Beiträge von tassut

    Warum gibt es eigentlich im Dogforum keine Abgabeseite? Das wäre doch im Gegensatz zu ebay Kleinanzeigen und Edogs richtig gut. Vor allem, wenn die Nutzernamen schon lange bekannt sind. Es wäre doch schön, damit wenn jemand hier einen Notfall hat, der Hund nicht ins blaue hinein vermittelt werden muss. Oder gibt es sowas schon? Manch einer hat doch auch schon einen Hund verloren und denkt sich, wenn mir einer zufällig über den Weg läuft..., aber ich suche nicht gezielt

    Steht in den AGB unter Punkt 8.5

    https://www.dogforum.de/agb/

    Was ich mir gemerkt habe:

    es gibt politische Auswüchse, die hohler klingen als mein Klopfen; das Holz schwingt in der dritten Klopfpassage stärker (was ein Code ist den man bei WalkiTalkis unbedingt nutzen sollte wenn man sich heimlich mitteilen will, dass die Melone noch nicht reif ist) und man kann froh sein, wenn man überhaupt etwas aus dem Garten selber essen darf weil Hunde eigentlich nur Heuschrecken mit Pelz sind.

    Genau! Ich hatte schon kurz befürchtet, ich hätte mich doch nicht klar ausgedrückt. :lol:

    Ich kann Dir erzählen, warum für mich bei meiner Wahl eines Labradorzüchters nur der DRC in Frage kam: ich wollte einen Labbi, der nicht nur wie einer aussieht, sondern sich auch wie einer benimmt. Was brauche ich dafür (neben Erziehung): genau die Charaktereigenschaften, die der Hund für seine angestammte Arbeit braucht. Er muss gern mit dem Menschen zusammenarbeiten, sich ruhig konzentrieren können, gerne apportieren, er sollte umweltsicher sein, ausdauernd, kein Thema mit fremden Menschen oder Hunden haben, und um gut zu arbeiten, muss der Hund natürlich auch gesund sein.

    Beim DRC wird genau darauf geachtet in der Zucht, weil neben den erforderlichen Gesundheitsergebnissen auch mindestens ein Elternteil eine Arbeitsprüfung nachweisen können muss. Mit der Zucht in einem der Vereine, die dem VDH angeschlossen sind, unterliegt der Züchter einer gewissen externen Qualitätskontrolle, die von der Beschaffenheit der Zuchtstätte über die Auswahl der Zuchttiere bis zur Abnahme der Welpen reicht. Bei den von Dir genannten Rassen gibt es in meinen Augen keinen guten Grund, nicht im VDH zu züchten. Von Züchter 2 und 3 würde ich darum keinen Hund nehmen.

    Was genau meinst du mit "mitpendeln"? Dass man den Hund, wenn er im Stillstand oder Rückschritt ist, nicht trotzdem versucht für neuen Sachen zu motivieren?

    Damit meine ich, meine Erwartungshaltung und das Training für den Hund an den jeweiligen, aktuellen Stand anzupassen. Beliebiges Beispiel: mein Junghund konnte bisher "eigentlich" ruhig an anderen Hunden vorbeigehen. Heute auf einmal nicht mehr, da hüpft er plötzlich in die Leine und fiept. Jetzt kann ich entweder schimpfen und verlangen, dass Hund in dieser Situation wieder neben mir geht, obwohl ihm das gerade gar nicht möglich ist. Oder ich "pendele mit", ich sag, ach schau, das ist gerade zuviel Herausforderung fürs Hundehirn, okay, ich achte heute auf mehr Abstand zum anderen Hund, damit meiner wieder ruhig bleiben kann. Ich schraube meine Erwartungshaltung runter, und trotzdem kann das Training für den Hund sehr intensiv sein, weil es bis zur Grenze dessen geht, was er an diesem Tag leisten kann.

    Ist das bissl verständlicher?

    Hat jemand Erfahrungen zum Thema Blutspenden bei Hunden? Wie läuft das ab? Wie lange sollte man den Hund danach schonen etc?

    Bo hat in ihrem Leben mehrfach gespendet, das lief so: die Halsvene wird etwas freigeschoren, Hund liegt seitlich auf dem Tisch mit Kissen unter dem Hals, damit die Stelle gut zugänglich ist. Stelle wird desinfiziert, dicke Kanüle wird reingepiekst. Das Blut läuft gleich in ein Gefäß, wobei man aufpassen muss, dass es möglichst wenig Fallhöhe hat zur Gefäßwand, sonst geht es kaputt. Bei Bedarf werden auch mehrere Gefäße gefüllt, maximal waren es bei Bo 500ml Blut bei 50kg Hund.

    Während dieser Zeit (einige Minuten) hilft es sehr, wenn Hund tiefenentspannt auf der Seite liegt, damit die Kanüle bleibt, wo sie ist, und das Team drumrum ruhig und effizient arbeiten kann.

    Erholung anschließend fand Bo immer unnötig, ich hab sie einen Tag trotzdem geschont.

    Ich überlege seit einigen Monaten, ob ich mein 30 Jahre altes Rad runderneuern lasse oder ob ich ein neues will. Ich kann mich nicht entscheiden... :fear:

    Ich würde mich einfach mal bei der Radscheune beraten lassen und was aktuelles probefahren. Die haben mir damals auf der Suche nach meinem MTB auch ein Modell für ein paar Tage mit nach Hause gegeben, damit ich es ausführlich testen kann. Vielleicht fällt Dir danach die Entscheidung leichter, wenn Du einen direkten Vergleich hast?

    Ich kann und konnte es bei meinen Hündinnen nur vermuten. Keiner der Rüden im Rudel hat es angezeigt, und auch die Hündinnen haben sich nicht vermehrt angeboten oder sonstige, große Verhaltensänderungen an den Tag gelegt. Bei Lilli hab ich auch noch nie erlebt, dass sie mal ihre Rute zur Seite geklappt hätte. Da kann ich nur grob abschätzen, wie lange die Standhitze jeweils dauert und hab da bisher auch keine großen Schwankungen bemerkt.

    Pubertät kann anstrengend sein, muss aber auch nicht. Ich fand bei meinen Junghunden, dass das viel mit meiner Einstellung und Erwartungshaltung an den Hund zu tun hat - erwachsen werden ist halt keine lineare Entwicklung von Welpe bis erwachsener Hund, dazwischen gibts auch mal Stillstand oder (vermeintlichen) Rückschritt. Wenn man da einfach "mitpendeln" kann und sich auf den Hund im jeweils aktuellen Zustand einlassen kann, dann finde ich Pubertät halb so wild. Außerdem schult es für die späteren Menschenkinder - mir gingen so viele Lichter auf, als vor einigen Wochen mein 16jähriger Neffe allein bei mir zu Besuch war. :lol: Mitpendeln und mit Humor nehmen. ;)

    Verletzung am Ohr

    Dieses Stichwort lässt mich auch an einen Physiotherapeuten denken, Ohr und Kiefergelenk und Kiefermuskulatur sind ja doch nah beieinander, und bei Verletzung am Ohr könnten Schmerzen evtl. auch zu Verspannungen führen. Dass das Klacken vor allem beim Essen auftritt, könnte ebenfalls dafür sprechen, dass am Kiefer was beteiligt ist.