Beiträge von Nari137

    Nun möchte ich doch mal nachfragen, um welche spezielle Lesetechnik es sich hierbei handelt? Kann ich die irgendwo im Internet nachlesen oder gibt es dazu ein spezielles Buch etc.? Ich habe so viele Bücher, vor allem Fachliteratur, die ich unbedingt noch lesen will. Aber zeitlich und auch von der Konzentration her, fällt es mir nicht immer leicht, diese Bücher zu lesen. Ich würde daher sehr gerne meine Lesetechnik verbessern wollen.

    P.S.: Ich empfinde die Anwendung einer speziellen Lesetechnik gewiss nicht als schlimm. Im Gegenteil, ich finde das sogar sehr beeindruckend und würde mir diese auch gerne aneignen wollen. :D

    Na da wird sich mein Mann freuen, wenn er hört, dass die Gassi-Runden mit der Schleppleine nun doch sein dürfen. Wobei Milow an der Schleppleine laufen muss, da er noch nicht so gut hört und wenn andere Menschen oder Radfahrer kommen, es sofort in seinem Kopf, gefühlt, aussetzt und er dorthin rennt ohne auf unser Pfeifen zu hören. Ansonsten darf Milow auch mal in unserem Garten mit Aufsicht (wir sind gerade dabei, einen Zaun zu ziehen, was aber wegen des Wetters aktuell pausiert) ohne Leine umherflitzen. Wir haben ein Grundstück von 3.500 Quadratmetern hierfür.

    Die Swiffer:

    An der Schleppleine läuft Milow in der Regel montags, mittwochs, freitags und sonntags sowie manchmal auch samstags umher. Die Schleppleine ist 15 m lang.

    lxbradormicky_ :

    Da gebe ich dir Recht. Wegen der Umbaumaßnahmen in Milows Kopf hat mein Mann nun auch eingesehen, dass wir noch an den Basics trainieren werden. Es wird vorerst keine Suche mehr geben, bis unser Hund mit sich und uns wieder im Reinen ist. Und wenn es 3 Monate dauern wird, dann ist das eben so. Ich habe meinen Mann auch gebeten, sich wegen der BH-Prüfung nicht zu stressen. Er wollte es gerne im Frühjahr versuchen, aber nun sieht er ein, dass Herbst hierfür noch früh genug ist. Und wenn es bis dahin auch nichts wird, dann ist das so.

    Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis 1 Großpudel, von dem ich sehr begeistert bin. Gegenüber Menschen scheint der Rüde freundlich und aufgeschlossen zu sein, ohne aber aufdringlich zu sein. Leider mag mein Hund diesen Pudel nicht. Wobei ich das Gefühl habe, dass dieser Pudel kein generelles Problem mit anderen Hunden zu haben scheint. Ich war auch positiv überrascht, wie toll sich das Fell des Großpudels anfühlt und dass das kein riesengroßer Hund ist. Die Besitzerin nimmt ihn oft mit. Tatsächlich ist er aber etwas quengelig, wenn ihm mal etwas nicht passt. Zudem hat er sich eng an seine Besitzerin gebunden, so dass das Alleinsein schon noch ein Thema für ihn ist. Jedoch weiß ich nicht, ob dieser Pudel charakterlich eine Ausnahme oder eher Standard ist.

    Czarek :

    Der jüngste Sohn von Walpurga weist ADHS und eine Autismus-Spektrumstörung auf. Daher denke ich, wird vor allem nach einem Hund gesucht, der auch damit bei Bedarf umgehen kann. Daher wohl auch die Tendenz dazu, eine Hunderasse zu empfehlen, die sich als Assistenz- bzw. Therapiehund eignen würde.

    Das RH-Training erfolgt dienstags und donnerstags von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Daher schaffen wir es zeitlich nicht, mit Milow vorher noch 1 Stunde an der Schleppleine spazieren zu gehen. Das ist halt das doofe an der RH-Arbeit. Die Hunde werden in einzelnen Trainingssequenzen intensiv gefordert. Da man aber dafür viel Zeit investiert, hat man oft davor oder danach keine Zeit mehr groß für andere Dinge, wenn man zudem berufstätig ist. Ich gehe morgens mit Milow 20 bis 30 min an der normalen 2-Meter-Leine spazieren. Sonntags geht mein Mann normalerweise noch ne Stunde an der Schleppleine mit Milow spazieren, bevor es zum Hundeplatz geht. Montags, mittwochs und freitags ist normalerweise auch immer 1 Stunde an der Schleppleine Gassigehen nach der Arbeit erfolgt.

    Ach beim Gruppen-Spaziergang mit den anderen Hunden war angefacht, dass Milow eine Gruppe von Hunden kennenlernt, mit der wir ein- bis zweimal im Monat uns treffen. Es ist also angefacht, dass wir irgendwann regelmäßig mit den selben Hunden und Haltern spazieren gehen.

    Nachtrag:

    Wir gehen mit Milow einen eher langweiligen Feldweg entlang. Wir brauchen vielleicht 5 min, bis wir auf dem Feldweg sind. Wir begegnen in unserem kleinen Dorf oft überhaupt keine Menschen oder andere Hunde. Hier ist es oft eher langweilig.

    thewhitewolf:

    Wahrscheinlich wäre es wirklich besser gewesen, wenn wir das 1. Kennenlernen mit unserem Kumpel 2 Wochen nach Einzug mit Milow gemacht hätten. Jedoch war es so, dass er an dem Tag einfach über den Hundeplatz umher flitzen konnte und da noch nichts machen sollte. Das 1. Kennenlernen mit der Rettungsstaffel war erst am 18.03.2021 (1 Tag vor unserer Hochzeit :tropf:). Und ab da gab es erstmal 10 Probetrainingseinheiten, bevor man sich für oder gegen die Rettungsstaffel entscheiden konnte. Wobei 16 Wochen tatsächlich ein gutes Alter ist, um damit spielerisch zu beginnen.

    Ich danke euch sehr für eure Meinungen. Ich habe gerade lange mit meinem Mann diskutiert. Wir konnten uns darauf einigen, dass er dienstags und donnerstags zum Rettungsstaffel-Training geht, wobei dort je nur zwei Einheiten je 10 bis 15 min erfolgen sollen, in denen er Basics wie Sitz, Platz, an der Leine gehen etc. und Bellen machen soll. Das sind dann quasi insgesamt 20 bis 30 min Training pro Tag an diesen 2 Tagen. Samstags soll Freilauf oder Spaziergang an der Schleppleine sein und sonntags ist Treffen auf dem Hundeplatz, wo Gruppenübungen mit anderen Hundehaltern und deren Hunde an der Leine erfolgt. Montags, mittwochs und freitags ist dann komplett Ruhetag. Das wollen wir 1 Monat lang ausprobieren. Da mein Mann in der Staffel der Hundeführer ist, muss er natürlich mit dem Trainingsplan einverstanden sein. Das war gerade nicht einfach, ihn von diesem Plan zu überzeugen. Eigentlich wollte mein Mann nämlich noch samstags Rettungsstaffeltraining machen. Aber mir wird das dann auch zu viel.

    Die 2. Trainerin aus dem Therapie-Zentrum hatte mir persönlich tatsächlich große Angst wegen Milow gemacht. Die jetzige Trainerin meinte aber auch, dass Milow ein normaler Junghund sei, der leider eine niedrige Reizschwelle habe und sehr aufgeregt sei. Sie würde das aber immer öfters bei Labbis erleben.

    Ach natürlich haben wir keine 4 Trainer parallel. Unser 1. Trainer ist ein Kumpel von meiner Kollegin, mit dem wir sonntags trainieren. Wir helfen uns gegenseitig. Wir müssen auch kein Geld oder so zahlen. Hieraus ist eine Freundschaft entstanden, bei der wir uns gegenseitig helfen. Er macht zum Glück keinen Druck und man kann auch über verschiedene Trainigsansätze reden. Er sagt auch selber, dass er gar nicht alles zu 100 % wissen kann und noch gerne dazu lernt. Er weiß natürlich davon, dass wir uns wegen Milow noch woanders hingewandt haben. Durch ihn sind wir zur Rettungsstaffel gekommen. Und mit unserer aktuellen Trainerin haben wir über die Rettungsstaffel und das Training am Sonntag und der Vorbereitung auf die BH und so gesprochen. Wir wollen keine gegensätzlichen Trainingsansätze ausprobieren oder so.

    Bei der Rettungsstaffelarbeit finde ich es toll, dass wir hierdurch vielleicht Menschen helfen können, gleichzeitig aber auch ein schönes Hobby mit unserem Hund haben können. Eigentlich macht das auch Spaß. Nur aktuell ist es mit Milow nicht einfach.

    Wahrscheinlich habt ihr Recht und wir stressen uns aktuell auch zu sehr. Das wiederum wird sich dann auf Milow übertragen. Früher war es so, dass ich die Hundeführerin war. Da ich aber an meine Grenzen gekommen bin, da mein Vater schwer erkrankt ist und ich nun mehr für meine Familie da sein will, zudem nicht diese Beziehung zu Milow habe, wie mein Mann und einfach arge Probleme habe, 35 kg an der Leine zu halten, hat mein Mann die Hundeführerschaft übernommen. Mich hat das erheblich entlastet. Nur seitdem hat sich mein Mann total in die Vereinsarbeit als auch die Unterordnungsarbeit etc. hineingesteigert, so dass ich nun versuche, ihn zu bremsen. Er weiß, dass ich hier im Forum bin und ich habe ihm vorhin einiges erzählt, was ihr mir geschrieben habt. Ich hoffe, dass hilft nun auch ihm, sich mehr zu entspannen. Euch also vielen lieben Dank für den Input.

    Um ehrlich zu sein, war das nun quasi die 4. Meinung einer Trainerin innerhalb eines Jahres. Wir haben Milow am 23.01.2021 erworben. Sein 1. Trainingstag bzw. das Kennenlernen mit dem Trainer war am 24.01.2021. Im Sommer 2021 waren wir dann bei einem erste Hilfekurs für Hunde bei einem Hunde-Therapie-Zentrum. Da meinte die dortige Trainerin, man merke Milow null an, dass er erzogen wird. Wir sollen viel konsequenter mit ihm sein. Überhaupt hätten wir eine tickende Zeitbombe. Spätestens mit 4 Jahren würde er seine Mannschärfe auspacken und dann kämen wir nicht mehr mit ihm klar. Es sei völlig verständlich, wenn wir jetzt den Hund weggeben. Zumal er extrem stur sei und damit eh schlecht erziehbar. Milow gehöre nicht in die Hände von Hundeanfängern. Wir hätten bei ihr trainieren können, aber ich 1 Stunde Anfahrt ist mir zu weit, zumal ich mich bei ihr nicht wohl gefühlt hatte.

    Dann hatte mein Mann letztes Wochenende eine 3. Trainerin per Zufall kennengelernt. Die meinte, man merke Milow an, dass er unbedingt trainieren wolle. Wir müssten noch mehr mit ihm machen und noch konsequenter sein. Wobei ich meinem Mann gesagt habe, dass ich nicht noch eine Person im Erziehungskreislauf wolle. Darüber ist er nun sehr beleidigt. Die aktuelle Trainerin haben wir auf Empfehlung im Dezember 2021 kennengelernt. Die meinte auch, man merke Milow an, dass er zu wenig ausgelastet wird. Wir sollten nicht nur trainieren, sondern ihn auch auf spaßigeweise auslasten durch Nasentraining, Freilauf etc.

    Bislang meinten alle, wir sollten mehr mit dem Hund machen. 3 von 4 meinten, er solle mehr Konsequenz erfahren. Die jetzt aktuelle Trainerin meinte, dass er pro Tag mindestens 1 Stunde an der Schleppleine geführt werden müsse bzw. Freilauf erhalten soll, wenn an dem Tag kein Training erfolgt. Er bräuchte dies als junger Rüde zur Auslastung. Ganz ehrlich, mein Mann und ich streiten uns fast jeden Tag wegen der Erziehung. Langsam habe ich echt keine Lust mehr auf diesen Hund. Gefühlt sagt uns jeder was anderes. Schlimm ist es dann, wenn es heißt, wir sollten mal mehr mit Milow machen und uns mehr um seine Erziehung kümmern. Entschuldigt, mir ist nur langsam echt zum Heulen zu Mute. Wobei Milow jetzt lieb neben mir auf der Couch liegt und ruhig vor sich hin chillt. Entschuldigt, dass ich mich gerade hier so auskotze. :verzweifelt:

    Märchen:

    Ich habe das hier im Forum schon mehrfach gelesen gehabt, dass man den Hund nicht überfordern soll. Leute aus der Rettungsstaffel sagen aber, dass unser Trainingsprogramm okay sei. Selbst 2 andere Hundetrainer meinten, dass wir zu wenig mit Milow gemacht hätten, wenn wir nur dreimal die Woche mit ihm trainieren. Stattdessen sollten wir unser Programm um Hundekontakte und mindestens einmal die Woche Freilauf erweitern. Das haben wir nun gemacht. Wobei ich schon achte, dass er auch Tage hat, wo nichts großartig passiert. An den Tagen geht mein Mann mal für 1 Stunde mit Milow an der Schleppleine am Feld entlang spazieren. Das sind dann diese Tage, wo er seine Freizeit genießen soll. Wobei es auch mal Tage gibt, wo wirklich gar nichts passiert. Und gestern dauert der Spaziergang mit den anderen Hunden lediglich 1 Stunde. Den Rest des Tages hatte Milow zu ruhen. Ich meine, klar hört euch das jetzt viel an, wenn man denkt, der Hund erhält an 5 Tagen die Woche ein Programm. Aber ein Programm dauert nicht den kompletten Tag an. Milow ist fast 14 Monate alt.