Beiträge von Tobie
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@tassut- wie peinlich 😂
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Ich persönlich bin ja ein großer Freund der Leinenführigkeit und übe das kleine 1x1 erstmal mit (Schlepp-) Leine. Vor allem das Ranrufen. Meine Hündin, 4 Monate, ist begeistert von allem was flitzt, flattert u.s.w., d.h. es wäre nicht auszudenken was passiert, würde eine Katze, Eichhörnchen etc unseren Weg kreuzen und sie wäre nicht angeleint (Stacheldraht, Auto, Teich u.ä.). Bei einem Jagdhund stelle ich mir das potenziert vor. Lieber einmal mehr Leine als zu wenig. Auch für viele fremde Hunde/Rüden ist "Welpenschutz" ein rein menschlicher Mythos.
Freilauf gibt's bei mir nur im Garten, Hundeplatz oder auf Wegen, die ich sehr gut kenne. Immer verbunden und unterbrochen von kleinen Übungen, insbesondere Ranrufen. Und das Kommen beim Rufen des Namens übe ich übrigens ab Tag 1. Mit riesen Tamtam, Leckerlis, Lob - großes Kino halt.
Es gibt einige gute Bücher, die sich mit den Entwicklungsphasen der Welpen beschäftigen. Dort ist gut aufgegliedert, was in Präge-, Sozialisierungsphase und weiteren möglich ist. Ich schlage natürlich gerne im Buch der Kynologie von meinem Verein nach.

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Ein älterer Herr mit einem Westi war da wirklich toll. Der hat immer freundlich gewartet und auch mal gefragt: "Wollen Sie nochmal vorbei gehen? Sie muss das ja noch üben." Sowas fand ich echt nett.
Solche Leute sind kleine Edelsteine. Viel zu selten und unglaublich kostbar 😊
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Handhabe ich genauso. Wenn ich gefragt werde, geb ich gerne Tipps. Ansonsten halt ich mich aber raus - nicht mein Hund, nicht mein Problem.
Sehe ich prinzipiell auch so. Solange es nicht zu meinem Problem wird, sollen sie ruhig selbst Erfahrungen sammeln. Mir selbst macht es ja auch Spaß neue Trainingsansätze etc. mal alleine auszuprobieren und Neues zu entdecken. Leider fängt bei sehr sehr vielen hier bei uns die Hilflosigkeit schon bei der Benutzung einer Leine an (oft ist nicht mal eine dabei)
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Halli Hallo,
Da wir uns aber nun im Endstadium unserer Ausbildung befinden, finden wir den Zeitpunkt recht passend, um gerade am Beginn dieses Lebensabschnittes viel mit dem Hund zu arbeiten.
Nimm es mir bitte nicht krumm, es ist auch nicht fies gemeint, aber ich finde den Zeitpunkt gerade total unpassend - jedenfalls für einen Welpen. Rasseunabhängig. War in der gleichen Situation (Studium) und denke trotz der halbtägigen Abwesenheit, wird da schon allein aufgrund Start in das Berufsleben eine Menge auf Euch beide zukommen.
Hast Du mal drüber nachgedacht einen älteren Hund aufzunehmen? Der das Alleinsein vllt. schon kennt und eine gewisse Grunderziehung hat? Muss ja kein Opi/Omi sein, aber oft trennen Züchter sich auch von Hunden, die nicht wie gewünscht einschlagen und suchen einen "Sofaplatz". Die sind dann um die 3 - 4 Jahre alt und schon etwas selbständiger.
Die Überlegung mit dem Labrador (keine Arbeitslinie) oder vllt. Retriever (?) find ich gar nicht so übel. Da kennen sich andere hier vor Ort aber vermutlich besser mit aus.

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Aber ein Hund, der keine 9 Wochen alt ist und gerade vom Wurf weg, und dann ganz alleine über Nacht.
Ich glaub, das ist ein Missverständnis.

Hallo. Ich (bzw. unsere Familie) bin seit ca. 5 glückliche Besitzerin einer Labrador-Hündin. Mit 8 Wochen ist sie zu uns gekommen und wir sind alle sehr happy mit ihr
Ich gehe davon aus, dass 5 Wochen gemeint sind. Wäre dann 13 Wochen alt.
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Dann allerdings meldet sie sich alle 1,5 Stunden. Sie weint und steht am Treppenschutzgitter nach oben. Sie meldet sich auch, wenn ich mit ihr draußen war. Für uns ist es allerdings keine Option, dass sie mit nach oben kommen.
Noch kurz dazu:
Ich glaube, wenn es nun völlig ausgeschlossen ist, dass sie mit ins Schlafzimmer darf, dann würde ich mir den Wecker stellen und unten bei ihr sein bevor sie anfangen kann zu weinen. Sodass sie gar nicht erst die Verbindung zwischen "Heulerei" und "Frauchen kommt" herstellen kann. Das wird dann zwar zunächst mal wieder anstrengender für Dich, führt möglicherweise aber auch dazu, dass sie schnell lernt, dass sie eben nicht verlassen wurde. Das wiederum bedeutet, Du kannst diese Reprisen schrittweise verlängern und hättest es später mglw. noch einfacher mit dem Alleinsein-Training. (Und: Kauknochen leistet bei uns immer gute Dienste, s.o.)
Nur so eine Überlegung.
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Total normal, was sie da veranstaltet, würde ich sagen. Ich bin mit meiner Hündin gerade aus dem Gröbsten raus. Es geht, glaub ich, allen Welpenbesitzern so die erste Zeit in Bezug auf Schlafmangel und Übermüdung. Und irgendwann denkt man bestimmt auch mal "Du kannst mich mal, ....du süßer Fratz"
(ich hab es jedenfalls). Man fühlt sich, als würde man neben sich stehen und traut sich kaum zu atmen wenn der Hund endlich zur Ruhe findet (meistens fehlt gerade dann irgendwas und man muss doch aufstehen).Ich habe meine Hündin (16 Wochen) an meinem Bett, auch um gleich in die Gänge zu kommen, falls sie mal raus muss. Das ist eine Übergangsphase, denn langfristig soll sie nicht im Schlafzimmer leben. Anfangs hat sie natürlich auch ständig Radau gemacht und der Zeitplan für meine eigene Körperhygiene musste gut durchdacht werden ;-) Ich habe das allerdings direkt nach den ersten Tagen der Eingewöhnung angefangen zu üben. D. h., mal kurz Müll rausgebracht, mal schnell geduscht u.s.w. und dann immer erst wieder zu ihr in dem Moment in dem sie kurz ruhig war. Dann aber natürlich auch mit viel Lob und Zuwendung. Schließlich geht es ja insgesamt darum ihr die Verlustängste zu nehmen und ihr beizubringen, dass Frauchen/Herrchen wiederkommt. Man verlängert die Sequenzen ganz langsam. Eigentlich genau so, wie Du ihr auch irgendwann später das Alleinsein zu Hause beibringst.
Mittlerweile schläft sie durch, bzw. wird mal wach, muss dann aber nicht direkt raus. Den Unterschied bekommt man schnell mit. Praktisch am Bett: Ich brauche nicht erst aufstehen, lass' den Arm mal runterhängen oder rede leise mit ihr. Das dauert keine 5 Minuten, dann ist sie wieder im Land der Träume. Ich habe seit zwei Wochen keinen Jogginganzug mehr im Bett an (ein Gefühl der Freiheit) und die Schuhe stehen wieder im Flur. Sie kann kurz allein im Auto warten (und ist total entspannt - das freut mich sehr) und auch mal 'ne halbe Stunde allein zu Hause sein (da bring ich allerdings Sachen, die mir lieb und teuer sind, in Sicherheit). Ein Kauknochen hat auch sehr ! geholfen. Und natürlich vorher ein bisschen toben und alle "Geschäfte" erledigen.
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Ich habe den "Übungsdackel" bereits hinter mir. Freya hat mich die letzten 16 Jahre begleitet. Sie war großartig und mein Schatten. Wir haben zusammen studiert, sind zusammen in den Urlaub gefahren, haben mehrere "Lebensabschnittgefährten" verschlissen und die Schäferhunde haben stets in respektvollem Maß Abstand gehalten. Tut schon weh Abschied zu nehmen. Fühlt sich an wie ein Stück vom Körper, das amputiert wurde.