speziell Ungarn. Sind meistens welche aus Zuchtauflösungen.
Da kannst Du sehr sicher sein, dass das die Welpen sind, die Dir an den deutschen Grenzen auch aus dem Kofferraum entgegen blicken (wenn sie es denn noch können). Das ist ja eine klassische Begründung für den Verkauf der Tiere, die aus dem Osten kommen. Auf Wunsch bringen Dir diese abscheulichen, widerlichen Arxxx
die Tiere auch nach Deutschland. Gegen geringe Aufwandsentschädigung versteht sich. Meist haben sie ohnehin zufällig gerade einen Verwandten in Deiner Nähe zu besuchen. Gilt natürlich nicht nur für Ungarn. Eine Bekannte hat sich vor einem Jahr einen Hund aus einem anderen Land "bestellt", denn es musst unbedingt diese eine Rasse sein. Die war ihr in Deutschland vom Züchter zu teuer, daher wurde ihr dann der kleine Kerl per Sprinter geliefert. Der Hund hatte 5 Tage Fahrtzeit inkl das Gewese an der Grenze hinter sich. War vollgekotet, unterernährt und bis heute hat er vor den meisten alltäglichen Dingen eine Heidenangst. Hat übrigens "sogar" FCI Papiere (was auch eine willkommene Rechtfertigung war). In vielen dieser Länder wird diese Art des Hundehandels schon als Beruf bezeichnet.
Da gehts gerade mit mir durch
Ein Mops aus der Keller- und Scheunenproduktion - mehr geht nicht. Ich glaube, wenn es so etwas wie Wiedergeburt gibt, dann sollten diese widerlichen Typen genau dort zur Welt kommen, wo sie den Tieren diese unermesslichen Qualen antun - und die Käufer gleich mit. Du kannst Dir diverse Videos anschauen, wenn Du es erträgst. Die Mutterhündinnen, die zu nichts anderem da sind als Welpen zu produzieren und das gleiche Dasein fristen wie die Mastschweine in der Massentierhaltung. Es ist so schlimm, dass es nicht in Worte zu fassen ist.
Und weil Du davon ausgehen musst, dass Dir nicht die Wahrheit erzählt wird - und ich davon ausgehe, dass Du nicht hinfahren wirst, um dir die Herkunft anzusehen (wer kann das schon) - musst Du damit rechnen unglaubliches Tierleid zu unterstützen. Auch wenn Du glaubst, ein Tier zu retten - Tu das bitte nicht!
Man muss schon sehr sehr viel Eigenengagement an den Tag legen, sollte die Züchter im Ausland wenigstens mal persönlich getroffen und gesprochen haben (bestenfalls die Zuchtstätte oder sonstige Herkunft mal live gesehen haben) und dann gehört auch immer noch Glück dazu, dass man einen Hund, der die eigenen Erwartungen erfüllt, erwischt. Deine Anforderungen sind ja auch nicht unbedingt gering. Und wie Du schon schreibst - Du kannst das Tier vorher nicht kennenlernen.
Und um das alles beurteilen zu können verlangt es auch ein wenig Sachkunde. Wenn die nicht vorhanden ist, bist Du besser damit bedient im Inland zu suchen.
Schau Dich in Tierheimen und vllt sogar - wenn es den Ausland sein muss - bei Tierschutzorganisationen um. Vllt wirst Du dort auch unter den kleinen Mischlingen fündig. Die freuen sich auch über ein Zuhause und sind auch "Notfelle". Da der Mops so beliebt ist, steckt er auch immer häufiger in vielen kleinen Hunden drin (Stichwort Vermehrer). Eine Wartezeit sollte Dich im Tierschutz nicht abhalten. Und übrigens: Abgaben aus Zuchtauflösungen oder Zuchtverkleinerungen gibt es auch hier. Das sagt nichts über die Gesundheit im Hinblick auf die Anatomie des Hundes aus, wohl aber idR etwas mehr über die Aufzuchtsbedingungen und sonstige Gesundheit (wie Impfstatus und Futterzustand).