Beiträge von Anirac

    nicht heute, aber letzte Woche.

    Seit Wochen suche ich ja Rehe zum üben. Eichhörnchen klappen nach ein paar mal üben ja super, also habe ich Hoffnung.

    Am Abend nach der Arbeit, ich total müde, Hirn ausgeschaltet, lauf zur Wiese, wo Theo immer frei laufen darf. Da war noch nie wild und da ist eh nie wild.

    Ich in geistiger Umnachtung ohne zu kontrollieren (weil da ist ja eh nie wild), leine Theo ab, schicke ihn los und sehe im gleichen Moment hinten auf der Wiese 2 Junge Rehe stehen. Ääh.

    Theo sieht sie, als sie losrennen, er hinterher, etwa 15 Meter, da sind sie in den wald geflüchtet.

    Theo bleibt stehen, dreht sich zu mir um, mein Hirn erwacht, ich renne direkt in die andere Richtung und rufe begeistert in den höchsten Tönen "komm schneeeeeeeeellll".

    Und was macht der? Er kommt. Schnell.

    Ich ein Stöckchen in der Hand, er kommt, Stöckchen fliegt und danach regnet es leckerchen (leider keine Fleischwurst oder Käse dabei gehabt, aber wenigstens die besseren leckerlis).

    Hätte ich nie gedacht. Qae das erste mal, dass er sich quasi in der Hatz für mich entschieden hat. Geguckt hat er hin und wieder mal, aber hat sich dann immer fröhlich für die Gegenrichtung entschieden. Meine Hoffnung wächst 😅

    Danach hat er zwar nochmal kurz in die Richtung geguckt, in die die rehe verschwunden sind, aber das war es auch. Keine große Aufregung, nichts. Hach. Vielleicht wird es ja doch noch was.

    Und, niemals wieder in geistiger Umnachtung den Hund losmachen 🙄

    Seitdem haben wir da natürlich kein wild mehr gesehen..

    Gerade bei #eBayKleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/vier…ent=app_android

    So einen Malinois habe ich bisher noch nicht gesehen 🤭 und sehr nett, dass sie impfen und chippen den neuen Besitzern überlassen

    Und schon so eigenständig..

    Hallo

    Vier kleine Malinois/Pinscher Mix Hundewelpen suchen ein neues schönes zuhause. Die kleinen sind am" 07.04.2021 "Auf die Welt gekommen und sind schon bereit in eine neue Familie aufgenommen zu werden, da sie schon selbständig sind und ihre Mutter sie nicht mehr ernährt. Die Elterntiere sind (Mama Bild Nr.10)ein Malinois/und der (Vater Bild Nr.11)ein Pinscher bei den kleinen handelt es sich um einen Rüden (Bild Nr.9-10) und drei Weibchen (Bild Nr.3-4,5-6,7-8).

    Die kleinen sind sehr neugierig, verspielt, aber so wie alle Welpen auch oft noch schläfrig ihre ersten zwei Wurmkuren haben sie schon hinter sich aber sie wurden noch nicht geimpft und gechippt da wir das den neuen Besitzern überlassen.

    Falls sie sich für einen von den kleinen Welpen Entscheiden können sie mir gerne schreiben. Die kleinen währen ab dem "02.07.2021" (Freitag) schon Abgabe bereit.

    Und deshalb nochmal, es interessiert mich wirklich sehr: Wie macht ihr es wenn es wirklich lange, also über mehrere Wochen dauerhaft warm ist? Gibt es dann auch dauerhaft keine Bewegung? Stehen sie dann auf der Wiese? Oder Paddock mit Heu? Und da warm ja nunmal individuel ist, sag ich mal ab 25 Grad aufwärts. Da hab ich noch nen Pulli an :ventilator:

    Meiner steht mit 5 Stuten zusammen. Sie haben einen Paddock, einen Trail, automatische Heufütterung und max eine Stunde Wiese am Tag, zum Teil auch elektronisch gesteuert. Sie bräuchten keinen Menschen zum überleben. Von sechs Pferden ist zwei jung, zwei mittelalt und zwei alt. Es ist eine unglaublich naturnahe Haltung und mega spannend zu beobachten. Die älteste Stute ist die Leitstute, meiner ist der Aufpasser und Chef. Die Kleinste ist 8 Monate und hat Narrenfreiheit. Die vierjährige Stute möchte die Weltherrschaft an sich reissen. Fünf sehen super aus, eins ist zu dick. Die ist die größte und erntet über den Zaun. Sie agieren ungalublich viel miteinander. Trotz der wirklich perfekten Haltung müssen sie laufen und geritten werden. Die platzen sonst.

    Dann geht es bei uns in der Früh oder am Abend in den wald. Platz kann man nach 8 morgens bei uns knicken, der liegt dann in der prallen Sonne.

    Mein Pferd steht in ner 50er-herde paddock plus Koppel wie sie wollen. Da bewegen die sich auch gut, mehrmals den Weg auf die Koppel und zurück zum dösen (sehr weitläufige Koppeln). Trotzdem braucht meiner Beschäftigung, sonst wird er blöd. Aber dann muss man es dann in entsprechende tageshälften verlegen und anpassen.

    Und wir haben ja eher selten 8 Wochen oder länger dauerhitze

    Ich hör da auch auf mein Pferd, egal was andere sagen 🤷‍♀️ wir haben eine, die reitet auch bei Ü30 Grad noch am Mittag auf dem Platz in der prallen Sonne. Muss der Gaul durch.

    Würde ich nie machen. Hab ein massiges, schwarzes Pferd und wenn der schon schwitzt vom auf der Koppel stehen, gehen wir höchstens früh morgens oder abends in den schattigen Wald.

    Er ist fit und kein schneller schwitzer, aber Hitze macht ihm zu schaffen.

    Meiner stute war das egal, die hatte bei schlechtem Wetter schlechte Laune, aber zu heiß gab es für sie nie. War aber auch eine Araberin, er ist halber Friese.

    Ich denke das muss man auh immer individuell sehen.

    Meiner Meinung nach muss jedes „Richtung“ oder jedes System sich schlussendlich auf das Individuum einstellen, das wäre mir wichtig. Eine strikte und enge Methode gleich für jeden Hund macht wenig Sinn. Das wäre etwas, worauf ich achten würde. Ich persönlich finde auch, dass wiederholte Seminare mit denselben Trainer ganz gut sind, da diese dann auch aufbauen können auf dem bereits gelernten und Hausaufgaben überprüfen und neu stellen. Klar, unterschiedliche Inputs und Schwerpunkte sind gut und spannend. (Bei den Seminartrainern die ich besuche ist zum Beispiel einer dabei der mit seinen Bloodhounds sehe viel Jagdhundeerfahrung hat, einer ist bekannt für pingelige Arbeit an der Basis und andere sind wiederum flexibler und experimentierfreudiger. Aber alle arbeiten nach gleichen Prinzipien.) Ich denke, viele ganz verschiedene Köche können auch den Brei verderben oder eben das Team verunsichern. Ich nehme an, du hast eine*n feste*n Trainer*in - kannste da nicht fragen welche Seminare empfehlenswert sind für euch? Oft gibts ja so die üblichen Verdächtigen die passen.

    Ja, normalerweise trainiere ich ja in einer Staffel.

    Wir machen das ja erst 3 Monate und das war unser erster Workshop außerhalb der Staffel.

    Hier wurde auch toll auf jedes Mensch/Hunde-Paar eingegangen, die Arbeitsweise der Hunde wurde analysiert, die ja auch bei jedem unterschiedlich ist.

    Theo läuft bspw. Immer Ränder ab, was uns auf freien Plätzen bspw. Doch lange aufhält 🙈

    Ist mir schon aufgefallen, ich konnte das aber bisher nicht wirklich benennen. Da fragte er gestern, ob wir das so gelernt hätten. Nein, das macht er irgendwie von selbst 🤷‍♀️

    Daher fände ich ein wiederholtes Seminar bei ihm sehr spannend, da er jetzt die Arbeitsweise des Hundes ja schon kennt und man dann beim nächsten Mal drauf aufbauen kann.

    Einen Überblick, was es alles gibt, habe ich natürlich lange noch nicht, ich habe da bisher auch alles locker auf mich zukommen gelassen. Hier habe ich jetzt auvh nur die Chance ergriffen, weil er zufällig vor Ort war.

    Von der Staffel aus haben wir im September auch noch ein seminar-wochenende, wo wohl verschiedene Trainer kommen.

    Dass es gerade am Anfang die gleiche Linie sein sollte, ist klar. Ist in meinem Job oder auch beim Pferd nicht anders, sonst schafft es nur Verwirrung.

    Das gestern hat uns als Team auf jeden Fall mehr zusammengeschweißt.

    Doch, es gibt schon ziemliche Unterschiede. Auch im Aufbau. Es gibt Richtungen, wo man darauf aufbaut, dass der Hund alles ganz alleine und möglicbst ohne Beeinflussung macht und Richtungen wo man den Hund im Training mehr formt (shapen). Auch das enge Arbeiten auf dem Geruch wird unterschiedlich gesehen - die einen sagen, wir wissen nicht was der Hund riecht, deshalb darf er finden wie er will. Die anderen möchten, dass der Hund nicht über Witterung arbeitet und möglichst nicht abkürzt oder sich beim Geruch jagen verliert und traineren so, dass das möglichst nicht passiert und der Hund eher enger auf der Spur bleibt.

    Ich stelle mir vor, wenn man da an ganz verschiedene Aufbauten gerät, wird es schnell chaotisch und doof. Das würde ich beim Seminare aussuchen im Hinterkopf behalten.

    Ah danke!

    Ein paar Unterschiede waren mir bewusst (z.b. was die Wichtigkeit von Spurtreue angeht), aber da hätte ich mich jetzt bspw. vorab informieren müssen, wie er arbeitet.

    So hab ich ihn quasi einfach gefragt (auch gerade z.B. wegen Spurtreue, weil ich wissen wollte, wie er das handhabt).

    Da müsste ich mich wohl über die verschiedenen "schulen" oder Richtungen informieren, wenn ich vorher schauen muss, wonach einer arbeitet und ob das mit unserer Arbeitsweise konform geht.

    Sonst müsste ich ja bei jedem Trainer vorher anfragen wie er arbeitet.

    Er hat heute bspw. gefragt wie wir es z.b. mit dem anriechen handhaben und ich sollte einfach alles genau so machen wie immer.

    Ist aber wohl echt ne ganz schön komplexe Geschichte. Bin sehr gespannt was für Erfahrungen wir da noch machen werden.

    Finde es aber auf jeden fall gut, auch immer mal über den tellerrand rauszugucken, sicher passt ja auch nicht alles zu jedem Hund.

    Ach, einfach spannend 😁

    Ich profitiere auch sehr von Seminaren und mag sie gern. Bei den verschiedenen Methoden bin ich aber sehr zurückhaltend. Ich trainiere nur mit Trainern die plusminus in die selbe Richtung und mit ähnlicher Technik arbeiten. Für mich macht das keinen Sinn z.B. an ein Seminar wo mit 10 Meter Leine ausgefahren dem Hund hinterhergelaufen wird. Das passt null zu dem wie wir den Hund aufgebaut haben und wäre einfach kontraproduktiv. Innerhalt derselben Richtung finde ich aber unterschiedliche Trainer sehr bereichernd.

    Okay, Ich dachte jetzt nicjt, dass es da sooooo gravierende Unterschiede gibt 😅

    Ich persönlich würde auch nicht mit 10m ausgefahrener leine trailen wollen, ich habe meine 5 Meter und damit komme.ich super zurecht.

    Heute hatte eine ne 10-meter und die nicht u ter Kontrolle und hat sich direkt mal.lang gelegt 🤷‍♀️

    Das heute hat schon sehr gepasst was die Arbeitsweise angeht, aber wie gesagt habe ich da zu wenig Ahnung von dem, was es da wohl alles gibt

    Danke für deinen Beitrag. Ich hab auch gefragt was ich da jetzt machen kann/soll und er meinte "nichts".

    Mit ein bisschen Glück ändert er es irgendwann in die Richtung, dass er von sich aus nicht so ewig weit reingeht.

    Aber da ich ihn da jetzt auch definitiv besser lesen kann, kann ich da jetzt auch helfen.

    War heute fast ein Hochgefühl, als er auf die Wiese lief und ich direkt sehen konnte, dass er jetzt nur zum Ausschließen die Wiese abläuft.

    Und bei der letzten Entscheidung hab ich das dann auch gemacht. Es gab einen Zaun mit Tor und er hat direkt ins Tor geschaut und danach wieder in die Richtung. Das Tor war aber zu, also ist er weiter gelaufen. Da meinte feank nachher auch er hat alles richtig gemacht, er hat einen Weg ausdnrum gesucht.

    Er fing an zu pendeln und Spannung zu verlieren und da habe ich ihn etwas abgebremst, er ist direkt wieder in die andere Richtung und Frank hatte das Tor geöffnet, wo er dann auch schnurstracks durch ist.