Beiträge von LUKE13

    Ich vermute einfach ein unterschiedliches Narkosemittel.

    Allerdings gestehe ich, mir ging es mit dem schnellen Tod (trotz offener Augen) besser.

    Eben weil da keine Zeit war, wo er noch hätte was mitbekommen können.

    Und ich das von meinen Narkosen auch so kenne.

    Ist aber nur Laienwissen da ich ja kein Arzt bin.

    Ich fühle mit dir, da auch ich erst vor kurzem meinen geliebten Hund gehen lassen musste.

    Mein Beileid zu deinem Verlust.

    Zu deiner Frage:

    Bei meinem ersten Hund war es ein langsamer Einschlafprozess. So wie du es scheinbar erwartet hattest.

    Bei meinem letzten ging es auch sehr schnell. Ich denke allerdings nicht das er etwas gespürt hat.

    Ich war tatsächlich schon ein paar Mal in Narkose. Und der Witz der Narkose Ärzte war immer: "Zählen sie bitte bis drei!"

    Weiter wie 1... bin ich nie gekommen.

    Ich hoffe ich konnte ein bisschen deine Sorge nehmen!

    Tochter heute morgen:

    "Mama, ich glaube Hunde wären viel besser erzogen, wenn sie als Welpe nicht so unglaublich niedlich wären."

    Mit verklärtem Blick auf das kleine Ungeheuer, welches gerade ihren geliebten Wollpullover hoch erhobenen Hauptes in seine Box geschleppt hat.

    Sie arbeitet gerne mit mir im Team zusammen. Sei es beim Mantrailing oder in der UO auf dem Hupla. Aber um ein Team zu werden, braucht es mehr als den Hund nur zum Sport aus dem Zwinger zu holen.

    Den Satz möchte ich noch hervorheben!

    Du schreibst ja, dass du mit deiner Hündin auf dem Hundeplatz warst, und wieder eine Hund für den Sport suchst.

    Aber Vertrauen und Bindung entsteht im Alltag und nicht am Platz. Aber wenn man Vertrauen und Bindung hat, dann klappt die Arbeit am Platz gleich viel einfacher und vor allem harmonischer.

    Ich stehe der Außenhaltung gar nicht mal so richtig kritisch gegenüber.

    Unter den richtigen Bedingungen und der passenden Rasse.

    Meist sind das dann echte Hofhunde. Die sind Nachts im Zwinger als Wachhund, bzw. weil sie aufgrund ihres dichten Fells auch gar nicht in das beheizte Haus wollen. Tagsüber spielt sich da allerdings das Leben des Besitzer auch überwiegend draussen ab. Sprich der Hund ist dann halt bei der Stall- und Hofarbeit dabei.

    Der soll auch gar nicht groß mit dem Menschen zusammenarbeiten.

    Mit der richtigen Rasse, finde ich, klappt das oft auch ganz gut. Und die Hunde wirken sehr ausgeglichen und zufrieden.

    Was selten funktioniert, und dies wird der Grund sein, warum Schäferhund Züchter ungern in Aussenhaltung abgeben, sind Privatleute mit Zwingeranlage.

    Da wird zwar immer beteuert wie viel Zeit man mit dem Hund verbringt, aber letztendlich sind es, wenn man richtig, richtig engagiert ist vielleicht drei, vier Stunden am Tag. Das bedeutet die restlichen 20 Std ist der Hund alleine.

    Und ein Schäferhund ist ja doch eine Rasse welche eng mit dem Menschen zusammenarbeiten soll, also keine sehr eigenständige Rasse, wie oben genannte Hofhunde. Heißt der wartet auf die Ansprache.

    Da hat sich einfach das Verhältnis zum Hund in den letzten Jahren gewandelt.

    Auch in Schäferhund Kreisen wird der Hund inzwischen als Sozialpartner gesehen. Der eben darunter leidet, wenn er zu lange alleine bleiben muss.

    Wenn du auch dauerhaft draussen leben würdest, bekämst du bestimmt einen Hund. Es geht dabei ja nicht darum, das der Hund das körperlich nicht kann. Sondern rein um die Zeit die er bei seinem Menschen verbringen darf. Und die ist nun mal, meist deutlich geringer (Winter, schlechtes Wetter etc) als man sich gern einredet.

    Ich gehöre definitv nicht zu den Mali Experten hier im Forum.

    Ich empfehle allerdings als sofortige Maßnahme einen gut sitzenden und sicheren Maulkorb und eine Leine am Hund.

    Damit gewinnst du auch wieder etwas mehr Sicherheit und Ruhe.