Beiträge von TierfreundLuna

    Also falls, es um die Ville in Brühl geht. Mit dem Förster, der auch so ne seltene Hunderasse "züchtet" hatte ich schon ne nette Begegnung auf eben diesen Wegen...
    Mit 5km Umweg kommt man auch ins Reitwegenetz, aber dann ist die Zeit rum, die man zum Reiten hat.

    Ich bin mit meiner Freundin da langgeritten, weil die Besitzerin der Pferde meinte, da käme nie ein Förster. Naja, wir hatten halt Pech. Die Besitzerin hat die jeweils 20 oder 25 Euro übernommen....
    Problem war, dass die beiden Pferde baller baller waren und absolut DIESEN Weg gehen wollten, weil sie wussten, dass es da heim geht, also dachten wir gehen wir halt langsam....

    Was ich an dem ganz führen und nicht reiten allerdings total witzig finde. Man könnte sich ja wirklich auf Schritt einigen. Ich verstehe nur nicht wirklich den Unterschied, ob ich draufsitze oder nicht. Von oben habe ich eindeutig mehr Kontrolle über ein Pferd. Aber der Förster brettert natürlich mit seinem Auto durch und macht dabei nichts kaputt....jaja...

    Also soweit ich mich damals erkundigt habe, ist führen wohl echt erlaubt, reiten aber nicht.

    Wo steht denn dein Pferd? Meine RB zieht heute von Walberberg nach Erftstadt.

    Huhu,

    Ich bin im 2. Studienjahr von 3 und habe den Vorteil, dass ich durch das Studium schon Geld verdiene (Beamten halt ;)).

    Milow kam kurz vor dem Abi zu mir mit 10 Wochen, da hatte ich massig Zeit mich um einen Welpen zu kümmern. Ich hatte nur noch 2-3Std. Schule am Tag und teilweise habe ich ihn einfach mitgenommen :) nur ein Lehrer fand das nicht lustig......

    Anstrengend ist es auf jeden Fall und ohne Sitter gehts nicht, der kostet auch...
    Futter kostet im Monat ca. 30 Euro. Plus hier mal da, Kauzeugs und Spielzeugs und sonstwas.

    Versicherung 80Euro im Jahr, Steuer ca 90 Euro im Jahr (wobei Steuer sehr variiert).

    Hinzu kommen, die Tierarzt kosten: das sind die regelmäßigen zum Impfen (Entwurmen, jeder wie er will).
    Und die unregelmäßigen, das war bei mir ne Ohrenentzündung (knapp 50Euro insgesammt), Giardien (ca 100Euro), Pfotenverletzung (ca 50 Euro), eitrige Entzündung am Maul durch zu viel Spielen/Abschlecken und wieder ne Ohrenentzündung (100Euro)... das waren so meine zustäzlichen Tierarztkosten des letzten Jahres....

    Für den Sitter bezahle ich ca. 100Euro im Monat (privat), wobei man da erstmal jmd. vernünftigen finden muss, der es auch für wenig Geld macht (hier im Raum Köln/Bonn kein Problem).

    Dann kommt hier und da noch ein Hundebettchen, ein Spielzeug, ne Decke, Näpfe, ein Halsband, ne Leine....

    Klar, man kommt mit einem Hundebett und einmal Geschirr, Leine, Halsband, 2 Näpfe aus. Aber grad bei Frauen, packts da manchmal den Shopping warn :roll:
    Und dann gibts ja hier noch die Wanderpakete, wo immer tolle Dinge drin sind.

    Also um den Daumen gepeilt, gebe ich monatlich 150 bis 200Euro für den Hund aus ... :o
    Wenn du allerdings ne Huta oder so nimmst bezahlst da pro Monat schon mal an die 250 oder 300 Euro....

    Ich weiß ja nicht, wie du dein restliches Leben finanzierst? Unterstützen dich deine Eltern? Lebst du noch zu Hause?

    Ohne, dass ich so viel Geld verdienen würde, dass ich mir den Hund so grad leisten kann, hätte ich jetzt keinen... ganz klar es ist und bleibt ein teures, aber auch schönes Hobby.

    Mach dir doch einfach mal eine Liste mit allen monatlichen Kosten (Miete, Strom, Wasser, Telefon, Internet, Versicherungen, Handy, Lebensmittel etc. pp) und dann schau, ob du was übrig hast.
    Bzw. schau, ob du einen dauerhaften (!!) Job findest, dass du dir den Hund leisten kannst.


    Achja, wie lang meiner zeitweise allein ist, schreib ich hier besser nicht. In der Regel von 7-10Uhr und von 12-16Uhr (wenn ich in der FH bin und lang Untericht habe, sonst bin ich schon um 14Uhr da).
    Aber im Schichtdienst ist er auch schonmal länger allein.

    Gemeinsame Arbeit mit dem Hund ist ja nicht möglich, denn Du hast geschrieben, dass Dein Hund nichts mit Hundeplatz am Hut hat ;-)
    Wie stellst Du Dir das vor?


    ==> muss Arbeit immer auf dem Hundeplatz stattfinden??? Ich glaube nicht, und selbst wenn kann ich mit dem einen ja wohl mal für ne stunde aufn Hundeplatz, während der andere im auto oder am Platz eben wartet.
    Da sehe ich nun wirklich kein Problem drin ;)


    Woher soll solch eine Aggression denn bitte kommen? Vom Himmel fallen?

    ==> Hab ich selber erleben müssen... ganz einfach Tierschutzhunde, man weiß nie was die erlebt haben. Trotz "guter" Vorgeschichte, entstand urplötzlich dieses Verhalten.


    Wie willst Du vorher ein Training absolvieren, ein sehr zeit- und kostenintensives Training, wenn Du jetzt gerade mal Zeit hast "mal" getrennt zu laufen?

    ==> dann muss man sich die Zeit eben nehmen! Ganz einfach. Wer von euch Zweithundehaltern, wohnt denn allein, geht Vollzeit arbeiten und hat sonst absolut nichts zu tun???
    Meine komplette Freizeit ist, meinem Hund gewidmet, ich denke das ist mehr, als bei andern ;)


    Schade, dass die interessanten Fragen einfach unbeachtet bleiben:

    ==> Trotzdem den Hund behalten, weil absolut überhaupt nicht an Abgeben denken???

    Zitat

    Hallo,
    also ich kenne einen Fall da haben die beiden Hunde schon länger gebraucht um sich zu mögen, am Anfang haben die sich gehasst und das war am 1. Wochenende so, nun schlafen sie zusammengekuschelt.

    Ich würde auf jeden Fall den Ersthund mitnehmen zum Aussuchen.
    Und wenns dann immer noch Proleme gibt, muss man halt schauen ob es irgendwie geht (mit Hilfe) und wenns absolut nicht geht, dann gehts nicht. Dann muss man ein besseres zu Hause suchen, das fände ich auf jeden Fall besser als immer zweigeteilt zu sein. Das merken die Hunde ja auch. Es soll ja für alle ein schönes Zusammenleben sein.

    Ich finde den Ansatz aber auch falsch, dass man sich einen zweiten Hund holt, damit der erste nicht allein ist. Wenn man einen Zweithund holt, weils eine Bereicherung für HH und Hundchen wäre, fände ich das wesentlich besser.


    Danke, dass "Wenn man einen Zweithund holt, weils eine Bereicherung für HH und Hundchen wäre, fände ich das wesentlich besser" sehe ich genauso, habe vorher nur nicht dir richtigen Worte gefunden. Danke!

    Ihr dreht einem aber auch jedes Wort im Mund um ;)

    Dann nochmal neu formuliert. DEN EINEN Grund für einen Zweithund gibts nicht, sondern es gibt mehrere ohne RANGFOLGE zu sehen:
    - gemeinsame Arbeit mit dem Hund
    - mit zwei Hunden ist schöner wie mit einem
    - mein Hund hat sein Rudel


    Zu dem anderen, ich habe doch oben geschrieben, dass ich MAL getrennt gehen kann, aber eben nicht immer.

    Und wenn es eure Meinung ist, den Zweithund zu behalten, obwohl dieser sich nicht wohlfühlt, ist das für mich einfach purer Egoismus. Ich hole mir keinen Hund, aus purem Egoismus, nur weil ich unbedingt einen zweiten Hund möchte. Wenns nicht geht, gehts nicht. Da muss man sich seine Fehler eingestehen. Oder sehr krasses Beispiel: ich habe einen hoch aggressiven Hund, Ursache unauffindbar (Tierarzt hat alles abgeklärt, Hundetrainer wissen auch nicht weiter), der Hund hat bereits gebissen ohne ersichtlichen Grund? Ganz ehrlich, dann ist mir so ein Hund in einer kinderreichen Umgebung zu gefährlich! Und dann geht mein Wohl und dass meiner Mitmenschen vor und ist zu schützen.


    Meine Frage an euch:
    was würdet ihr machen, wenn sich die Hunde absolut nicht vertragen?
    wenn der Halter überfordert ist?

    vorrausgesetzt: man hat vorher alles an Training probiert (das ist für mich logisch).

    Trotzdem den Hund behalten, weil absolut überhaupt nicht an Abgeben denken???


    Zum einen ja, aber zum andern gibts ja Rassen, die sehr dazu neigen.... Terrier und so... steht ja bei einigen sogar als Rasseeigenschaft "bellfreudig" "sehr wachsam" oder was ist damit gemeint?

    Zitat

    Meine Bedenken sind vor allem, dass der Zweithund nicht ruhig alleine bleiben kann.

    Zitat


    kann passieren

    das stimmt. Aber konkret zustimmen oder abraten?


    Zitat

    schlaubi

    s.o. wenn es gar nicht geht, dann ist es aus meiner Sicht für alle besser, vor allem für den neuen Hund, dass er in ein zu Hause kommt, wo er hinpasst und glücklich sein kann. Weil wenn ich mit den Hunden nur getrennt gehen kann, bin ich wohl offensichtlich überfordert und das muss man sich dann eingestehen. Andere Gründe, außer dass sich die Hunde nicht verstehen, was wohl dann auch nicht gut ist, fallen mir grad nicht ein.

    Danke für den Link, also soooo verplant bin ich zum Glück nicht bzw. ich plane so, dass mein Hund den Nachmittag und Abend und vor allem das Wochenende mit mir gemeinsam verbringt.
    Das, was ich aus dem Thema rausgelesen habe ist die eine Seite, dass es mehr Zeit bedeutet und mehr Arbeit mit Zweithund ist, aber auch mehr Freude und die andere Seite, dass es nicht klappt, man sogar getrennt Gassi gehen muss.


    Das getrennte Gassigehen ist gelegentlich auf jeden Fall machbar (vor allem wegen Erziehung), aber wenn es auf Dauer nötig ist, dann bin ich der Meinung, dass der Hund auch nicht in die Familie passt.

    Hat jmd. noch weitere Beiträge?

    Da fang ich auch mal an. Dogforum macht zweithundsüchtig :D

    Deshalb war ein Zweithund bisher eigtl. erst später geplant, wenn mehr Geld/Zeit zur Verfügung steht.

    Aber nun ist es so, dass ich in meinem Urlaub zwei Pflegehunde hatte, einen kastrierten Jackyrüden und einen kastrierten dt. Doggenrüden und mein Hund Milow einerseits die Zeit nicht so toll fand, weil er seine Streicheleinheiten nicht im Gewohnten Umfang bekommen hat, aber andererseits hat er die Zeit mit gemeinsamen Gassigehen, Kuscheln, Spielen und gemeinsame Zeitverbringen mit den andern Hunden doch sehr genossen.


    Also rückte der Gedanke Zweithund wieder in den Vordergrund, als Gesellschaft für meinen Hund, damit er öffter wen zum Spielen hat und nicht so viel gaaaanz alleine ist.

    Unsere Situtation momentan ist die, dass ich studiere und je nachdem in welchem Studienabschnitt, die immer 6-12 Wochen andauern, ist Milow mal mehr mal weniger alleine.
    Mittags bzw. in der Zwischenzeit (Schichtdienst, dann eben auch mal abends, nachts kommt aber keiner) kommt einer meiner drei Gassigeher und geht mit Milow spazieren oder nimmt ihn sogar stundenweise mit nach Hause.
    Wenn ich dann nach Hause komme (in der FH Zeit zwischen 11 und 16uhr, im Training zwischen 16 und 18uhr, im schichtdienst um 14, 22 oder 7uhr). gehts direkt raus vor die Tür und wir drehen dann ne Runde.
    Aus dem Haus gehts bei FH/Training zwischen 7 und 10Uhr. Beim Schichtdienst: 5, 12, 20Uhr.

    Mal einfach nur so spazieren, mal Unterordnung, mal Zerrspielen, mal Apportieren. Je nachdem wozu wir Lust habe. Auch mal joggen oder Radfahren.

    Auf den Hundeplatz gehen wir zur Zeit nicht, haben noch nicht den richtigen gefunden.

    Wir machen aber so manchmal bei Spaßveranstaltung rund um den Hund mit: Dogwalk, letztes Wochenende: Hundesprint (wo er den 2. Platz gemacht hat :) ).

    Ich habe Milow seit er 10 Wochen alt ist und wir haben so eigtl. nie Probleme gehabt. Er kommt mit der Situation sonst gut zu recht, außer dass er zur Zeit sehr anhänglich/kuschelbedürftig ist (das kann aber auch an meiner Situation liegen).

    Leider sind die meisten Hunde hier in der Gegend nicht so verträglich. Meiner mag nur nicht alle unkastrierte Rüden. Aber so lang an der Leine genug Abstand zwischen den Hunden ist, geht das auch ohne zu Murren. Das ist unser einziges Problem, aber ich denke als unkastrierter Rüde ist das nicht ganz unnormal, dass er keine Konkurrenten liebt :D.

    Am Wochenende steht der Hund im Vordergrund und wir machen schön lange Spaziergänge und auch mal Ausflüge.


    Was ich mir als Zweithund vorstelle ist ein kleiner, kompakter Hund, am liebsten Hündin, die sich in den vorhandenen Alltag gut integrieren lässt. Was ich dem Zweithund bieten kann: soviel Zeit, wie für meinen bisherigen Hund, Beschäftigung (s.o.), meiner geht noch einmal die Woche mit zum Reiten, ob das für einen kleinen Hund möglich ist, müsste man schauen, ob er die Kondition bekommen kann und ob das nicht zu viel ist. Erziehung steht natürlich an oberster Stelle.


    Hauptfrage ist eigtl. fühlt sich mein Hund weniger alleine, wenn er nicht mehr ganz alleine sondern mit Zweithund ist?
    Weil man sagt ja, dass ein Hund sein Rudel um sich braucht. Wenn mein Hund also nun "seine" Hündin bei sich hat, ist er ja so gesehen bei seinem Rudel? Oder wie seht ihr das?

    Wie klappt das Alleinsein mit zwei Hunden? Spielen kann man dann schlecht verhindern oder? Ich habe ein wenig Sorge wegen der Nachbarn (bellen).

    Rassemäßig habe ich mich noch nicht entgültig entschieden. Wichtig wäre mir, dass der Hund eben wenig bis gar nicht in der Wohnung bellt, nicht anschlägt, aber sonst eher aktiv ist (draußen lauffreudig).
    Ich würde auch einen Hund aus dem Tierschutz nehmen, aber nur wenn die Vorgeschichte bekannt ist, da ich ohne Vorgeschichte leider schlechte Erfahrungen gemacht habe.


    Im Moment bin ich eben stark am Hin- und Herüberlegen.
    Meine Bedenken sind vor allem, dass der Zweithund nicht ruhig alleine bleiben kann.
    Finanziell wäre ein kleiner Hund drin (dauerhafte Kosten, wie Futter, Wurmkur sind da ja doch günstiger). Versicherung und Steuer habe ich mich bereits erkundigt, das wär noch drin. Rücklagen für größere Kosten sind vorhanden.

    Ich hoffe auf brauchbare Antworten.

    Mein Hund darf sein Spielzeug vor andern Hunden durch Knurren verteidigen, macht er aber nur sehr selten.
    Er darf sein Futter in der Wohnung gegen andere Hunde verteidigen, aber er muss andere Hunde in meiner Wohnung dulden und darf die nicht anknurren, bloß weil die da sind. Dann muss er auf seinen Platz.

    Mich darf er nur im Dunkeln durch Knurren verteidigen.

    Andere Hunde vor andern Hunden verteidigen darf er, sofern die andern Hunde sich unfair verhalten.

    Er darf aber ansonsten keine Ressource gegen mich verteidigen, d.h. alles was er hat, hat er sich wegnehmen zu lassen. Er bekommts in der Regel aber wieder.