nicht.
Hier in Wien: die Leute, die ihre Hunde echt im Griff hätten, halten keine mehr, weil sie das dem Hund nicht antun wollen, welche Einschränkungen da auf einen zukämen.
Wennst aktuell einen Rasselistenhund ohne Maulkorb auf der Straße siehst, also 90%, sind das eher die, die keine Ahnung von der Gesetzeslage haben und von Hunden auch nicht oder die, denen es immer wurscht sein wird.
Das ist ja Teil meiner Argumentation. Das ist genau das Klientel das jetzt nicht der Prototyp des Frenchie/Mopskäufers ist, und selbst wenn ihnen nach dem Verbot das illegale Mops-Halten nen Kick gibt ist das immer noch nur in Bruchteil der jetzigen Massen.