Habt ihr nur gemeinsame Hunde mit euren Partnern oder gibt es da auch Trennungen? Kann das klappen, vor Allem wenn ein Hund so gut wie keine Erziehung genießt?
Ich war einmal in so einer Situation und einmal in einer ähnlichen.
Mach ich nie wieder. Es gab ständig Konflikte und Streit.
Gleiche Situation: Wir hatten beide einen Dackel. Meiner hatte strickte Regeln, seiner die Freiheit. Glück im Unglück: sein Dackel war absolut liebenswert und umgänglich. Da hat er schlicht Glück gehabt und ich mit Dackelchen auch. Aber es gab trotzdem regelmäßig Streit und ich habe ihm nie meinen Hund in meiner Abwesenheit anvertraut. Thema Hund war dann auch ein Trennungsgrund.
Ähnliche Situation: Ich hatte keinen Hund, er hatte einen "Boxermischling" (
ja ne... Boxer... mhm...) . Der verdammt große Hund war vogelfrei. Couch, Bett, Leine oder nicht, Artgenossen bepöbeln - alles wie Herr Hund das wollte. Ist klar was zwischen uns abging.
Nun hat er mir eröffnet, dass er, auch wenn wir zusammenleben, die Hunde getrennt halten will. Also nicht räumlich getrennt, sondern erziehungstechnisch.
Er möchte, dass ich mich nicht bei ihm einmische, ihm keine ungefragten Ratschläge gebe und seine Hündin nicht erziehe. Er wird sich auch bei meiner Hündin nicht einmischen.
Ich finde das total utopisch.
Finde ich auch. Würde ich niemals noch mal machen. Erst recht nicht bei einem Schäferhund, dem keine Grenzen gesetzt werden. Das kann schlimmstenfalls auch gefährlich werden. Ich würde das Zusammenziehen verschieben und abwarten was passiert. Vielleicht merkt er in Kürze selbst, dass er Probleme bekommt und tätig werden muss.