Beiträge von Nari137

    Hallo. Zurzeit bin ich wegen unseres Rüdens sehr ratlos. Wir haben Milow im Alter von 8 Wochen bekommen. Wir leben in einem kleinen Dorf. Wegen Corona hatte ich mich nach einem Play-Date für Milow umgeschaut und sogar jemanden gefunden. Nach ca. 3 Wochen Eingewöhnung sollte das Treffen endlich stattfinden. Ich habe mich sehr auf das Treffen gefreut. Aber dann kam das niederschmetternde Ergebnis der Kotuntersuchung des Tierarztes: Milow hat Giardien. Also habe ich das Treffen wieder abgesagt und ihn behandeln lassen. Was soll ich sagen, seit fast 10 Wochen quälen wir uns (wahrscheinlich vor allem Milow) mit der Sache rum. Gestern haben wir ein 2. Medikament wegen der Giardien bekommen. Nebenbei bekommt Milow noch ein Mittel vom Tierarzt, um seinen Darm mit guten Bakterien neu zu besiedeln. Schonkost bekommt er auch. Gefühlt sind wir nur am Putzen und Wäsche waschen. Nutzen natürlich Giardien-Ex als Spray und Konzentrat.

    Nun ist es so, dass Milow fast 18 Wochen alt ist und noch immer keine sozialen Kontakte hatte. Schließlich ist er ja ansteckend. Ich habe jetzt Angst, später einen verhaltensauffälligen Hund zu haben, weil er in einer wichtigen Entwicklungsphase keine adäquaten Sozialpartner hatte. Aber ist das wirklich so, dass er durch die Isolation bedingt einfach nur verhaltensgestört werden kann? Kann ich einer derartigen Entwicklung irgendwie entgegen steuern?

    physioclaudi:

    Ich denke schon, dass der Züchter sehr wohl etwas dafür kann, dass er uns einen kranken Welpen für viel Geld verkauft hatte. Denn Milow hatte vom 1. Tag an diesen eklig stickenden Durchfall. Ihm hätte bereits vorher auffallen müssen, dass was mit dem Welpen nicht stimmt. Wir als Laien schoben es damals auf die Aufregung, dass Milow Durchfall hatte. Unser Umfeld bestätigte unsere Annahme. Ebenso kann man mit 8 Wochen erkennen, ob die Hoden normal gebildet sind oder nicht. Bei Milow war da von Anfang an nix zu sehen. Also sollte er als Züchter auch wissen, dass da etwas nicht stimmt. Er hätte beides beim Kauf erwähnen müssen. Ich will ihn heute deshalb konfrontieren.

    Hummel:

    Du hast Recht, eigentlich könnte ich Milow zurück geben. Aber nach fast 10 Wochen wollen wir das nicht. Zumal wir uns nicht mal sicher sein könnten, ob der Züchter ihn dann auch behandeln und später operieren lässt.

    Was das Anfassen und Kontrollieren des Hodens betrifft, denke ich mal, hast du mich mit INESS86 verwechselt. :tropf: Wir machen da gar nix am Hoden, weil wir nix kaputt bzw. unnötig reizen wollen.

    Wir waren heute beim Tierarzt mit Milow, um die Giardienprobe abzugeben und damit er lernt, dass der Tierarzt nicht prinzipiell böse ist. Nun nach 2 Zyklen ist das Ergebnis noch immer positiv :(. Er bekommt nun ab morgen ein anderes Medikament. Ca. 400,- € an Kosten sind deshalb schon geflossen. 400,- € wird es uns kosten, wenn der fehlende Hoden im Bauchraum in einem Jahr bei ihm entfernt wird. Schön, dass wir richtig viel Geld für ihn beim Züchter bezahlt hatten. So niedlich er auch ist, unser Fazit dazu: wir haben da ganz schön in die Scheiße gegriffen. :( Ne Bekannte meinte, dass er wohl froh sein kann, dass er zu uns gekommen ist, da wir uns kümmern und uns selber Gedanken machen.

    Ich drücke allen anderen Giardienbetroffenen ganz doll die Daumen, dass ihr die Biester wirklich bald los seid.

    Moin. Mein Labrador hat diese Wellen mit seinen 17 Wochen auch (noch). Ich habe nun dazu gelesen, dass diese Wellen wohl vor allem bei der Arbeitslinie auftreten, da auf diese Weise das Fell wasserabweisender sei. Keine Ahnung, ob das wirklich so ist. Ich denke mal, dass es eine Laune der Natur ist, genauso wie meine Locken. Manche haben sowas und manche nicht. Wobei sich das wohl bei vielen mit den Jahren verwachsen soll, so dass ein Labrador im Alter von 3 Jahren das meistens nicht mehr hat. Ich bin mal gespannt, wie es sich bei unserem Hund entwickeln wird.

    physioclaudi:

    Irgendwie klingt das gerade niedlich, dass Lucifer ab und an dann doch noch Schutz bei euch sucht. Wobei das wohl auch so bleiben kann, selbst wenn er erwachsen ist. Einfach weil er gemerkt hat, dass ihr euch um ihn kümmert und er euch vertrauen kann ^^.

    Ab wann gilt für euch ein Hund als Junghund? Milow ist nun 16,5 Wochen alt. Er ist gerade im Zahnwechsel. Habe ich nun einen Junghund? Ich hatte gelesen, dass dies wohl individuell sei, aber der Hund spätestens mit 18 Wochen ein Junghund sei. Kleine Rassen werden schneller erwachsen. Milow ist ein Labrador und somit erst mit ca. 3 Jahren erwachsen. Also ist er noch ein Welpe? Wie seht ihr das?

    DerFrechdax:

    Ach das tut mir so Leid für euch. Ich drück euch ganz doll die Daumen, dass es mit dem 2. Zyklus besser klappt.

    physioclaudi:

    Ich drück euch auch die Daumen, dass sich das mit dem Durchfall bald gibt und es „nur“ Durchfall ist und keine Darmparasiten oder so.

    @Matjilda:

    Ich wünsche deiner Maus schnelle Besserung.

    physioclaudi:

    Hast du deine Hunde mal auf Giardien testen lassen? Gerade Welpen und Junghunde leiden darunter, da ihr Immunsystem noch nicht soweit entwickelt ist, um die Darmparasiten erfolgreich zu bekämpfen. Zudem sind sie hochansteckend und führen zu Durchfall, Blähungen und Erbrechen. Mein Milow hat den Mist derzeit. Daher kenne ich auch die gute als schlechten Phasen. Wir sind gerade bei der 2. Zyklusbehandlung. Ich hoffe, dass er den Mist nun los hat.

    Moin. Ich würde auch gerne noch mit einsteigen, dann aber ab April. Früher habe ich mich zu den Viellesern gezählt. Aufgrund von Job, Garten und Tieren bin ich nun eher eine Wenigleserin geworden. Daher möchte ich mich in diese Kategorie auch einreihen. Auf jeden Fall empfinde ich diese Challenge als eine tolle Idee :gut:.

    Ich weiß natürlich nicht, wie der Züchter reagieren wird, wenn wir ihn über diesen Umstand informieren. Vielleicht ist er dann auch selber überrascht und reagiert verständnisvoll. Mal schauen. Ansonsten war er im Vorfeld sehr freundlich und erzählte auch über sich und seine Zucht. Ich denke eher, dass es meine eigenen Ängste sind, da ich in der Vergangenheit mal mit einer hochgelobten Frettchenzüchterin Schwierigkeiten hatte, als ich sie lediglich darüber informierte, dass die bei ihr erworbene Fähe Flöhe bei der Abgabe bereits hatte. Mal sehen, wie der Hundezüchter reagieren wird.

    FienesFreundin:

    Tatsächlich haben wir den Züchter noch nicht damit konfrontiert. Wir wollen erstmal von einem Tierarzt ein eindeutiges Ergebnis haben, bevor ich den Züchter deshalb kontaktiere. Wobei ich schon in einem anderen Thread gelesen hatte, dass ein VDH-Züchter in einem ähnlichen Fall so gar nicht positiv darauf reagiert hatte und die Schuld beim Halter suchte. Unser Züchter ist beim ERV. Irgendwie habe ich nun die Befürchtung, dass es ihm ganz egal sein wird, dass einer seiner Welpen sich nicht normgerecht entwickelt. Zumal ich mich nun frage, ob er es nicht selber schon vor der Abgabe wusste. Schließlich war Milow der letzte aus dem Wurf. Der Züchter wollte ihn so schnell wie möglich abgeben und nicht wirklich etwas über uns wissen. Dabei kamen die anderen Welpenkäufer aus unterschiedlichen Bundesländern. Wir dagegen mussten nur 100 km fahren. Das macht mich nun doch stutzig, zumal der Vater von Milow wohl auch ein preisgekrönter Zuchtrüde sein soll. Da werden wir wohl nun einiges an Lehrgeld zahlen.