Beiträge von Frau+Hund

    Ich finde es erschreckend, wie sich hier die Aggressivität gerade hoch dreht. In den letzten Beiträgen wird der Thread- Erstellerinnen und ihrem Hund offen mit Gewalt gedroht, wenn sie sich der Forenmeinung nicht anschließt.

    Vielleicht kann man das jetzt mal eine Weile ruhen lassen...

    Eigentlich ist es doch egal, wie alt die Hündin ist und zu welcher Rasse sie gehört. Auch wenn das hier Malteser wären:

    Wenn eine Hündin beschließt, einen Artgenossen nicht mehr in der Familie zu dulden, zieht sie das durch. So jedenfalls beschreibt es die Verhaltensforschung. Das kann auch unter erwachsenen Hunden passieren.

    Daher würde ich sofort beginnen, den Welpen ein neues zu Hause zu suchen. Das hat er verdient – und die Hündin auch.

    Wenn dich der Hund im Bett nicht stört, würde ich im Moment nicht versuchen, etwas zu ändern.Ihr seid ja noch dabei, euch kennen zu lernen, und da ist das schlafen auf Körperkontakt hilfreich.

    Das neue Bett würde ich einfach in eine Ecke stellen und es ihm selbst überlassen, ob er es nutzen möchte. Manchen Hunden ist einfach zu warm, um ein gerollt und ein gekuschelt zu schlafen.

    Für Micos genetische Vielfalt ist es wahrscheinlich optimal.

    Vor Jahren habe ich einmal eine Züchterin von VDH-Berner Sennenhunden getroffen. Sie meinte, ihre Hündin sei zwar noch läufig, aber unser Mix (Berner Sennen x Münsterländer) dürfe sie ruhig decken, da sie schon vom Rassen-Deckrüden belegt sei. Dass es in einem Wurf mehrere Väter geben kann, wusste sie gar nicht. Ich hab mich rasch aus dem Staub gemacht, sonst hätten wir wohl ein paar Münsterländergene in die Berner eingebracht.

    Es gibt viele Wege...

    Hallo Nefelee,

    Deinen Beitrag verstehe ich nicht so ganz. Welche Rasse soll denn noch mit gemischt haben? Das Ergebnis heißt ja, dass einer der beiden Eltern nicht ganz reinrassig war. Das ist doch erst mal beim mixen nichts Besondere. Zumal du ja sagst, dass du den vor Besitzern eh nicht glaubst?

    Bei uns gibt es in der Gegend viele positive Beispiele von mittelgroßen Doodels, mit denen ihre Besitzer sehr glücklich sind.

    Aber für die hier gesuchten Kriterien wären sie viel zu aktiv, bellen viel und brauchen Beschäftigung.

    Ich würde mal in Richtung Eurasia schauen. Oder auch bei den Elos. Ich weiß nicht, was du da gelesen hast, aber ich kenne einige, die gut zu euch passen würden. Natürlich sind auch die nicht selbst-erziehend und jeder hat seinen eigenen Charakter, aber das ist bei jeder Rasse so.

    Mein Hund hat ausgefallene Vorlieben:

    Ein Pfadfinderrinnen-Zeltlager mit circa 20 -30 Mädchen so ab acht Jahre. Alle bewundern ihn, aber anfassen ist nicht! Keine Leine und den ganzen Tag die Mädchen und mich im Blick. Vielleicht noch einen netten plätschern den Bach quer durchs Lager, in dem er mit den Mädchen planschen kann. Ab und zu Ausflüge und Wanderungen.

    Sommer, aber nicht zu heiß. Keine direkte Sonne. Außen am Lager gehen manchmal Fremdhunden vorbei, die, wenn er bellt, mit eingezogenem Schwanz das Weite suchen!

    Das letzte ist Fantasie, aber die Lager machen wir jeden Sommer. Ich glaube, glücklicher ist mein Hund nie!