Beiträge von tassut

    Lesenswert finde ich dazu:

    In der Familie

    Das finde ich eher mittelmäßig - da ist u.a. die Rede von Altdeutschen, die "nicht gelernt haben, sich der Dominanz ihres Halters unterzuordnen", das ist mal mindestens unglücklich formuliert, auch wenn sonst vieles auf der Seite zutrifft.

    Für mich eindrücklicher ist dieser Abschnitt aus den Zuchtzielen:

    Zitat

    Die AAH und die Zucht von Familienhunden

    Die Mitglieder der AAH streben keine Ergänzung der Satzung an, um das Ziel der planmäßigen Zucht von Altdeutschen als Familienhund für den Gebrauch abseits der Herde mit aufzunehmen. Daraus würde eine zu große Verpflichtung gegenüber einer „schaffreien“ Gesellschaft erwachsen und eine geänderte Zuchtplanung in Hinblick auf den sanftmütigeren, leichtführigeren und weniger arbeitseifrigen Familienhund wäre unumgänglich.

    Quelle

    Schlussfolgerung aus meiner Sicht: eine solche, geänderte Zuchtplanung gibt es eben nicht, und darum ist das Risiko, dass ein Leben ohne passende Arbeit den Hund mental und körperlich krank macht, entsprechend hoch.

    Mein Mann erzählte mir jetzt aber, dass die Hündin anfängt zu lauern, wenn jemand kommt, sie jagt Schatten und wenn Herrchen zuhause ne Kerze anzündet bellt sie wie verrückt.

    Schon vor so einem ausgeprägten Verhalten ist vieles gelaufen, was die Besitzer nicht gesehen, oder was sie als "nicht weiter schlimm" eingeordnet haben. Dem Hund gehts dabei echt dreckig. Das ist kein Vorwurf an der Stelle, nur eine Bestandsaufnahme: den Besitzern fehlt zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich noch sehr viel Wissen und Erfahrung mit diesem Hundetyp. Genau das würde ich dem Hund im Moment wünschen: jemand, der erstmal den Besitzern Basics vermittelt. Wie gehts dem Hund gerade, was macht er, was bastelt er sich vielleicht an ungesunden Dingen zusammen, usw.

    Ohne diese Basis hat nahezu jede Beschäftigungsform ganz viel Potential, ebenfalls in die Hose zu gehen. Wärs mein Hund, würde ich da ganzheitlich rangehen wollen. Wie kommuniziert der Hund, wie kommuniziere ich, wie glasklar ist das für den Hund. Wie funktioniert Alltag, wie geht Spazierengehen, wie geht Kopf abschalten, wie funktioniert Arbeit, wie geht Konzentration, und wie Entspannung. Arbeit kriegt ein Anfangs- und Endsignal und sehr klare Grenzen. Usw.

    Dann geht vieles auch über Gespür, finde ich - was ist heute okay für den Hund, was vielleicht zuviel oder zuwenig, aber ohne gute Grundlage würde auch ich so einem Hundebesitzer höchstens einen guten Trainer empfehlen.

    (Das erste "Beschäftigungsprogramm" für meinen BC Leo, den ich mit Zwangsverhalten aus dem Tierheim geholt hab, war übrigens medical training. Das war außer Alltag erstmal das einzige, was wir extra gemacht haben, weil für mehr kein Platz war in den Hundenerven.)

    Können auch nur die einzelnen Werte beauftragt werden?

    Sowohl Folsäure, als auch B12 haben eine eigene Leistungs-ID bei Laboklin, sollte also möglich sein:

    https://laboklin.de/de/leistungen/…mine/folsaeure/


    Im kleinen Vitaminprofil ist beides enthalten, manchmal ist das ja kostengünstiger als Einzelwerte:

    https://laboklin.de/de/leistungen/…inprofil-klein/


    Über das Nüchternsein als Voraussetzung finde ich auf die Schnelle nicht, da wissen bestimmt die Profis mehr.

    fast völlig OT

    Vor kurzem habe ich ein Lied im Radio während einer Autofahrt gehört - mein Nachrichtensender war fern der Heimat nicht erreichbar, und so bin ich mal zu DLF Kultur gewechselt. Jetzt kann ich nichtmal den Titel dieses Threads, Zimmerpflanzen, lesen, ohne das dazugehörige Lied im Kopf zu haben. :ugly: Dieses Schicksal will ich ab jetzt mit Euch teilen: :nicken:

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    Wenn Lilli und ich von zuhause aus loslaufen, kommen wir immer erstmal an einer Pferdeweide vorbei, auf der (unterschiedliche Teilmengen der) rund 20 Pferde und Ponys einer Nachbarin stehen. Hund und ich werden oft neugierig in Empfang genommen - für die Nasenfreunde unter Euch hab ich wenigstens mal ein Foto gemacht:

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    Zusatzfrage: ich finde im Netz spontan beide Hinweise, das sei schleimlösend und hustenstillend. Schleimlösend wäre für mich super, hustenstillend dagegen nicht, der Schleim muss ja raus. Weiß jemand was?

    Mein Doc hat mir immer mitgegeben:

    Schleimlöser von morgens bis 15Uhr.

    Zum Schlafen dann den Hustenstiller, damit der Hustenreiz mal nen bissl Pause bekommt, die Bronchien sich erholen und der Mensch mehr als 2h am Stück schlafen kann, ohne ständig Husten zu müssen.

    Gute Besserung.

    Danke Dir! Beim zweiten Lesen merke ich, dass meine Frage nicht klar war. Sie bezog sich nur auf die Zwiebelmixtur, von der ich nicht weiß, ob sie schleimlösend, oder hustenstillend ist. Erst wenn ich das herausgefunden habe, kann ich sie auch zur richtigen Uhrzeit nehmen, ohne dass sie dann womöglich gegen andere Mittelchen kämpft. Oder hab ich gerade einen Denkfehler? :denker: