+++ UPDATE: Leider hat es der kleine Flanders nicht überlebt. Er ist am 26.05 von uns gegangen +++
Der hübsche Flanders hatte vor wenigen Monaten das große Los gezogen und durfte zu seiner Für-Immer-Familie ziehen. Nun, kurze Zeit später, steht das Leben der Familie Kopf, denn der hübsche Kerl muss um sein Leben kämpfen.
Zuerst begann es relativ harmlos. Der Rüde hatte etwas Durchfall. Urplötzlich verschlimmerte sich der Zustand und er erbrach und die Beine sackten weg. Sofort wurde er einer Tierärztin vorgestellt und es wurde Blutgenommen. Der erste Verdacht war, dass er Gift aufgenommen hat. Seine Schleimhäute waren sehr blass und er war sehr geschwächt. Er bekam Vitamine verabreicht und ihm ging es sichtlich besser.
Doch schon am nächsten Tag konnte er sich wieder kaum auf den Beinen halten und hat sich total zurückgezogen. Natürlich ging sein Frauchen wieder sofort mit ihm zum Tierarzt.
Die Tierärztin war geschockt, als sie ihn sah, die Blutwerte waren so katastrophal, dass sie sogar noch einmal Blut genommen haben, weil sie dachten, das Gerät spinnt. Sein Hämatokrit lag bei 13, Normwert ist ab 45%.
Daraufhin wurden sie sofort in die Tierklinik geschickt, wo er direkt eine Bluttransfusion bekommen hat. Die Klinik machte deutlich, dass es um Flanders sehr schlecht steht und er die Nacht eventuell nicht überlebt.
Unter der Behandlung dort und einer zweiten Bluttransfusion hat er sich aber stabilisiert. Mittlerweile ist der hübsche Kerl wieder zuhause.
Eine richtige Diagnose gibt es leider immer noch nicht, die Ärzte gehen davon aus, dass es eine Autoimmunreaktion ist und sein Körper die roten Blutkörperchen zerstört. Er bekommt jetzt Cortison und zwei Immunsuppressiva.
Die Ärzte hoffen, dass sich das Immunsystem durch dieses komplette "runterfahren" jetzt quasi resetet und er wieder anfängt, rote Blutkörperchen nachzuproduzieren.
Es könnte sein, dass er sein Leben lang Medikamente braucht, es ist aber auch möglich, dass er wieder komplett gesund wird, momentan kann man das noch nicht abschätzen. Es könnte leider auch derzeit jederzeit wieder dazu kommen, dass sein Zustand so kritisch wird und er nochmals Blut braucht. Das ist natürlich das, was niemand hofft.
Für all diese Behandlungen sind ca. 3000€ Behandlungskosten angefallen. Es wäre toll, wenn sich Menschen finden, die die Familie bei der Finanzierung der Kosten unterstützen könnten. Jeder € kommt bei Flanders an und entlastet seine Familie sehr.
Wer möchte mit Flanders und seiner Familie um sein Leben kämpfen?