Beiträge von L_&_R

    Ohje, das wäre für uns auch heftig!!!

    das ist in unseren direkten wohnumfeld zur hauptgassizeiten fast normal. ok, lass es alle 100m sein. aber es ist gut fürs training, auch wenn es einem anfangs wie horror vorkommt. es ist irgendwo auch luxus, weil der hund lernt rasch dass es zu keinem kontakt kommt und die erwartungshaltung sinkt rascher.

    wir haben eher das problem dass wenn wir irgendwo sind wo wir deutlich weniger hunde sehen, dass er dort aufgeregter ist. zuhause ist er schnell wieder im modus "oh hund, hm darf eh nicht".

    Wie interessant, bei uns ist es genau umgekehrt :D Wir wohnen so ländlich, dass wir auf unseren Spaziergängen meistens nicht einem einzigen Hund begegnen. Wenn wir hier ausnahmsweise mal einem fremden Hund begegnen, ist unsere Hündin schon sehr interessiert und zuweilen aufgeregt. Gehen wir hingegen in belebteren Gebieten spazieren, sind die ersten paar Hundebegegnungen noch spannend, aber danach verliert sie komplett das Interesse und würde vermutlich auch ohne Leine dran vorbei laufen

    Aber wenn ihr Hund an meinen dran geht und ich Bonny etwas weg ziehe, weil ich merke, ihr passt das nicht, finde ich das grundlegend nicht falsch. Selbst wenn sie dachte, es macht mir nix, braucht sie mich ja nur deswegen nicht angreifen.


    Dass sie meinen Hund, trotz dass ich gesagt habe sie ist ängstlich, in der ohnehin Hitzigen Situation noch einfach angrabbeln wollte, zeigt einfach auch, dass ich eh nichts „richtiges“ hätte sagen können.

    Genau das... jetzt ereiferst du dich noch Stunden später im Nachhinein, statt das einfach abzuhaken.

    Mir wäre es das einfach nicht wert.

    Ist für manche Menschen leichter gesagt als getan, mir fällt das tendenziell manchmal auch schwer solche blöden Kommentare oder unnötigen Diskussionen abzuhaken, selbst wenn ich objektiv weiß, dass es schwachsinnig ist sich daran noch ewig aufzuhängen...

    Ich versuche da aber mittlerweile gar nicht erst "das Richtige zu sagen" und mir eine schlagfertige Antwort aus den Fingern zu saugen. Entweder man ist da der Typ für oder eben nicht. Wenn ich mir da vorher schon irgendwas zurecht legen würde, käme das in dem Moment eh nicht authentisch rüber und würde dann eh nur in einem Schlagabtausch enden, aus dem man selbst nachher mit dem Gefühl raus geht "verloren" zu haben.

    Ich verstelle mich da nicht mehr. Für mich persönlich ist bei völligst fremden, übergriffigen Menschen wahlweise kurz anschauen und kommentarlos weitergehen, Augenbraue hochziehen oder Kopf schütteln und "tssss" sagen und dann weggehen meistens das Maximum, was es an Reaktion gibt, einfach weil ich zu mehr meistens nicht souverän in der Lage bin. Wenn dann versucht wird zu diskutieren, kommt von mir vielleicht wahlweise noch ein "wenn Sie meinen" oder je nach Penetranz des Gegenübers "ich glaube nicht, dass ich das mit Ihnen diskutieren muss, tschüss" hinterher und das war's, zu mehr bin ich in solchen Situationen, in denen ich von irgendwelchen Fremden überrumpelt werde, gar nicht in der Lage. Je kürzer ich die Begegnung halte, desto weniger muss ich mich im Nachhinein darüber aufregen und deshalb versuche ich wirklich jede Diskussion abzublocken

    Ich weiß nicht, ob mein Hüpfdoing durch die Hitze irgendwie kaputt gegangen ist, oder ob es sich tatsächlich dazu entschieden hat langsam erwachsen zu werden...?

    Drinnen ähnelt sie aktuell mehr dem Tiger-Teppich aus Dinner for One als einem lebendigen Tier, und draußen im Hof wird neuerdings auch fast dauerhaft gechillt und beobachtet. Würde sie sich nicht weiterhin innerhalb von einer Millisekunde anknipsen lassen, wenn man mit ihr spielen, Rad fahren oder ins Wasser will, könnte man wirklich meinen, dass jemand heimlich unseren Hund ausgetauscht hätte.

    Und - absolutes Highlight und ich wäre vor Stolz fast geplatzt - gestern sind wir mit einer Freundin und einem Pony spazieren gewesen und es hat einfach ab Sekunde eins funktioniert! Kurz mal gegenseitig abgeschnüffelt und dann war's gut. Ich hab sie sogar kurzzeitig mal abgeleint, um auszuprobieren, wie das klappt, und auch das war absolut kein Problem :)

    Kurzes Update vom Flaschenkind: Der Kleine sieht mittlerweile deutlich fitter aus, hat auch schon gut zugenommen und ist ordentlich gewachsen, springt munter durchs Gehege und spielt mit den anderen Lämmern. Er trinkt auch ganz brav aus der Flasche und es ist alles nur halb so kompliziert wie ich dachte, also vielen Dank nochmal für den Zuspruch hier, ich bin so froh, dass ich das gemacht habe! Ich denke es war die beste Entscheidung ihn dort zu lassen und zum Füttern rüber zu kommen.

    Ich hoffe sehr, dass er sich weiterhin so positiv entwickelt. Dann darf er nach dem Absetzen zu uns rüber ziehen :)

    Ich hab es mittlerweile auch aufgegeben mit dem Fressnapf Tracker... Bei mir lief er von Anfang an eher unzuverlässig. Zuhause ging's meistens noch einigermaßen, aber sobald wir uns ins Auto gesetzt haben und in fremden Gebieten (also genau da, wo ich den Tracker dann mal bräuchte) unterwegs waren, hat er oft total versagt. Mittlerweile hält der Akku auch nichtmal mehr einen ganzen Tag und ist damit für unsere Zwecke eh unbrauchbar.

    Da der Tracker ein Geschenk war und in einer Fressnapf-Filiale am anderen Ende von Deutschland gekauft wurde, hätte man ihn leider nur dort reklamieren und umtauschen können, sonst hätte ich wenigstens den Versuch mal gewagt, da es ja doch einige Montagsmodelle zu geben scheint... Aber den Aufwand war es mir nicht wert.

    Sollten wir zukünftig einen Tracker brauchen, wird es definitiv der Tractive :)

    Avocado genau mit dieser Hausmittel-Kombo hab ich auch schon vieles wieder sauber bekommen :)

    Für die Fugen bei uns kommt es leider nicht infrage, weil das für den Naturstein zu aggressiv ist...

    Sieht wohl so aus als würde ich um den regelmäßigen Einsatz des Dampfreinigers nicht drum herum kommen 😅

    Hab mir jetzt mal eine Fugenbürste bestellt und so einen speziellen Reiniger aufgetragen, der die Fugen danach mit einem Schutzfilm etwas versiegelt, in der Hoffnung, dass das was bringt

    Massai , ist hier zu nem gewissen Grad auch so, ich denke auch, dass es am Wetter liegt. Also sie lässt sich schon immer motivieren irgendwas zu machen, aber ist von selbst etwas antriebsloser als sonst.

    Auf der frühen Runde, wenn es noch nicht so heiß ist, flitzt sie wie gewohnt durch die Gegend, auch bei ner Runde mit dem Fahrrad ist sie frühmorgens noch mit Spaß dabei.

    Aber sie ist tagsüber schon merklich schlapper als sonst. Liegt viel rum (auch im Garten) und will auch abends, wenn es noch nicht genug abgekühlt hat, keine größere Runde mehr laufen.

    Wenn wir in Wassernähe spazieren laufen und sie sich regelmäßig abkühlen kann, ist alles gut. Da kann sie dann auch ganz normal lange mit ihrer Hundefreundin toben.

    Als unsere Elster neulich mal nen gekochten Suppenknochen stibitzt und am Stück (!) runtergeschlungen hat, haben wir danach auch mehrere Tage jedes Häufchen mit nem kleinen Stöckchen zerporkeln und nach Überresten durchforsten dürfen. Als das Corpus Delicti dann endlich erstaunlich gut zersetzt und deutlich kleiner als beim Input rauskam (ich war die glückliche Finderin), hab ich meinem Freund auch erstmal ein Beweisfoto geschickt. Mit nem 2-Euro-Stück daneben gelegt, damit man die Größe erkennen kann. Reichlich seltsames Setup also.

    Vor einer Weile hab ich durch meine Handyfotos geschaut, weil ich einer Kollegin etwas zeigen wollte und bin dabei wieder über dieses Foto gestolpert und hab es peinlich berührt sofort gelöscht - ich hoffe die Kollegin hat nicht erkannt, was auf diesem Foto zu sehen war....

    Ich hab darüber neulich tatsächlich nachgedacht, als ich gesehen habe, dass ein Hund aus dem Auslandstierschutz, für den wir uns damals beworben hatten, neu vermittelt wurde. Im neuen Vermittlungstext wurde er als typischer Hofhund beschrieben, der am glücklichsten wäre, wenn er bei seinen neuen Besitzern einfach auf Haus und Hof aufpassen dürfte, Besuch verbellen und durch den Garten streunern kann. Kuscheln, spazieren gehen, Hundesport usw. seien wohl alles nicht so sein Ding und er wolle auch nicht überall bei jedem Ausflug mit dabei sein.

    Der wäre so ungefähr das exakte Gegenteil von dem Immer-mit-dabei-Familienhund gewesen, den wir uns gewünscht haben und mit unserer kleinen Prinzessin auf der Erbse ja schließlich auch bekommen haben.

    Objektiv betrachtet hätten wir diesem Hund aber all das bieten können, was er mag, nur hätten wir nicht das bekommen, was wir eigentlich gesucht hatten. Und so ein Hund wäre ja auch nicht so einfach vermittelbar. Als ich drüber nachgedacht habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass wir den Hund vermutlich nie so ins Herz geschlossen hätten wie unsere jetzige Hündin, aber ihn wohl behalten hätten, wenn es objektiv kein besseres Zuhause für ihn gegeben hätte. Eventuell hätten wir dann jetzt aber auch zwei Hunde, wenn der erste unsere Erwartungen an einen Familienhund so wirklich gar nicht erfüllt hätte.

    Ich denke auch, dass es da einen Unterschied gibt zwischen "keinen Draht/keine tiefe Verbindung zum Hund haben" und "den Hund nicht leiden können". Ich persönlich könnte gegenüber einem Hund, den ich so wirklich gar nicht leiden könnte, glaube ich nicht fair und gerecht bleiben und ihm nicht das Leben bieten, das er verdient.