Beiträge von LUKE13

    Nachdem nun meine beiden Montagsmodell-Schildkröten (ab Schlupf mit Mykoplasmen infiziert) trotz aller medizinischer Unterstützungsversuche verstorben sind, stelle ich mir die Frage: neue Kröties oder lieber nicht?

    Es ist alles da, das Gehege ist fein, es gibt ein schönes Frühbeet und Technik haben wir auch installiert.

    Was die Krankheit angeht, kann ich zwar nichts dafür, aber ich hab auch einmal einen dummen Fehler gemacht und ein Tier (das einzig gesunde) verloren, weil es dadurch von Krähen verschleppt werden konnte.

    Ich hätte schon gern wieder Landschildkröten, aber ich weiß nicht, ob ich welche haben sollte.

    Es gibt bestimmt irgendwo (z.B. Reptilien Auffangstation) Schildkröten die ein gutes zu Hause suchen. :nicken:

    Husi
    21. Juli 2007 um 06:32

    Schau mal hier, darfst du gern wieder aufleben lassen.

    Wie Du vielleicht (?) gelesen hast, schrieb ich auch, dass Amber meine Hand bereits im Maul hatte, WEIL ich eine Grenze überschritten hatte aufgrund einer medizinischen Maßnahme.

    Aber: ohne Zähne.

    Und das ist meiner Meinung nach der springende Punkt.

    Keine Zähne, kein Biss, keine Verletzungen!

    Und das sehe ich zum Beispiel anders.

    Meiner hätte mich definitiv gebissen, als ich seine verletzte Pfote versorgen musste.

    Aber, und das ist jetzt mir wichtig, er hat mich sauber gewarnt.

    Er hat sehr deutlich, mit Eskalationsstufen wie aus dem Lehrbuch erklärt, dass ich gerade eine Grenze überschreite. Er hat mir viele Chance gegeben, aus der Situation zu gehen.

    Da ich die Grenze aus medizinischen Gründen aber trotzdem überschreiten musste, kam der Maulkorb drauf und fertig. Und ja, er hätte seine Zähne gegen mich eingesetzt.

    Und in meinen Augen war das in Ordnung.

    Immerhin habe ich alle seine Warnungen ignoriert.

    Und was auch wichtig ist, weder er noch ich sind nachtragend. Nach der Behandlung war alles wieder gut.

    Ich habe auch schon 10 Minuten in seinem Auge rumgefuhrwerkt, als da eine Granne drin war. Ohne Maulkorb mit meiner Nase 3 cm vor seinem Maul. Weil ich mich darauf verlasse, dass er mir rechtzeitig mitteilt, wenn eine Grenze erreicht wird.

    Nicht mit anleinen, aber ihn bei mir behalten (und auch diesen Klammergriff) und beruhigend auf ihn einwirken, das habe ich versucht. Bei Eve und Inuki hat das damals wunderbar geklappt. Am Anfang auch bei Pan. Erst hat er dann den Raptor raus geholt, anschließend gejammert und 2 Minuten später hat er geschlafen. Ebenfalls ohne weiteres zutun dann. Aber mittlerweile steigert er sich beim festhalten noch mehr rein.

    Also festhalten mochte meiner auch überhaupt gar nicht.

    Aber Leine dran hat hier auch gut funktioniert.

    An alle Fahrradfahrer geplagten.

    Hier kommt der ultimative Tipp für euch:

    Hier geht ja auch gerade die E-Bike Rennfahr Saison los.

    Und ich habe folgendes festgestellt.

    Wenn so ein Tour der France Radler angeflitzt kommt, und ich nicht mehr viel Zeit zum reagieren habe, Plärre Säusel ich dem Hund gern ein sehr markantes sanftes STOPP entgegen.

    Mit zwei genialen Auswirkungen. Der Hund steht, und bis der Radler gemerkt hat, das dieses Kommando dem Hund gegolten hat, hat er schon brav auf Schrittgeschwindigkeit abgebremst.

    Kann ich jedem nur empfehlen. :nicken: