Beiträge von LUKE13

    Also im Pferdeumfeld tummelt sich ja durchaus auch der ein oder andere Cattle Dog.

    Zwei davon durfte ich näher kennenlernen.

    Und ich muss sagen, ich find die schon tolle Hunde. Ich mag aber auch das kernige.

    Sind halt nicht Everybodys Darling.

    Aber die Besitzer sind/waren sehr begeistert von ihrem Wesen.

    Was allerdings bei solchen Rassen gerne dazuschreibe. Ich wohne ländlich mit geringer Menschen und Hundedichte.

    Das macht Themen wie Artgenossenunverträglichkeit immer um vieles einfacher.

    Wünsche noch viel Vorfreude in der Wartezeit auf den kleinen Welpen!

    Viel Geduld!

    Und viele Wischlappen!

    Mein letzter Welpe hat gefühlt auch ewig gebraucht bis er verlässlich stubenrein war.

    Der hat im vollen Lauf quer durch vier Zimmer gepieselt.

    Aber auch er hat es letztendlich gelernt!

    Das wird, ist wie mit den Kindern, machen sind schneller sauber, manche haben andere Qualitäten :pfeif:

    Mein weltbestes Planungstool ist mein Mann. Und der nutzt Kommot.

    Ich selber fahre in eine ungefähre Richtung los. Parke irgendwo wo es schön ist und geh irgendeinen Wanderweg los.

    Vertraue auf meinen (nicht vorhanden) Orientierungssinn.

    Entdecke dadurch wunderbare neue Wege (welche ich nie wieder finde), lerne nette Menschen kennen (welche ich fragen muss, in welcher Himmelsrichtung denn mein Auto stehen könnte), erreiche mein Schritteziel problemlos, hab schon manchen Anschluss Termin nicht wahrnehmen können weil ich durch irgendwelche Wälder geirrt bin, ...

    Und sollte vielleicht dem neuen Hund ZOS (wo ist das Auto?) beibringen.

    Sie ist dann eben mein Privathund und der Welpe dann mein Hund für den Sport. Handhaben genug Menschen so. Viele Leute haben einen Gebrauchshund für den Sport und einen netten Begleiter für den Alltag. Ich sehe das Problem nicht.

    Das Problem ist in deinem speziellen Fall, dass der Tag weiterhin nur 24 Stunden hat.

    Aktuell sagst du, hast du 4 Stunden die du mit deiner Kona verbringst. Sie ist somit 20 Stunden täglich alleine.

    Hast du mit einem zweiten Hund wirklich plötzlich 8 Stunden für die Hunde?

    Oder musst du dann doch wieder etwas der spärlichen Zeit für Kona kürzen, damit der neue Hund gearbeitet werden kann? Kona wird ja nicht mit zum Training kommen können, und wenn, dann wieder im Auto geparkt.

    Wie viel Zeit hast du dann wirklich und realistisch für jeden einzelnen Hund? Ohne das dein Mann da Einspruch erhebt.

    Er wird ja auch nicht wegen der nicht gewollten Hunde kürzer treten wollen.

    Und ich habe sie damals jaulen lassen, weil es einfach etwas war was ich nicht ändern konnte. Sie musste sich gewöhnen.

    Hier möchte ich nochmal einhaken.

    Spontan fallen mir in meinem Bekanntenkreis vier HH ein, welche ihre Hunde in reiner Aussenhaltung halten, Hofhunde ausgeschlossen.

    Zwei Fälle holen sich immer einen Welpen zu einem souveränen erwachsenen Hund dazu, damit der Welpe eben nicht Nachts alleine bleiben muss. Tagsüber sind die Hunde bei ihren Menschen dabei.

    Die anderen beiden holen sich bewusst keine Welpen, sondern nur Hunde, welche mind. ein dreiviertel Jahr alt sind und auch schon aus einer Aussenhaltung kommen.

    Auch bei den Bauernhofhunden kenne ich es eigentlich nur, das ein Welpe zu einem vorhandenen Hund dazugeholt wird.

    Ein Hundebaby alleine in einen Zwinger setzen, auf die Idee kommt einfach niemand, den ich persönlich kenne.

    Ich denke, es liegt ein wenig am Nachrichtenwert. Wie heißt es im Journalismus? Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht.

    Denn das ist es was hängen bleibt.

    Die ganzen lustigen und schönen Geschichten hier im Forum, die liest man und lacht oder freut sich drüber, aber man vergisst sie sich schnell wieder. Hängen bleiben halt die schwierigen Themen. Weil sie einen emotional mehr mitnehmen, und weil da natürlich auch viel intensiver darüber geschrieben wird.

    Ist ja auf der Straße auch so. Es liegen 10 Hunde ruhig und friedlich im Biergarten unter den Tischen, im Gedächtnis bleibt der eine, welcher sich daneben benommen hat.

    Und schon bekommt man das Gefühl Hundehaltung ist ein echtes Hexenwerk.

    Also einfach mal mit offenen Augen durchs reale Leben gehen und sehen wie viele nette, normale, unauffällige Hunde es gibt, deren Halter bestimmt auch nicht alle die super genialen Hundeflüsterer sind.

    Hunde sind sehr anpassungsfähig, und wenn man als Mensch im Kopf flexibel ist und sich auch drauf einstellen kann, wenn etwas nicht so läuft wie man es sich vorgestellt hat. Wenn man Humor hat und auch drüber lachen kann, wenn man vor aller Augen mit der Nase im Dreck landet, weil man den Hasen erst nach dem Hund gesehen hat. Dann, ja dann ist das alles halb so wild.