Beiträge von KayaFlat

    Das ist mir auch mal kurz durch den Kopf geschossen. Aber ich wüsste nicht, wie ich das medizinisch oder "hundepsychologisch" begründen sollte.

    Ich finde beide Erklärungsmodelle logisch. Der Druck sich fortzupflanzen steigt mit dem Ablauf der Lebensjahre , bzw. einem Verlust

    Dumme Frage ( und nein, ich will keine Welpen): würde sich nach dieser Theorie das Verhalten während der Läufigkeit nach erfolgter Mutterschaft mässigen? Nö, oder? Weil bei der Fortpflanzung gilt ja, je mehr Nachkommen desto besser.

    Kann es sein, dass sich das Hormonchaos im Laufe der Läufigkeiten steigert? Es müsste jetzt Kayas siebte Läufigkeit sein und ich bilde mir ein, so durchgeschossen war sie noch nie. Die geiert draussen nach jedem Hund, könnte ja ein Rüde sein. Macht erstmal einen auf taub, bis ich echt nen Brüller loslasse. Gestern wär sie mir fast zu nem Mini- Dackel abgeditscht, den ich gar nicht gesehen hab, so klein war der. Heute hat sie volles Karacho auf ein Auto am Waldrand zugehalten, hat vielleicht gedacht, das ist ein Riesenrüde. Ich hatte sie echt die Hälfte des Spaziergangs an der Leine, weil sie so unmöglich war. Dann liegt sie vor der Terrassentür und pienst aus dem Fenster, wenn irgendwas vorbeigeht.

    Echt, so schlimm wars noch nie.

    Hab ich gerade gestern auf der HP einer Tierärztin gelesen, daß in Bezug auf Läufigkeiten gilt: je oller, je doller. Bei Megan isses auch so, daß sie erst in der 3. Läufigkeit auf der Suche war, bzw. ist.

    Uiuiui. Das sollte sich aber jetzt nicht noch jede Läufigkeit steigern, sonst dreh ich durch.

    Ich kenn mich diesbezüglich nicht aus aber könnte es diesmal extrem sein wegen des beim letzten Mal durchgeführten Medikamentösen Abbruchs einer eventuellen Trächtigkeit?

    Würde ich auch vermuten

    Das ist mir auch mal kurz durch den Kopf geschossen. Aber ich wüsste nicht, wie ich das medizinisch oder "hundepsychologisch" begründen sollte.

    Kann es sein, dass sich das Hormonchaos im Laufe der Läufigkeiten steigert? Es müsste jetzt Kayas siebte Läufigkeit sein und ich bilde mir ein, so durchgeschossen war sie noch nie. Die geiert draussen nach jedem Hund, könnte ja ein Rüde sein. Macht erstmal einen auf taub, bis ich echt nen Brüller loslasse. Gestern wär sie mir fast zu nem Mini- Dackel abgeditscht, den ich gar nicht gesehen hab, so klein war der. Heute hat sie volles Karacho auf ein Auto am Waldrand zugehalten, hat vielleicht gedacht, das ist ein Riesenrüde. Ich hatte sie echt die Hälfte des Spaziergangs an der Leine, weil sie so unmöglich war. Dann liegt sie vor der Terrassentür und pienst aus dem Fenster, wenn irgendwas vorbeigeht.

    Echt, so schlimm wars noch nie.

    Mir fällt es auch beim Mali schwer, mir eine 10- wöchige Welpen- Bestie vorzustellen.

    Aber wenn der Hund in dem Alter schon so reaktiv ist, so vehement nach vorne geht und sich frustig umdreht, wenn er begrenzt wird, dann muss er m.E. in sachkundige Hände.

    Inwiefern die Kleine schwache Nerven hat, von der Genetik her eine Granate ist usw. kann ich aufgrund des Threads schwer beurteilen, aber wenn Mali-Kenner sagen, die sei eine besondere Nummer... :ka:

    Fakt ist aber, dass die Prägephase, in der wichtige Grundsteine für die gesamte Lernentwicklung und Reizverarbeitung gelegt werden, ca. bis zur 16 Woche geht, wenn ichs richtig im Kopf habe. Das hiesse für mich, dass die Kleine möglichst bald in kundige Hände gehört, damit zumindest hier noch ein paar Weichen gut gestellt werden. Es darf halt nicht sein, dass der Knirps schon in dem Alter lernt, dass ungerichtetes kopfloses Aggressionsverhalten unwidersprochen bleibt oder zum Ziel führt. Diese Lernerfahrung halte ich bei dem Typ Hund einfach für katastrophal. Der Hund muss jetzt möglichst liebevoll, aber vor allem konsequent lernen, sich da runterzuregeln oder zumindest sich mit Unterstützung zu beruhigen. Damit darf man den Hund nicht allein lassen und es laufen lassen.

    Ich will meine Dsh nicht mit diesem Mali vergleichen, aber die hing dir auch volle Knarre im Hosenbein oder im Ärmel und ging dabei ab wie ein Baby- Berserker. Das muss man beizeiten regeln, weil mit 6 Monaten ist das schon nicht mehr lustig.

    Das ist von vielen Faktoren abhängig. Vor allem auch davon, was du unter Auslastung verstehst. Freie Bewegung in der Natur ohne jetzt wahnsinnig Strecke zu machen, dürfte den Hund nicht überdrehen. Wuseliges Stadttreiben schaut da vielleicht anders aus. Ich denke, es ist schwer, das so pauschal zu beantworten.

    Ob es zu viel ist (meist ist es eher das als zu wenig) merkst du, wenn du dir den Hund anschaust. Ich finde aber, das ist schwer zu beschreiben, weil das so individuell ist. Du kennst doch deinen Hund und weisst, wie er sich verhält, wenn er im Lot ist. Ist er im Lot, war dein Pensum okay. Gerät er aus dem Lot, stimmt was nicht. Das kann zu viel, zu wenig oder das Falsche sein, was du mit ihm gemacht hast. Dann drehst du halt ein bisschen an den Stellschrauben, bis du merkst, es lotet sich wieder ein. M. E. gibt es kein Patentrezept für jeden Hund.

    Beispiel bei Kaya. Ungefähr in dem Alter wollte ich spielerisch das Apportieren anfangen, um sie rassegerecht auszulasten. :woozy_face: Aber irgendwie habe ich da zu viel Druck reingebracht. Das Ende vom Lied war, dass es eine Katastrophe war, mit einem Hund, der unkontrolliert das Dummie gebeutelt hat oder - wenn ich da Regeln reinbringen wollte- ins Meiden gegangen ist. Nach 10 Minuten K(r)ampf war der Hund drüber und hat sich abgeschossen. Ich war halt der naiven Ansicht, das ist ein Apportierhund, dem liegt das im Blut und der kann das ab Werkseinstellung. Ich hab aber gemerkt, das bringts jetzt nicht und das tut ihr nicht gut und habs gelassen. Kaya hat es im ersten Jahr echt gereicht, Gassi zu gehen, die Grundkommandos zu lernen, mich zu meiner Schwester oder mal ins Gasthaus zu begleiten, also quasi grundsätzlich alltagstauglich zu werden.

    Extra- Sachen wie Apportieren aufbauen und Suchen machen, habe ich erst im zweiten Jahr angefangen. Den Hund an die Alltagstauglichkeit heranführen ist m. E. im eesten Jahr Auslastung genug.

    Sieht vielleicht anders aus, wenn du den Hund ambitioniert im Sport führen willst. Ich glaube, da fangen einige in dem Alter schon spielerisch mit den Grundlagen an. Aber da habe ich nicht viel Ahnung von.

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    Kommt es denn tatsächlich vor dass Katzen und Hunde richtig miteinander (nicht der Hund mit der Katze) spielen? Also mit einer höheren Wahrscheinlichkeit als ein 6 er im Lotto?

    Hier wird interagiert, aber spielen würde ich das nicht nennen. Der Hund beschnüffelt die Katze und beleckt sie. Die Katze streicht dem Hund um die Beine und unter dem Bauch. Das lasse ich laufen. Sie ruhen zusammen mit mir auf dem Sofa, das ist auch okay. Alles mit mehr Dynamik breche ich ab, also z.B wenn die Katze den Hund anpfötelt oder anspringt und in die Wamme beisst oder wenn der Hund der Katze hinterhergeht oder mit der Pfote nach ihr tatscht. Da geht dann auch bei beiden die Erregung hoch. Will ich nicht haben, denn es besteht die Gefahr, dass es kippt. Meist leben sie eh nebeneinander her. Friedliche Koexistenz, mehr will ich auch gar nicht.

    Ruhetage in dem Sinn gibt es nicht, aber es kann natürlich sein, dass ich mal einen Tag weniger Zeit habe, dann fallen die Spaziergänge halt etwas kürzer aus. Wenn ich krank bin, nimmt meine Schwester den Hund zu wenigstens einer grösseren Runde mit, ne kleine schaffe ich morgens in fast jedem Zustand. Bei mir zu Hause ist es eh ruhig und jetzt im Winter bin ich weniger unterwegs, wo Kaya halt sonst mitkäme. Im Sommer findet einfach ganz viel Outdoor statt. Das Wetter ist dem Hund egal, sie findet es immer gut genug für einen ausgedehnten Spaziergang, aber wenns voll scheusslich ist, hab ich halt keine Lust, 1,5 h durch die Gegend zu latschen. Raus gehts aber trotzdem, kürzer halt.

    Wo ich gemerkt habe, dass sie mal ein paar Tage kürzer treten wollte, war nach der Woche Familienurlaub mit den Kids. Da war sie bei jeder Tagesaktivität dabei, so ca. 5- 7 Stunden auf Achse und in der FeWo wars auch recht trubelig. Da hat sie daheim gefühlt drei Tage nur gepennt.

    Ansonsten hat sie bei mir zu Hause echt ihre Ruhe und im Winter jetzt eh mehr als im Sommer.

    Wenn du nachhaltig Erfolg willst, gibt es keine Abkürzung. Zur Methode über Einschüchterung und Nassspritzen wurde schon viel gesagt und ich spar es mir.

    Schleppleinentraining bringt Erfolg, wenn man es richtig macht, aber es ist anstrengend für den HH und kann dauern, bis es funzt. Es ist auch oft kompliziert, die Schlepp richtg abzubauen. Es gibt viele Hunde, die an der Schlepp funktionieren und ohne weg sind.

    Ich persönlich halte nichts davon, an einem Problem isoliert zu arbeiten, sondern finde, man muss es Ganzheitlich betrachten und den gesamten Umgang mit dem Hund auf den Prüfstand stellen.

    Wenn du einen Hund hast, der sich aussen abschiesst und vor Stress keine Leckerlies nimmt (weil er das in dem Erregungslevel schlicht nicht kann), wäre bei mir der erste Schritt Erregungskontrolle. Mir wäre wichtig zu lernen, wie ich demHund helfe, sich runterzuregulieren. Dann kann man am Gehorsam arbeiten, weil der Hund m. E. erst dann aufnahmefähig ist. Und Erregungskontrolle ist ein Thema für den kompletten Alltag.

    Es wäre vielleicht gut, wenn du einen Trainer fändest, der sich das ganze Bild betrachtet und dich da anleiten kann, zumal du ja einen Hund hast, der von der Genetik und der frühen Prägung schon eine Hausnummer zu sein scheint.

    Ich denke, es wird auch nur dann klappen, wenn du die Arbeit mit und an deimem Hund nicht nur als Mühsal und Plage wahrnimmst, sondern als gemeinsame Herausforderung, die zusammenschweisst und auch Spass macht. Dabei dauern Fortschritte halt so lange wie sie dauern, aber wenn man einen Weg gefunden hat, der grundsätzlich vielversprechend ist, muss man dranbleiben. Immer, jeden Tag und konsequent.

    Kaya wird fünf und eigentlich ist alles rund, aber zur Zeit ist für mich auch wieder jeder Spaziergang fordernd, weil sie läufig ist und eine Hormonbombe, die heftige Hirnaussetzer hat. Sie darf trotzdem in den Freilauf, aber ich muss da sehr genau schauen und rechtzeitig abrufen und anleinen, weil sonst hängt sie jedem Rüden auf der Pelle.

    Was ich sagen will, ist, Hundeerziehung und Haltung erfordert Einsatz und ist manchmal anstrengend, selbst wenn der Hund eigentlich "fertig" ist. Aber das macht es doch auch spannend.