Beiträge von tassut

    Schlaubetal ob die Schlaube paddelbar ist, weiß ich gar nicht (...) Also wenn du Begleitung und Chaos suchst.

    Ich dachte schon, das wären doch beste Voraussetzungen für Chaos! :herzen1: Dann hab ich ein bisschen rumgelesen und das entdeckt:

    Ich lese mal weiter durchs Netz, wo sich in der Ecke Flamingos wohlfühlen könnten! :nicken:

    Alle Hoffnungen für einen katastrophenfreien Bootsausflug ruhen auf dir tassut .

    :rolling_on_the_floor_laughing:

    Hast du eigentlich einen Plan B, falls es mit der Donau nicht klappt?

    Ohne Bootsausflug gibts auch keine Katastrophe. :lol: Gestern schon hab ich mich von der Donau verabschieden müssen, da waren alle Hochwasser-Prognosen schon mindestens bei Meldestufe 1, jetzt sieht es nochmal deutlich heftiger aus in den nächsten Tagen.

    Auch bei uns in Mitteldeutschland ist ab morgen nochmal Starkregen angekündigt. Ich schau morgen ganz in Ruhe, ob ich Anfang nächster Woche woanders paddle, Ende der Woche hab ich dann eh nochmal Dienst, es wird also auch kein sehr ausgiebiger "Ersatzausflug". Aber unsere echte Sommerpause steht noch an, ich hab die Hoffnung auf die Donau (und andere schöne Touren ohne Zeitdruck) noch nicht aufgegeben in diesem Jahr! :nicken:

    Da konnte ich selbst begreifen, dass er auf Distanz teilweise schon tolle Strategien hat (z.B. schnüffeln). Das gelingt auch, wenn der andere Hund 10 Meter hinter uns ist.

    Das ist schonmal klasse, dass Dein Hund sich auch praktische Strategien erarbeitet hat.

    Also der Hund ist an einer langen Leine, ich folge nur und bremse aus, wenn es zu nah wird. (...)

    Was allerdings gar nicht geht, ist, wenn der andere Hund vor uns ist (auch bei sehr großer Distanz). Da hängt er sich in die Leine, wenn man stehen bleibt, fängt er an zu fiepen und teilweise frustig zu bellen

    Problematisch finde ich, dass Dein Hund in der Situation (er ist an der langen Leine, Du folgst nur) auch lernt, dass er sich selber Strategien überlegen soll, Du lässt ihn dabei quasi alleine. Dann hat er sich was überlegt, in dem Fall "ich will da unbedingt hin", und dann erst bremst Du ihn aus. Das ist ziemlich logisch, dass ihn das frustriert, erst soll er selber entscheiden, er tuts, aber dann wird seine Entscheidung nicht akzeptiert. Ich könnte mir vorstellen, dass es Deinem Hund leichter fällt, wenn Du ihm sofort sagst, was er tun soll, ohne dass er erst rumprobieren muss.

    Ich hole meinen alten Thread raus, weil mich was beschäftigt und ich den Thread dazu nicht stören will.

    Wie kann man einen Hund mit mehr als 50 kg daran hindern, das zu tun was er will?

    Gehorsam, Erziehung, klar. Aber wenn das (noch) nicht funktioniert?

    Räumlich trennen, wie geht das?

    Zimmertür zu. Aber kann ein Hund mit so einem Gewicht, wenn er will, so eine normale Zimmertür aufbrechen, wenn er da unbedingt raus will?

    Es gibt bei jeder Handlung, die Mensch/Hund/Lebewesen ausführt, unterschiedliche Stadien, wenn man sich das Ganze mal mit einer Lupe anschaut. Das reicht von "ich habe eine vage Idee", "die Idee nimmt Formen an", "ich schaue schonmal Richtung Ziel" über "ich setze mich langsam in Bewegung" bis "jetzt bin ich 5mm davor, mein Ziel zu erreichen und will unbedingt". Je früher man da von außen einhakt, desto leichter ist es, die Idee in eine andere Richtung zu lenken.

    Wenn man wartet, bis der Hund seine aus Menschensicht unerwünschte Idee ausführt, macht man sich selbst (und dem Hund) das Leben unnötig schwer. Je früher man eingreift, desto weniger Energie braucht man, um das Ganze woandershin zu steuern, und dann ist es egal, ob der Hund 5 oder 50kg hat.

    Ähnlich ist das mit der räumlichen Trennung - man macht das nicht einfach und überlässt den Hund sich selber, man steuert das von vorneherein, bevor der Hund den Gedanken aufkommen lässt, eine Tür zu schreddern. (Wenn man wirklich gesichert räumlich trennen will, kann man sich theoretisch auch Innenzwinger bauen.)

    Spielt Ihr mit dem Gedanken, angesichts des bevorstehenden Regens die Tour für ein, zwei Tage zu pausieren?

    Ich werde noch zwei Etappen (im Regen 😒) paddeln und dann in Cervena aussteigen. Das ist der letzte Bahnhof vor Davle (kurz vor Prag). Bis dahin schaffe ich es leider auch nicht mehr. Das wären dann noch weitere 100km und etliche Umtragungen... da geht kein Weg hin... schon gar nicht bei dem Wetter, wo man eben keinen Bock hat 10h das Paddel zu schwingen, zumal alles ab Busweis gestaut ist. Hier ist null Strömung, das heißt, es ist einfach wirklich Arbeit.

    Uuh, das klingt echt anstrengend auf Dauer, Regen plus gestauter Fluss. Mal zwischendurch ist das ja nicht so wild, aber als Dauerzustand, puh. Trotzdem wünsch ich Dir noch möglichst viele regenfreie oder zumindest regenarme Stunden, viel schöne Natur, entspanntes Vorankommen und allerspätestens zuhause dann ein dickes, warmes, weiches Frotteehandtuch!