Beiträge von tassut

    Sie hat nicht mit Füchsen gespielt und auch ein Fuchsbau wäre mir nicht in Erinnerung. Kann dann wohl auch über die Umgebung übertragen werden. 🫤

    Räudemilben sind hochansteckend, kann sie sich das auch im Kontakt mit anderen Hunden geholt haben? Auch Mäuselöcher wären eine mögliche Ansteckungsquelle...

    Es ist rund um das Auge und ich Frage mich gerade wie ich Emmi davon abhalte die Salbe nicht mit der Pfote wieder abzuwischen.

    Ein Trichter wäre für mich das Mittel der Wahl, als ehemaliger Neurodermitiker weiß ich, wie schnell man trotz des Kratzverbots auch unterbewusst plötzlich eben doch kratzt.

    Gute Besserung Deiner Hündin!

    Das steht nicht so in dem FCI-Text.

    Dann lesen wir das eben unterschiedlich. Auch gut.

    Eine kurze Schnauze ist nicht grundsätzlich immer krankhaft.

    Ich versuche, es nochmal andersrum zu erklären.

    Dein Punkt ist, wenn ein Hund brachycephal ist, bedeutet das nicht automatisch, dass er BOAS entwickelt, richtig?

    Mein Punkt ist: wenn ein Hund BOAS entwickelt, ist er immer brachycephal. Brachycephalie ist eine notwendige Bedingung für BOAS. "Notwendige Bedingung" heißt, ohne das gehts nicht.

    Beispiel: Wenn ich Kräutertee kochen will, brauche ich heißes Wasser und Kräuter. Fehlt mir nur eins von beidem, krieg ich keinen Tee. Heißes Wasser und Kräuter sind notwendige Bedingungen für Kräutertee. Fehlt beim Hund die Kurzschnäuzigkeit, wird er kein BOAS entwickeln.

    Wenn ich mich jetzt als Züchter frage, meine Rasse ist häufig von BOAS betroffen, blöd, wie kann ich das denn verhindern, welcher Weg könnte dorthinführen, dann sehe ich, dass ich das Konstrukt BOAS ganz schnell einstürzen lassen kann, wenn ich der Brachycephalie entgegenwirke. Ohne Brachycephalie kein BOAS. Logische Schlussfolgerung für mich als Züchter: ich will weg von der Brachycephalie. (Problem laut FCI und damit schließt sich der Kreis: es gibt für einige Rassen keine Zuchtbasis, die gesund wegführen könnte von der Kurzschnäuzigkeit.)

    Deine verlinkte Studie ist aus 2016.

    Ich hab sie dem Literaturverzeichnis des FCI-Berichts entnommen.

    Was ist daran absurd?

    Wenn ich bei der Zucht einer Hunderasse nichtmal der Kurznasigkeit entgegenwirken kann, weil dann der Genpool zu klein würde und ich damit noch weitere Krankheiten/ Defekte riskiere, ist das für mein Empfinden grotesk. Das ist dann vorprogrammierte, körperliche, massive Beeinträchtigung ohne jede Aussicht, das züchterisch zu verhindern, oder gar zu verbessern.

    Ich zitiere ebenfalls die FCI, Hervorhebungen von mir:

    Zitat

    Weitere Ergebnisse der Studie bestätigen auch mehrere andere Studien, die auf Halsumfang und körperliche Kondition als weitere Risikofaktoren für BOAS hinweisen. Das klinische Bild von BOAS ist heterogen und deutet darauf hin, dass von der Schädelform unabhängige Determinanten ebenfalls zur Atemwegserkrankung bei brachyzephalen Rassen beitragen.

    Die Schädelform und die Kurznasigkeit sind also ganz offensichtlich mit ursächlich beteiligt am BOAS. Es gibt lediglich noch weitere Faktoren, die das Ganze zusätzlich verschlimmern. Die Vermutung "Nase ist 1cm lang ist schlimmer als Nase ist 2cm lang" scheint sich nicht immer zu bestätigen, was logisch ist, wenn das BOAS ein multifaktorielles Geschehen ist. Die falsche Schlussfolgerung wäre allerdings, dass die Nasenlänge keinen Einfluss auf BOAS hat. Ohne Brachycephalie kein BOAS.

    Auch interessant:

    SCI-COM-RAP-BOAS-de.pdf

    Jetzt muss ich erst mal schauen, ob sich das verlinken lässt ... moment

    Ich bin mal so frei, hier sollte das Einfügen funktionieren:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich zitiere mal aus dem letzten Punkt, rassespezifische Empfehlungen in der Zucht bezüglich BOAS:

    Zitat

    Vor allem Affenpinscher, Griffon, Japan-Chin, King Charles Spaniel, Pekinese und Shih Tzu haben in vielen Ländern kleinere Populationen und Zuchtbestände. Daher würde die Konzentration auf die CFR-Messung [das Verhältnis von Schädel- zu Nasenlänge, eigene Anmerkung] unweigerlich zu Zuchtprogrammen mit einer starken Zunahme eng verwandter Hunde (Inzucht) führen, was die gesunde Zucht insgesamt gefährden würde.

    Das klingt für mich völlig absurd. Die Populationen sind so niedrig, dass ich leider kaum/keine züchterische Rücksicht nehmen kann auf körperliche Gegebenheiten, die ein Verhindern von BOAS begünstigen würden. Für mich ist das genau die Definition von Qualzucht, wissentliche Produktion von Hunden mit erheblichen, gesundheitlichen Einschränkungen.


    Ist eine Datei, fand ich sehr interessant, dort wird u.A. auch beschrieben, dass nach neuesten Erkenntnissen eine kurze Schnauze nicht immer im direkten, vergleichbaren Zusammenhang mit BOAS steht.

    Das lese ich etwas anders - die kurze Schnauze ist nicht der einzige, begünstigende Faktor. Aber er ist einer - sonst würden wir nicht über das Brachycephale Obstruktive AtemwegsSyndrom reden.

    Zu finden u.a. in dieser Studie, auf die sich der Bericht von der FCI bezieht:

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27159898/

    Darin heißt es:

    Zitat

    Minute volume was decreased significantly in asymptomatic pugs (P = .009), French bulldogs (P = .026), and bulldogs (P < .0001) when compared to nonbrachycephalic controls

    Es wird also ein klarer Unterschied festgestellt im Atemminutenvolumen zwischen brachycephalen und nicht-brachycephalen Rassen. Zusätzlich gibt es dann weitere Risikofaktoren, etwa enge Nasenlöcher und Übergewicht.

    Auch interessant:

    SCI-COM-RAP-BOAS-de.pdf

    Jetzt muss ich erst mal schauen, ob sich das verlinken lässt ... moment

    Ich bin mal so frei, hier sollte das Einfügen funktionieren:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Liebe Schweizer oder in-die-Schweiz-Versender,

    ich will gerne ein kleines Paket von Deutschland in die Schweiz schicken und dem in der Familie vorhandenen Hund auch eine Kleinigkeit dazulegen. Der Wert des Pakets wird weit unter 100CHF liegen. Nun habe ich versucht, Zollbestimmungen zu verstehen und bin mir nach wie vor unsicher. Ich brauche eine Zollinhaltserklärung und eine Proformarechnung in dreifacher Ausfertigung, richtig? Von außen in einer Klarsichtfolie am Paket befestigt. Lässt sich das so verschicken, dass der Zoll die Proformarechnung behält und der Empfänger dann nur das Geschenkpaket bekommt? Ich habe keine Beschränkungen entdeckt, die mir verbieten würden, von Deutschland aus Hundekekse mitzuschicken, die auch Fleisch enthalten, richtig? Auf was muss ich achten, damit das alles reibungslos läuft und natürlich auch der Empfänger keine zusätzlichen Umstände hat?

    Danke schonmal!

    Ich würde Emmi gerne eine Rampe fürs Auto kaufen. Sie immer reinzuheben ist auch nicht so optimal und sie springt zwar noch, aber ich würds ihr gerne langsam erleichtern, auch auf Anraten der Physio, und sie da mal ranführen, ohne dass es schon eilt.

    Habt ihr da vielleicht irgendwelche Empfehlungen für mich?

    Der Kofferraumeinstieg ist relativ breit, sie sollte zusammenklappbar sein und der Hund wiegt 30kg.

    Ich hab nur eine Nicht-Empfehlung: meine erste Rampe war eine mit einem Schmirgelpapier-ähnlichen Belag. Auf dem sind alle meine Hunde eher ungern gelaufen. Die nächste Rampe hatte kleine Noppen, das war gar kein Problem mehr.