Beiträge von Murmelchen

    Kommt halt drauf an wie lange der Hund dort war, was dort gemacht wurde, was der Hund so hat (Ausstellungen, Zuchtzulassung, usw.).

    Natuerlich kostet ein Hund mehr, den man dann zum TA bringt, den man z.B. ausstellt, den man (je nach Alter und Rasse) roentgen und auswerten laesst, den man ausbildet oder erzieht, usw. Wieso sollte der weniger kosten?

    Menschen werden dadurch skeptischer und fragen sich dann vermutlich schon, warum denn der eine Welpe 500 Euro kostet und der andere 2500.

    Das wird nicht passieren - es gibt nämlich schlicht keine Welpen mehr für 500€ (außer im TH vielleicht). Die Kampagne ‚gegen Wühltischwelpen‘ hat so lange die Ramschpreise der Vermehrer angeprangert, bis diese die Preise angezogen haben. Und jede ‚liebevolle Familienaufzucht‘ bei eBay kostet inzwischen zwischen 1500 und 3000 €…

    Was ein Grund ist, wieso manche Zuechter, die ich kenne (zuechten aber keine Gebrauchshunde) , mit dem Preis hoch sind. Da hiess es dann z.B. von Interessenten, dass ja was faul sein muss, weil die Hunde billiger sind, usw.

    Kommt drauf an was du willst ? SL ? AL ? Aus welchem Land ?

    Beides im Vergleich.

    Deutschland, Holland, schweiz, Frankreich

    Schweiz ist mEn am teuersten. So um die 2500 Schweizer Franken (etwas mehr als 2600 Euro) rum (+/-, je nach Zwinger und Verpaarung). In DE (gibts mAn kaum gute Arbeitsterv (oder Zuechter), geschweige denn Groenis) duerfte so bei +/- 1800 Euro liegen und Frankreich/Holland 1200 (+/-).

    Hast du verstanden, das ich von grundsaetzlich geschrieben habe? Und das es mir egal ist, wie du dazu stehst und/oder wieviel du zahlen wuerdest?

    Nix ist daran abwegig. Ich wuesste nur nicht, wieso man mit Menschen darueber reden sollte, die die Rasse nicht kaufen. Wichtig istb es, mit den Interessenten darueber zu reden.

    Du kannst mir doch gar keins auswischen. Wie kommst du zu der Meinung, ich wuerde das annehmen?

    In der Zucht ist es ganz einfach.. Wer den Preis nicht zahlen will/kann, der kauft dort nicht. Ganz einfach und im Grunde so wie ueberall. Ist mir die Jeans, der Fernseher, das Handy, die Milch zu teuer, dann kaufe ich sie/ihn/es nicht. Jedenfalls nicht im Laden X.

    Da muss man gar kein Fass aufmachen.

    Man muss sicher kein Fass aufmachen (das klingt so negativ), aber man kann doch interessehalber Dinge erfragen/hinterfragen. Und auch dein obiges Beispiel: Kann man als ganz einfach und gesetzt betrachten (tun vermutlich die allermeisten), aber es dürfen auch solche scheinbar "klaren" Dinge sozusagen auf der Metaebene hinterfragt werden. Bei so was muss keiner mitmachen, deswegen ist es echt schade, wenn sich manche (ich weiß nicht, ob du) von solchen Fragen provoziert fühlen.

    Ich find's interessant, was die Frage von Billieshep hergibt!

    Und damit ich hier nicht nur querschieße, auch noch eine Antwort auf die Frage: Ich habe 2000,00 für meinen Welpen bezahlt (2023) und würde das auch wieder tun, auch mehr. Ein Hundeleben bzw die Arbeit und das Herzblut der Züchter ist für mich eh nicht in Geld zu bemessen. Insofern wären auch 3000 oder 4000 Euro für mich in Ordnung - oder sogar noch wenig? Für mich muss es menschlich mit dem Züchter passen, ich muss ihm gern das Geld geben, weil ich seine Arbeit und Expertise als Züchter und ihn als Mensch schätze. Dann ist mir auch egal, wie viel Gewinn bei einem Wurf rum kommt. Umgekehrt möchte ich nichts mit einem Menschen zu tun haben (und entsprechend keinen Hund von ihm kaufen), wenn er mir nicht "korrekt" vorkommt. Dann möchte ich ihm nicht mal 2,50 Euro geben.

    Ich fuehl mich gar nicht provoziert. Wieso auch? Billieshep wird hier keinen Hund kaufen, von daher kann mir die Einstellung egal sein (und ist es auch). Meine Welpenkaeufer bekommen aufgeschluesselt wie es zum Welpenpreis kommt, also ist auch da alles fein.

    Ich finde nur dieses Getue wegen dem Preis grundsaetzlich strange. Ist mir ein Welpe zu teuer, kaufe ich ihn nicht. Ich wuerd niemals 2000 Euro zahlen, ausser es ist der uebliche Preis (einer meiner Lieblingszuechter im Ausland nimmt das umgerechnet und das ist eben der normale Preis dort). Deswegen verstehe ich die Aufregung nicht, die es immer wieder gibt.

    Man darf auch nicht vergessen, dass die kleinen Rassen (und die meisten sind eben eher Begleithunde) im Durchschnitt deutlich kleinere Wuerfe haben. Es ist ein Unterschied ob man 3 oder 10 Welpen hat. Und die Decktaxe ist bei vielen Rassen einfach auch echt hoch. So hoch, dass vermutlich 99% aller Arbeitshundezuechter mit den Ohren schlackern..


    Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde sich meine Erfahrung der Zucht signifikant von der Pudelzüchterin mit der Preisaufstellung unterscheiden.

    Stellt sich halt auch die Frage nach der Qualitaet. Ich hab Fiona mal kennengelernt und ueber die HP wird einfach auch klar, dass da noch mehr dran haengt. Die Hunde, die ich vor vielen Jahren mal erlebt habe, waren halt keine 0815 Hunde, wie man sie gefuehlt an jeder Ecke findet. Ob das noch immer so ist, weiss ich allerdings nicht.

    Wie gesagt, ich bin KEIN Züchter, obwohl ich im Laufe dieses Threads echt Interesse daran entwickelt habe :lol:

    Joa mach mal. Und dann guck mal auf die Ausgaben, bis deine Huendin zuchttauglich ist und wieviel du gezahlt hast, bis du beim Rueden stehst :roll:


    Wer redet von Einschraenkungen? :???:

    Nichtsdestotrotz kenne ich genügend Menschen, die sich genau wie ich, die Frage stellen, ob man heute noch jeden Preis und jedes Konzept einfach so hinnehmen muss/sollte :nicken:

    In der Zucht ist es ganz einfach.. Wer den Preis nicht zahlen will/kann, der kauft dort nicht. Ganz einfach und im Grunde so wie ueberall. Ist mir die Jeans, der Fernseher, das Handy, die Milch zu teuer, dann kaufe ich sie/ihn/es nicht. Jedenfalls nicht im Laden X.

    Da muss man gar kein Fass aufmachen.