Beiträge von Frau+Hund

    Hallo,

    Ganz so einfach wie das hier immer geschildert ist, ist mein Papillon nicht. Er ist auch ein großes Exemplar mit 5 kg. Er braucht vor allen Dingen sehr viel Bewegung. Früher waren das durchaus 3 Stunden am Tag, auch heute, mit fast zehn, braucht er noch rund 2 Stunden Spaziergang am Tag. Und er braucht viel Beschäftigung, wirklich Agility ist seine Leidenschaft, auch andere Rennspiele. Aber auch Nasenarbeit und Apportieren machen Spaß.

    Sein Charakter ist auf der einen Seite sehr angenehm, weil er zum Beispiel Menschen draußen vollkommen ignoriert. Andererseits ist er recht sensibel. Angefasst werden will er nur von mir. Da denke ich manchmal, so als Anfänger-Hund, für Leute die sich einen bequemen nebenbei-Hund gewünscht haben, ist zumindest mein Exemplar nicht das richtige.

    Hallo und willkommen!

    Tja, daran kannst du dich als Hundebesitzerin gleich gewöhnen, dass alle möglichen Leute alles mögliche besser wissen. Ohren auf Durchzug ist eine gute Strategie.

    Als Kind lief stets eine weiße Mittel Spitzhündin namens Fränzi in meiner Spielgruppe mit, sie gehörte zu einer Familie mit vier Mädchen und war ein Traumhund. Selbstverständlich passen Mittelspitze zu Kindern!

    Wie gut Sie sich verstehen werden, hängt vor allem von deinem Management in der nächsten Zeit ab. Hier meine Tipps als Kleinhundbesitzerin:

    Bringt der Dreijährigen von Anfang an bei, dass der Hund nicht ständig angefasst werden möchte. Auf den Arm nehmen und umarmen würde ich ganz verbieten. Streicheln sollte man immer den Körper, nicht den Kopf des Hundes. Die Regeln sollten auch für alle Kinder gelten, die zu Besuch kommen. Ein schlafender oder fressender Hund wird niemals gestört.

    Der Hund muss lernen, dass ein Kind kein Welpe ist, an dem man herum rupfen kann.

    Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß, es ist wunderbar zu sehen, wie ein junger Hund und ein kleines Kind zusammen die Welt entdecken.

    Ich kann auch nur davor warnen, am ersten Tag der Trekkingtour dann plötzlich so ein hochkalorisches Futter zu geben. Ganz besonders, wenn der Hund mit im Zelt schläft…

    Ich habe nur Trekking Erfahrung mit kleineren Hunden, ohne Hunde-

    Rucksack. Das normale Trockenfutter in normalen Portionen hat immer ausgereicht. Wenn du nicht länger als eine Woche unterwegs bist, der Hund nicht superdünn und es nicht gerade kalter Winter ist, würde ich mir die Futterumstellung sparen.

    Wenn du zusätzlich Trockenfleisch mitnimmst, wird es sich reichen.

    Habt ihr auch gerade so viele Amseln? Ich hatte in der letzten Zeit so 2-3 im Garten, aber jetzt sind es 20, die ich auf einen Blick zählen kann. Es gibt jetzt zusätzlich Haferflocken an überdachten Stellen gestreut und Äpfel, beides ist sehr beliebt.

    Auch ansonsten werden es wieder mehr Arten an der Futterstelle. Der Buntspecht ist wieder da und ich habe auch wieder Zeisige gesehen.

    Freundin mit den Spitzen sagt, ihre Hündinnen würden locker jedes Jahr einen Wurf verkraften. Sie aber nicht! Sie kommt auf etwa vier Würfe pro Hündin bisher. Allerdings hat sie auch sehr aktive Großmütter im Rudel, die die Welpen mit betreuen und manchmal sogar Milch produzieren und beim Säugen helfen.

    Zitat

    Allein wie manche Hündinnen schon nach 2-3 Würfen aussehen, gerade die großen Rassen. Unfassbar verbraucht. Eutergesäuge, Hängerücken.

    Meiner Ansicht nach zeigen solche Hündinnen einen deutlichen Vitalitätsverlust, der vererbt werden kann. Sie sollten deswegen nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden.

    Genetische Verarmung, die leider inzwischen bei fast allen unserer Rassen stattgefunden hat, zeigt sich genau in so einem Vitalitätsverlust. Für mich heißt die Verantwortung, so gesund zu züchten, dass eine Hündin bei der übernächsten Läufigkeit wieder fit ist für den nächsten Wurf. Und nicht, eine Regel einzuführen, dass nur noch alle zwei Jahre belegt werden darf und so den Vitalitätsverlust einfach zu akzeptieren.

    Für den gehen Pool der Rasse macht es aber trotzdem Sinn, die Anzahl der Würfel pro Hündinnen zu reduzieren.

    Zitat

    Da hast du wohl recht... mir tut es um die Hündin leid die einfach jedes Jahr zum vermehren genutzt wird. Vielleicht denke ich da aber auch zu menschlich...

    Naja, Das ist schon irgendwie ziemlich normal. Alle unsere größeren Wildtiere vermehren sich einmal im Jahr, jedenfalls die Säugetiere. Ob sie einem deswegen leid tun müssen?

    Ich kenne nur die Mittelspitzzucht einer Freundin näher und deren Hündinnen haben unheimlich gerne Welpen, Aber auch das ist natürlich meine sehr menschliche Einschätzung.

    Das wird immer dann schwierig, wenn man in einem sehr engen Gegenpool züchtet. Aber auch nur, wenn all diese Welpen ihrerseits wieder in die Zucht gehen. Das wird aber kaum der Fall sein wenn es sich, wie ich dich verstehe, um Rassenhunde ohne Papiere handelt.

    Zitat

    Mickys Mutti hatte nun (leider) ihren dritten Jahr in Folge. 2018 mit sechs Welpen, 2019 ,mit 11, Dezember 2020 mit 9. Also 26 Welpen aus gleicher "Zucht", fantastisch...

    Das ist doch ganz normal und gar nichts besonderes. Auch in vielen VDH Vereinen. Dazu sollte auch jeder gesunde Hündin in der Lage sein. Eine Wölfin schafft das auch, zieht die Welpen noch ohne menschliche Hilfe groß und bringt sich und die Familie über den Winter.

    Das Verbot von jährlichen Würfen in einigen VDH Vereinen erzielt nicht auf die Schonung der Hündin sondern auf das genetische Management im Rahmen sehr eng gezüchtet Rassen