Liebe Grüße an Oma! ![]()
Beiträge von tassut
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Nachdem ich hasileins Videos gekuckt habe...
Und auf Nachfrage war Oma dagegen, dass ich bei ihr erst irgendwas und dann Sauerkraut auf den Teppich werfe und rumbürste

...aber vielleicht könntest Du noch Oma fragen, ob Du sie mit Sauerkraut bewerfen darfst?

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Ist schon mal ein Ansatzpunkt hasilein75 , danke.
Allerdings herrscht immer noch die Frage, wie damit 'den Teppich abreiben'
Nun gut, nehm ich halt eine Schrubbbürste und schrubbe das Sauerkraut auf dem Teppich.
Bin gespannt!
Du könntest erstmal nur eine Hälfte des Teppichs versauerkrauten, schrubben und wieder saugen. Dann hätte man auf einem Foto bei gleichem Licht den direkten Vergleich... ich bin fast versucht, einen Teppich zu kaufen, um ihn irgendwann in Sauerkraut einlegen zu können.
Bis dahin freue ich mich erstmal darüber, dass noch keine Tipps zur Fliesenreinigung aufgetaucht sind. 
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Na dann kann ich mich hier gleich mal trauen zu fragen, was ich mich die ganze Zeit nicht getraut habe. Was ist mit den züchtern, die den ICR und keinen Dachverband angeben (ich hatte ja Anfang des Jahres nach Hunden geschaut u.a. Retrievern) anfangs erschien mir die Seite als Neuling ganz "nett" mittlerweile habe ich bei den züchtern kein gutes Gefühl mehr. Auch wenn momentan kein Hund zur Debatte steht bei uns, interessiert mich das schon. Da wird auch von Stammbaum und Gesundheitszeugnis geschrieben. Aber eben kein Retriever Zuchtverband sondern ICR
Das ist wie im Supermarkt, man hat zwei Packungen von zwei unterschiedlichen Herstellern und vergleicht einfach mal die Zutatenliste. Bei den Zuchtverbänden ist das entsprechend deren Zuchtordnung.
Hier ist mal die für den Labrador im DRC:
https://drc.de/sites/dev.drc.…0211spaltig.pdf
Und jetzt wirds schon spannend, der ICR hat gar keine eigene Zuchtordnung für Labbis, er hat nur eine einzige Zuchtordnung für sämtliche Hunde- und Katzenrassen.
https://icr-zuchtverein.eu/fur-zuchter/zuchtordnung/
Es gelten also exakt dieselben Bestimmungen für Labrador und Deutsche Dogge, Zwergpudel und Malinois, Border Collie und Perserkatze.
Folgerichtig kann das Wesen gar keine Beachtung finden bei Züchtern im ICR, es findet keine unabhängige Kontrolle statt. Fatalerweise steht es um die Gesundheit nicht besser. Die Zuchtordnung sagt ausdrücklich, dass Mängel beim Welpen nicht im Abstammungsnachweis festgehalten werden, sondern nur im Kaufvertrag. Das lässt sich dementsprechend nicht nachvollziehen, wenn ich als Züchter schauen will, welche Tiere ich verpaare. Zuchttauglich wird ein Hund, wenn (nicht näher definierte) rassetypische Krankheiten abgeklärt worden sind. Da steht nichts von "frei von Krankheit xy", es muss nur abgeklärt sein. Dann kann man sich vermutlich noch darum streiten, ob Krankheit xy überhaupt rassetypisch ist. Sprich: man hat keinerlei Kontrolle über die Gesundheit, zumal die Untersuchungen nicht extern ausgewertet werden, nein, der Vorstand selber entscheidet über die Zuchtzulassung.
Dann: Hündinnen dürfen im ICR 12 Monate jung sein bei der ersten Belegung. Je nach Rasse sind die in dem Alter weit weg von körperlich fertig entwickelt. Das ist einfach eine Sauerei in meinen Augen. Jede dritte Läufigkeit darf eine Hündin nicht belegt werden, ansonsten "Feuer frei" bis zum Alter von 8 Jahren. Wenn ich mit 2 Läufigkeiten pro Jahr rechne, sind das 14 Läufigkeiten minus jede dritte, also ungefähr 10 Würfe im Leben. Zum Vergleich: im DRC ist das Mindestalter für Hündinnen 20 Monate, sie dürfen maximal vier Würfe bis zum vollendeten 8. Lebensjahr haben, und nicht mehr als zwei Würfe innerhalb von 24 Monaten. Hier hat die Hündin eine Chance, sich zu erholen, im ICR ist die Verwendung einer Hündin als Gebärmaschine offenbar erlaubt.
Während der DRC das retrievertypische Wesen überprüft, das ja einer der Hauptgründe ist für den Welpenkäufer, sich für einen Labrador zu entscheiden, fällt das beim ICR komplett weg.
Für mich gibt es einfach keinen, so richtig gar keinen guten Grund, einen Hund aus dem ICR zu beziehen.
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Herzliches Beileid zu Eurem Verlust.
Ein paar Worte noch zu den Aussagen der Klinik: ich verstehe, dass Ihr ein paar Dinge in einem sehr emotionalen Moment gesagt bekommen habt und sie darum vielleicht auch gar nicht richtig einordnen konntet, deswegen will ich manches nochmal aufgreifen.
Wir dürfen nicht einmal ihren Körper holen um ihn zu vergraben.
Das liegt vermutlich nicht daran, dass die Klinik Euch irgendwie "bestrafen" will, sondern an der möglichen Verbreitung der Staupe. Staupeviren können noch eine ganze Weile infektiös sein und so weitere Tiere infizieren. Das will man verhindern, und darum muss man auch den toten Körper entsprechend bestatten.
Das:
Wir sollen alles entsorgen was ihr gehört hat.
und das:
Uns wurde geraten erst einmal keinen neuen Hund zu holen.
kann ebenfalls helfen, eine weitere Ansteckung zu verhindern. Auch das ist keine Bestrafung, sondern dient dazu, einen möglichen neuen Hund zu schützen. Ich würde es in meinem Zuhause jedenfalls genauso handhaben.
Anstatt aufbauende Worte bekommt man dann auch noch Vorwürfe von dem Personal.
Keiner von uns war in der Klinik dabei, darum nur ein Gedanke dazu: Klinikpersonal bekommt solche Fälle immer wieder mit. Die TierärztInnen und TFAs leiden ebenfalls mit jedem einzelnen Fall mit. Die haben den Beruf auch mal gewählt, weil sie helfen wollen.
Nun haben diese Menschen einen ganz kurzen Zeitraum, die paar Minuten Gespräch mit den Besitzern, in denen sie immer und immer wieder von neuem aufklären müssen, wie man so etwas hätte verhindern können, wie man das in Zukunft verhindert. Das ist eine verbale und emotionale Gratwanderung, die oft auch mal schiefgeht. Dann fühlen sich die Besitzer schlecht, weil ihnen Vorwürfe gemacht werden, und die Menschen in der Klinik fühlen sich nicht weniger schlecht, weil sie zum einen dem vorhandenen Hund nicht helfen konnten, und vielleicht auch zukünftiges Leid nicht verhindern können, wenn sie nicht zu den Menschen durchdringen, die nichtmal um diesen Rat gebeten haben.
Was also tun? Ich versuche für mich oft, wenigstens im Nachhinein zu verstehen, was mir Menschen sagen wollten, auch wenn das vielleicht echt unglücklich formuliert wurde.
Denn um etwas besser zu machen, muss man erstmal verstehen, was schiefgelaufen ist. Da kuckt man erst aufs große Ganze und arbeitet sich dann zu den Details vor. Ein bisschen hast Du das ja auch schon getan! Also: ich hab einen Welpen gekauft, der offenbar zu jung war und sterbenskrank. Das ist natürlich schlimm, und ich will das beim nächsten Mal besser machen. Eine Stufe genauer hingeschaut: ich hab mir extra Gedanken gemacht, dass es beim Verkäufer sauber sein muss und ein Muttertier vorhanden. Das war ein guter Ansatz, aber es hat mich nicht davor geschützt, den kranken Welpen zu kaufen. Was also kann ich beim nächsten Mal noch besser machen?
Da schaut man dann noch eine Stufe genauer hin: wer züchtet eigentlich, unter welchen Voraussetzungen, und wer kontrolliert die Zucht unabhängig von außen? Da kommt man dann zu Rasseverbänden. Dann schaut man wieder genauer hin und stellt fest: manche Rasseverbände handhaben ihre Zucht extrem lasch, da wird wenig auf Gesundheit geachtet, wenig auf Verhalten. Andere Rasseverbände sind da sehr viel anspruchsvoller, dementsprechend höher ist die Wahrscheinlichkeit dort, dass auch mein Welpe gesund sein wird.
Das alles könnten Überlegungen für den nächsten Hund bei Euch sein. Erstmal wünsche ich Euch aber Zeit und Kraft für die Tage der Trauer.
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Aus Sicht Deiner Hündin hat sie vermutlich gar nichts seltsames getan. Es ist für Dich okay, dass sie ihr Tempo und ihren Radius selbst wählt, das hat sie getan. Es ist für Dich okay, dass sie entscheidet, wann sie zu einem anderen Hund will. Sie hat geschaut, als Du gerufen hast, und als halt keine weitere Info kam, ist sie eben weitergelaufen.
Wenn Du Dir wünschst, dass irgendwas anders läuft, musst Du es Deiner Hündin so beibringen, dass sie es verstehen kann.

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Was entsteht anschließend
Für mich klingt das nach klassischer Panade, wenn man sich nach dem Gobelinsessel (Mehl) und dem Ledersofa (Ei) noch an den Esstisch setzt und mit dem Hintern die heruntergefallenen Frühstücksbrösel auf den Stühlen aufsammelt.

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Ich stand ebenfalls mal vor der Wahl, mit einem einjährigen Junghund einen Hund im gleichen Alter zu übernehmen. Ich bin damals für die Entscheidung 24 Stunden lang sehr aufmerksam durch meinen Alltag gegangen und hab in jedem Moment überlegt, wann meine vorhandenen Hunde und der mögliche Neuankömmling voneinander profitieren würden. Seltener, als ich erstmal gedacht hätte. Gerade wegen des vorhandenen Junghundes wäre da sehr viel extra Zeit und Management nötig gewesen, weshalb ich mich letztlich dagegen entschieden habe.
Gleichzeitig verstehe ich den Wunsch, die Hündin so schnell wie möglich da rauszuholen.
Falls Du Dich entscheidest, die Hündin vorübergehend zu nehmen, wäre mir eine genaue vertragliche Regelung wichtig. Dazu gehört für mich u.a. auch die Überlegung, was passiert, wenn die Hündin ein Jahr bei mir war, jetzt "in der Spur" läuft, ich sie aber nicht behalten möchte, darf ich dann die Endstelle suchen? Oder geht sie dann wieder zur ersten Besitzerin zurück?
Der Hündin wünsche ich natürlich sehr, dass sie schnell an Menschen mit Sachverstand gerät, dafür drücke ich ihr die Daumen! Und Dir wünsche ich, dass Du zu einer Entscheidung gelangst, die sich für Dich richtig anfühlt.
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Ich würde gerade bei einem Welpen auch ziemlich früh schallen, einfach für den Fall, dass der etwas geschreddert und gefressen hat, das ohne Hilfe nicht recht weiterrutschen will.
Ich drück die Daumen, dass alle Futtersorgen bald vergessen sind!
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Wie kann ich erfolgreich Katzen von meinem Balkon fern halten?
Die klettern hier munter auf den Balkonen herum. Eine war sogar mal nachts in meinem Schlafzimmer.
Die Geduld der Hund ist nicht grenzenlos.
Deshalb: was kann ich tun, damit Katzen nicht auf meinen Balkon kommen? Gibt’s da Pflanzen, die sie nicht mögen oder sowas?
Hm, Katzennetz?
Was normalerweise dafür sorgt, dass die Katzen auf dem Balkon bleiben sollte auch dafür sorgen, dass sie da nicht drauf kommen.
Katzennetz hatte ich vorhin auch kurz im Sinn, aber wenn die Katze bis jetzt gewohnt war, dass sie auf dem Balkon landen kann, und jetzt stellt sie erst nach dem Flug fest, dass der Balkon zu ist, gibts dann eine Absturzgefahr?