Wenn das vom Trainer so empfohlen wurde, hätte er meiner Ansicht nach dabei sein müssen, wenn sowas "probiert" wird, um den Partner zu instruieren, wie er sich wann verhalten soll. So hat die Eskalation genau das ergeben, was der Hund beabsichtigt hat: der Mann hat aufgegeben und er wurde in ruhe gelassen. Da finde ich es wirklich fahrlässig, einfach nur diesen Tipp zu geben und die Menschen dann alleine zu lassen.
Bei meiner kleinen (auch nur 12 kilo) muss auch ich regeln. Meinen Partner nimmt sie nicht für voll. Sie wollte bspw. Verhindern, dass er sich auf der couch zu mir setzt. Dass er abends ins Bett kommt etc. Auch mit nach vorne schießen und "drohen". Ganz selten haben wir das abends noch, wenn wir schlafen gehn, dass sie verhindern will, dass er ins Schlafzimmer kommt. Aber nur noch höchst selten (gestern abend gerade, seit vielen wochen wieder das erste Mal). Auch nur, wenn ich da bin, sind sie alleine, macht sie es nicht.. Und diese Situationen muss ICH dann regeln. Da reicht dann mittlerweile ein Wort und die Situation ist vorüber und sie wieder entspannt.
Und bei uns war es auch so, dass sie aktiv zu ihm kuscheln kam, sich an ihn gedrückt hat, so wie sie es heute auch noch tut. Aber sie wollte dann auch nicht unbedingt gekrault werden, sondern nur körperkonktakt und schlafen. Hat er auch gar nicht verstanden "sie müsste ja nicht zu mir kommen, wenn sie nicht schmusen will". Es ist bei uns gott sei dank nie zur Eskalation gekommen durch einige zeit management und Anweisungen, an die sich der Mann gehalten hat (u.a. auch das grummeln keinesfalls zu ignorieren und keine ständige schmuserei)