Beiträge von L_&_R

    Die Frage ist: würdest du die Hündin auch nehmen, wenn du sie nicht mit deinem Hund verwandt wäre?

    Danke, das ist ein wirklich guter Gedanke!

    Die Hündin gefällt mir leider schon sehr gut, deshalb hätte ich sicherlich mindestens mit dem Gedanken gespielt, wenn ich sie auf einer Vermittlungsseite gesehen hätte - das ist aber auch der Grund, warum ich solche Seiten versuche so gut es geht zu meiden. Wäre ich gerade auf "Hundesuche", würde ich sie sofort nehmen.

    Allerdings bereitet mir ja darüber hinaus auch die Konstellation aus zwei gleichaltrigen (und dazu noch verwandten) Hündinnen die größten Bauchschmerzen.

    (und es gibt Leute die in noch kleineren Autos campen)

    So wie ich. Ich hatte zuerst einen Fiat Doblo. Jetzt einen Peugeot Partner . Für eine Person + Hund reicht das auf jeden Fall.

    Das ist hald gleichzeitig mein Alltagsauto und in der Anschaffung nicht teurer, wie jedes andere Auto.

    Mein Bruder war schon ein paar Wochen am Stück mit seiner Freundin im alten Volvo Kombi unterwegs. Das geht auch, wenn man mit wenig auskommt.

    Same here :) Camping im Kombi und danach einige Jahre im Hardtop eines Pick-Ups haben wir auch schon gemacht.

    Mittlerweile schlafen wir mit zwei Personen in einem ausgebauten Geländewagen (einem Landcruiser HZJ 73, falls das jemandem was sagt oder wer googeln will). Das Ding ist so kurz, dass wir zum Schlafen beide Sitze umklappen müssen, um eine ausreichend lange Liegefläche zu bekommen :D Und seit letztem Jahr schaffen wir es sogar noch einen mittelgroßen Hund mit ans Fußende zu stopfen. Kein Platz für irgendwelchen Luxus, und mehrere Regentage in Folge sind der absolute Endgegner ;) kommt halt echt drauf an wie man sich Urlaub bzw. Reisen vorstellt. Wir lieben es und es fehlt uns an nichts :) Wenn wir mit dem Platz nicht auskommen, packen wir notfalls noch Boxen aufs Dach, und je nach Reiseziel und -länge wird in Zukunft vielleicht noch um ein Dachzelt erweitert :)

    Liebes Forum,

    Ich würde euch gerne um eure Meinung/euren Rat zu folgendem Thema bitten:

    Eine Wurfschwester unserer Aussie-Hündin sucht wegen veränderter Lebensumstände ein neues Zuhause und da die aktuelle Besitzerin mich direkt kontaktiert hat mit der Frage, ob wir nicht eventuell Interesse hätten, möchten wir zumindest gründlich drüber nachdenken, bevor wir sofort nein sagen.

    Ausgangssituation ist folgende: Unsere Hündin ist jetzt 1 Jahr und 8 Monate alt, grundsätzlich ganz gut erzogen und unproblematisch in unserem Alltag. Natürlich ist sie aber noch nicht "fertig" und man merkt, dass sie noch ein Junghund ist.

    Grundsätzlich steht für uns fest, dass es hier eines Tages einen Zweithund geben wird, aber halt eigentlich noch nicht jetzt (vor zwei Monaten wurde es zwar schonmal ganz konkret, aber dann hat sich eine bessere Lösung für diesen Hund gefunden). Unsere Hündin ist (bisher zumindest) mit fast jedem Hund, egal ob Rüde oder Hündin, verträglich, hat ein paar feste regelmäßige Sozialkontakte und freut sich, wenn wir diese zu Besuch haben oder sie für ein paar Tage bei meiner Schwester und ihrem Hund einquartiert wird. Daher gehen wir eigentlich davon aus, dass sie einen Zweithund akzeptieren und vielleicht sogar davon profitieren würde.

    Folgendes weiß ich über ihre Schwester: Sie wirkt ziemlich gut erzogen, kommt drinnen gut zur Ruhe, wird sinnvoll beschäftigt und gefördert, ist ebenfalls (noch) verträglich mit Hund und Mensch und es gibt keine größeren Baustellen, die Grund für eine Abgabe wären. Leider kommt der Wurf nicht aus seriöser Quelle, was gesundheitliche Konsequenzen mit sich bringt. Unsere eigene Hündin hat beidseitig eine Patellaluxation, mit der sie zurzeit gut leben kann, und was leider deutlich schlimmer ist Epilepsie. Ihre zur Abgabe stehende Schwester hat eine leichte HD, die momentan mithilfe von Ernährung und Physio aber in Schach gehalten werden kann.

    An sich erfüllt sie die meisten unserer groben Eckdaten für einen Zweithund: ein halbwegs erwachsener Second-Hand-Hund (ich möchte nach Möglichkeit keinen Welpen mehr) ohne gravierende Baustellen. Dazu noch eine Rasse, mit deren Charakter wir gut klar kommen. Mein eigentlicher Plan wäre es langfristig, einen nicht allzu großen ausgewachsenen Hund, gerne Hütehund(-Mix), aus dem Tierschutz (kein Direktimport), über eine Rasse in Not Gruppe oder eventuell auch einen Rückläufer vom Züchter zu finden. Was die Größe angeht, wäre mir ein etwas kleinerer Hund eher vom Format Sheltie bis kleiner Border Collie oder Mini Aussie eigentlich lieber, aber es ist natürlich auch kein K.O.-Kriterium, dass die Wurfschwester ebenso wie unsere Hündin gewichts- und größenmäßig eher am oberen Rassestandard kratzt.

    Meine bisherigen Gedanken, die mir dazu so im Kopf rumschwirren, tendieren aber eher zu einer Absage:

    - Die Gesundheit... Da wir mit unserer Hündin ja schon einiges mitmachen, bin ich mir nicht sicher, ob ich mir einen weiteren Hund mit derselben genetischen Disposition "antun" möchte. Es ist ja alles andere als ausgeschlossen, dass auch bei dieser Hündin noch Epilepsie auftritt. Mir geht es dabei in erster Linie um den emotionalen Stress und den Kummer, den ein kranker Hund einem beschert, nicht so sehr um das Finanzielle. Andererseits habe ich irgendwie so ein unterschwelliges Verantwortungsbewusstsein der Hündin gegenüber, obwohl ich sie ja überhaupt nicht wirklich kenne. Ich wüsste, worauf ich mich einlasse, und dass sie hier bei uns die optimale medizinische Versorgung bekäme. Das fängt bei der Fortführung der physiotherapeutischen Übungen wegen ihrer HD, Kontrollterminen beim TA und der für sie geeignetesten Fütterung an, aber betrifft natürlich auch potenzielle zukünftige Probleme wie möglicherweise Epilepsie

    - Das Timing... Beide Hunde sind noch sehr jung und ich habe Sorge mich zu übernehmen und all die tollen Fortschritte, die wir mit unserer Hündin gemacht haben, dadurch zu gefährden überstürzt und verfrüht einen Zweithund aufzunehmen

    - Die Konstellation... Ich habe selbst keinerlei Erfahrung dazu, aber man liest überall, dass es keine gute Idee ist zwei Wurfgeschwister zusammen zu halten, und erst Recht keine zwei Hündinnen. Beide sind zwar aktuell artgenossenverträglich, auch mit anderen Hündinnen, aber ich habe die schwere Befürchtung, dass das noch kippen könnte. Schließlich sind sie noch nicht erwachsen und die Rasse ist ja auch nicht gerade dafür bekannt so super toll mit anderen Hunden klarzukommen. Deshalb würde ich mich wirklich sehr über Erfahrungsberichte freuen. Kann das überhaupt klappen, hält vielleicht sogar jemand erfolgreich zwei Wurfschwestern zusammen, oder kennt ihr eigentlich nur Horrorstories über solche Konstellationen?

    Letztendlich weiß ich auch überhaupt nicht, ob wir ihr aufgrund der letzten beiden genannten Faktoren überhaupt einen Gefallen tun würden sie zu übernehmen. An sich denke ich, dass es für einen so jungen, gut erzogenen Hund einer beliebten und bekannten Rasse ein Leichtes sein sollte ein gutes Zuhause zu finden, wenn man sie in sachkundige Hände vermittelt, also brauche ich ja nicht bar jeder Logik einen "Gnadenplatz" anbieten, damit sie irgendwo unterkommt. Wie bereits geschrieben, kommt bei mir aber trotzdem so ein verqueres Verantwortungsbewusstsein (vielleicht auch nur Kontrollzwang) hoch, das verhindern möchte, dass sie vielleicht nicht doch zum Wanderpokal würde und dadurch auch medizinisch nicht so behandelt werden könnte, wie sie sollte.

    Wie ihr glaube ich schon herauslesen könnt, bin ich sehr skeptisch, ob wir die geeigneten Kandidaten für diese Hündin sind und ich denke auch, dass die Entscheidung so gut wie fest steht. Trotzdem wäre ich über euren Input sehr dankbar, weil es mich in meiner Entscheidung vielleicht auch bestärkt und mir diese somit erleichtert :)

    Kurzes Update, falls es jemanden interessiert oder irgendwem hilft:

    Nach der Verletzung haben die Beschwerden dann innerhalb von 6 Wochen wieder stark nachgelassen. Außer Schonung, ein paar Physio-Übungen und Grünlippmuschel haben wir in der Zeit nichts gemacht.

    Der Fachtierarzt riet zur sofortigen OP beider Knie, während Haustierarzt und Physiotherapeutin dazu rieten erstmal abzuwarten und zu beobachten. Jetzt machen wir genau das und hoffen, dass mithilfe der Physiotherapie erstmal keine OP nötig sein wird

    Hier sind jetzt auch Saltydog Halsbänder eingezogen :dizzy_face:

    Es musste einfach was schön knalliges passend zum aktuellen Traumwetter her und die sind ja unglaublich fix mit dem Versand.

    Um die schleiche ich auch schon ewig herum 🙈 bin gespannt auf die Fotos! 😍

    Natürlich liegt es immer auch m Individuum wie der Hund drauf ist. Aber die Rassen sind ja einfach oft lange Zeit in eine entsprechende Richtung gezüchtet worden. Da kann man das eine oder andere schon erwarten.

    Mein Beitrag bezog sich auch nur auf die relativ pauschal klingende vorherige Aussage zu Molossern/Bordeaux-Doggen, dass deren Territorialverhalten in einer Familie, in der Besucherkinder ein- und ausgehen, generell unproblematisch ist.

    Ich bin ganz bei Caissa , man sieht eben nur einen Bruchteil des Alltags, weiß nicht wie sich die gezeigten Situationen noch weiter entwickelt haben und ob sich die Leute vor der Kamera anders verhalten als sie es sonst tun würden. Ich bin mir sicher, dass man unsere ersten Wochen mit unserem Welpen auch sehr, sehr ungünstig hätte filmen und zusammenschneiden können... :D

    Bin sehr gespannt, wie es bei der Familie mit Elvis weiter gehen wird

    Und ich muss sagen, dass ich die Rassewahl mit kleinen Kindern oft nicht günstig finde.

    Ich würde mir möglichst keinen ernst territorialen Hund ins Haus holen mit Kindern. Hier geht Kinderbesuch ein und aus. Das wäre mir zu anstrengend und zudem haben wirklich viele Kinder Angst vor Hunden. Selbst bei unserer kleinen Jackiehündin, die sich vor den Kindern in dem Staub wirft, haben nicht selten welche Angst.

    Das muss nicht schief gehen, kommt nur aufs Gemüt der Rasse an. Als mein Kind klein war, gab es auch sehr viel Kinderbetrieb im Haus, im Garten, ums Haus rum, überall (Neubaugebiet). Mein gemütlicher Molossor, territorial wie Ochs, kam damit sehr gut klar. Die wusste genau, das sind Kinder, interessiert mich nicht. Aber wehe, ein unbekannter Erwachsener wäre einfach so in den Garten gekommen …

    Außerdem haben die Kinder alle durch die Bank weg kein Interesse am Hund gehabt. Der gehörte dazu, da wollte niemand mit ihr spielen oder sie streicheln. Sie saß quasi als Deko am Zaun und hat gewacht.

    Aber letztendlich kann man das ja auch nie pauschal auf eine gesamte Rasse übertragen. Also ich erinnere mich z.B. an eine Schulfreundin, deren Familie zwei Bordeaux-Doggen hatte. Die eine war wirklich tiefenentspannt, während die andere echt mega territorial war und keine Besucherkinder im Haus geduldet hat - und auch wenn die Mutter beide Hunde mega gut im Griff hatte und da wirklich viel Mühe in die Erziehung investiert wurde, wurde die eine Hündin bei Besuch konsequent separiert, was vermutlich auch das einzig vernünftige war.

    Grundsätzlich finde ich in dieser Staffel die Aussagen zur Rassewahl teilweise echt haarsträubend.... So naiv, wie sich die Rassebeschreibungen zurecht gebogen werden. Und es wirkt auch nicht unbedingt so, als hätten die Leute sich so RICHTIG mit der Rasse auseinander gesetzt, also z.B. auch mal ein paar Rassevertreter kennen gelernt usw.

    Wir nutzen unsere Markise auch eher selten, aber in manchen Situationen ist sie echt Gold wert und ich möchte sie nicht mehr missen. Da unser Fahrzeug eigentlich keine Aufenthaltsmöglichkeit außer dem Bett bietet und wir auch nur draußen kochen können, ist die Markise bei Nieselregen schon echt von Vorteil. Und gerade seitdem wir mit Hund unterwegs sind, wissen wir sie als Schattenspender sehr zu schätzen. Als wir letztes Jahr mitten in die Hitzewelle über Osteuropa geraten sind, wäre es ohne sie kaum auszuhalten gewesen. Meistens bauen wir sie auch nur für ein paar Stunden oder maximal für eine Übernachtung auf, aber das ist ja auch schnell gemacht :)