Tausend Dank Sockensucher für deine ausführliche Antwort und die vielen hilfreichen Tipps!
Als Erfolgsstory, wir hatten ein hartes Jahr mit letztlich 78 Anfällen in einem Monat und bis zu 13 am Tag und haben es dennoch geschafft und sind nun fast drei Jahre anfallsfrei. Die Sedierung merkt man, sie hat eine gewisse Hinterhandschwäche behalten, die man beim Springen merkt. Aber dafür, dass ein halbes Jahr fast täglich die Frage anstand, Einschläfern oder nicht, ein geringer Preis.
Danke, das macht mir echt Mut, auch wenn es erstmal einfach nur furchtbar klingt, dass sich die Anfälle auf bis zu 13 Mal am Tag gesteigert haben. Ich bin froh, dass sich euer Durchhalten ausgezahlt hat und eure Hündin nun schon so lange anfallsfrei lebt :)
In die ganzen Themen wie Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, Leberschutz usw. muss ich mich noch vernünftig einlesen, also vielen lieben Dank schonmal für die Hinweise auf Magnesium, Vitamin B, MCT Öl usw., das notiere ich mir alles auf meiner Liste für meinen Termin in Hofheim.
Dann muss man sich überlegen, ob man die teueren Untersuchungen machen lässt, in der Hoffnung man findet was anderes (Nachfragen, wie oft das der Fall ist) und eben, ob man seinen Hund stationär geben will, wenn es zu einer Serie kommt oder es zuhause mit Leve brechen will.
Was in welcher Reihenfolge untersucht werden soll, besprechen wir dann ja hoffentlich mit den Spezialisten in Hofheim.
Solche Anfallserien sind ja mein absoluter Alptraum, das ist gerade eigentlich meine größte Sorge, dass es dazu kommt und es sich nicht unterbrechen lässt... Da wir 25 Minuten bis zum nächsten Tierarzt fahren und in die Klinik mindestens 1,5 Stunden, wäre es mir schon wichtig, die Serien selbst brechen zu können. Bisher haben wir nur Diazepam da, aber ich hoffe, dass ich in Hofheim für den absoluten Notfall auch gleich Levetiracetam mitnehmen kann.
Zwei Fragen hätte ich noch:
Blutabnahme ... je dichter an einem Anfall dran um so besser um eventuelle Stoffwechselentgleisungen zu entdecken
Nach dem ersten Anfall bin ich sofort mit ihr zum TA, dort wurde ein Blutbild gemacht, das war maximal 2 Stunden nach dem Anfall. Das nehme ich natürlich mit nach Hofheim. Kann man da dann schon möglicherweise solche Stoffwechselentgleisungen erkennen, oder werden da die wichtigen Werte nicht ermittelt?
Da Termine unter Umständen schwer zu kriegen sind, sollte ein Schildddrüsenprofil vielleicht besser vorher gemacht werden, damit du das gleich besprechen kannst
Meinst du damit, ich sollte noch vor meinem Termin Anfang Januar beim Haustierarzt Blut für das Schilddrüsenprofil abnehmen lassen und die Ergebnisse dann nach Hofheim schicken lassen?
Ich hab echt noch keinen Plan, wie genau der weitere Ablauf überhaupt sein wird. Ich nehme an beim Ersttermin wird das ja alles erstmal nur besprochen und ggf. Termine für MRT und weitere Untersuchungen ausgemacht. Da der Hund nüchtern sein soll, werden ja vermutlich auch gleich Blutabnahmen und so durchgeführt. Ich bin nur gespannt, ob dann auch gleich damit begonnen wird, den Hund medikamentös einzustellen, denn eigentlich ist die Diagnostik dann ja noch gar nicht vollständig. Andererseits kann man ja nicht ewig mit der Medikamentengabe warten, falls in der Zwischenzeit weitere Anfälle auftreten. Der erste Anfall war am 26.11., der zweite am 15.12. - wenn es in der Frequenz weiter geht oder sich schlimmstenfalls die Zeitspannen schon weiter verkürzen, dann will ich da echt nicht zu lange fackeln.